Adafruit Iot Pi: Raspberry Pi im selbstgebauten WLAN-Drucker
Adafruit Iot Pi (Bild: Adafruit)

Adafruit Iot Pi Raspberry Pi im selbstgebauten WLAN-Drucker

Mit dem Einplatinencomputer Raspberry Pi lässt sich ein Thermodrucker ausstatten, der sich selbst per WLAN aus dem Internet nützliche und weniger sinnvolle Informationen holen und zu Papier bringen kann. Den Drucker soll es nur als Bausatz geben.

Anzeige

Der Adafruit Iot Pi ist ein Thermodrucker, der von einem Raspberry Pi gesteuert wird. Bislang gab es den Drucker nur mit Ethernet-Verbindung und einem Arduino-Uno-Rechner für rund 90 Euro.

Die Geräte sind zum Ausdrucken von Sudokus, Wettervorhersagen und Tweets gedacht, die sie sich selbst aus dem Netz holen sollen. Einige Python-Scripte für die neue WLAN-Version mit Raspberry Pi stehen bereits bereit. Natürlich können auch eigene Programme geschrieben werden.

  • Adafruit Iot Pi (Bild: Adafruit)
  • Adafruit Iot Pi (Bild: Adafruit)
Adafruit Iot Pi (Bild: Adafruit)

Die Entwickler wollen den Adafruit Iot Pi als Bausatz anbieten. Das Druckergehäuse ist aus lasergeschnittenem Kunststoff gefertigt. Es muss vom Benutzer noch selbst zusammengesetzt werden. Einige Lötarbeiten sind nach Herstellerangaben ebenfalls notwendig, um die Einzelteile miteinander zu verbinden. Das sollte den durchschnittlichen begabten Bastler aber nicht überfordern. Einige Tutorials dazu sollen noch veröffentlicht werden, um den Zusammenbau zu erleichtern.

Im Paket sollen neben einem Raspberry Pi Model B auch noch das Thermodruckwerk, eine Thermopapierrolle, das Netzteil und eine 4 GByte große SD-Karte mit Raspian sowie ein WLAN- und ein USB-Modul liegen. Dazu kommen die Gehäuseelemente und Kleinteile.

Der Bausatz des Adafruit Lot Pi soll rund 190 US-Dollar kosten. Wann er auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt. Wer sich dafür interessiert, kann sich auf einer Benachrichtigungsliste eintragen lassen.

Der Adafruit-Thermodrucker ähnelt dem Little Printer des britischen Designstudios Berg. Er wird ebenfalls ans Internet angebunden, um kurze Informationsschnipsel auszudrucken. Er soll rund 250 Euro kosten.

Das gleiche Prinzip verfolgt auch der mPrinter, der erfolgreich über Kickstarter finanziert wurde. Er kann Texte, Webseiten und Bilder zu Papier bringen und je nach Variante über USB oder WLAN angesteuert werden. Auf die Netzwerkversion des mPrinters sollen sich auch online Daten schicken lassen.

Im Gegensatz zum Little Printer und dem Adafruit Lot Pi, die ausschließlich mit ihrem Netzteil funktionieren, soll der mPrinter auch mit einem Lithium-Polymer-Akku betrieben werden können. Die WLAN-Modelle könnten dann vollkommen schnurlos betrieben und mitgenommen werden. Der mPrinter soll ab März 2013 ausgeliefert werden.


M.P. 04. Mär 2013

Prior Art ;-)

Phreeze 04. Mär 2013

oder sich nen Wlan Drucker kaufen, der dann sogar noch fotos druckt. Kostet auch...

Phreeze 04. Mär 2013

das billigere Modell war mit nem Arduino Board zu steuern oder vorgesehen, Ob das auch...

Kommentieren



Anzeige

  1. Inhouse Consultant (m/w) - RightNow (Oracle Service Cloud)
    Media-Saturn E-Business Concepts & Services GmbH, Ingolstadt
  2. Manager (m/w) Softwareentwicklung
    WTS Group AG Steuerberatungsgesellschaft, Erlangen (Raum Nürnberg)
  3. Teamleiter Java Softwareentwicklung (m/w)
    über HRM CONSULTING GmbH, Berlin
  4. Senior Manager CRM (m/w)
    Kontron AG, Augsburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Software Development Kit

    Linux-Support und geringere Latenz für Oculus Rift

  2. Big Brother Awards

    Österreich prämiert die EU Kommission und Facebook

  3. iFixit

    Touch-ID-Sensor im iPad mini 3 mit Klebstoff befestigt

  4. Illegales Streaming

    Razzien gegen Betreiber von Kinox.to

  5. Android 4.4.2

    Kitkat-Update für Motorola Razr HD wird verteilt

  6. Galaxy Note 4

    4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat

  7. Archos 50 Diamond

    LTE-Smartphone mit Full-HD-Display für 200 Euro

  8. Test Dreamfall Chapters Book One

    Neue Episode von The Longest Journey

  9. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  10. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Getac S400-S3 Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung
  2. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  3. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

Legale Streaming-Anbieter im Test: Netflix allein macht auch nicht glücklich
Legale Streaming-Anbieter im Test
Netflix allein macht auch nicht glücklich
  1. Netflix-Statistik Die Schweiz streamt am schnellsten
  2. Deutsche Telekom Entertain ab dem 14. Oktober mit Netflix
  3. HTML5-Videostreaming Netflix bietet volle Linux-Unterstützung

    •  / 
    Zum Artikel