Activision Blizzard: World of Warcraft stabil bei sinkendem Umsatz
World of Warcraft (Bild: Blizzard)

Activision Blizzard World of Warcraft stabil bei sinkendem Umsatz

Der Rückgang der Mitgliedszahlen bei World of Warcraft scheint gestoppt - aber die dafür notwendigen Aktionen kosten Umsatz. Trotzdem läuft das Geschäft bei Activision Blizzard besser als erwartet.

Anzeige

Die Abonnentenzahlen von World of Warcraft sind inzwischen weitgehend stabil. Das ist eines der Ergebnisse, die Activision Blizzard bekanntgegeben hat. Im November 2011 gab es weltweit rund 10,3 Millionen Spieler, jetzt sind es 10,2 Millionen. Im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres - das auch unter dem Eindruck der damals noch neueren Erweiterung Cataclysm stand - ist der Umsatz mit dem Onlinerollenspiel aber deutlich gesunken: Von Januar bis März 2012 hat das Unternehmen mit Onlineabonnements statt 395 Millionen US-Dollar wie im Vorjahreszeitraum nur noch 256 Millionen US-Dollar verdient - und das, obwohl die Zahl jetzt sogar die Erlöse erfasst, die die rund zwei Millionen Mitglieder von Call of Duty Elite Premium beitragen.

Überhaupt ist Call of Duty weiterhin extrem wichtig für das Gesamtunternehmen. Bis Ende März haben Spieler rund 1,6 Milliarden Stunden im Onlinemodus von Modern Warfare 3 verbracht. Elite selbst hat insgesamt rund zehn Millionen zahlende und nicht zahlende Mitglieder - und das, obwohl die PC-Version noch immer nicht verfügbar ist. Call of Duty hat nach Unternehmensangaben rund 40 Millionen aktive Nutzer pro Monat.

Activision Blizzard hat im letzten Quartal bei Umsätzen von 1,45 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 965 Millionen US-Dollar) einen Nettogewinn von 384 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 503 Millionen US-Dollar) erzielt. Nebenbei bedeutet das, dass Electronic Arts zumindest derzeit unter dem Blickwinkel des Umsatzes wieder einmal die weltgrößte Firma der Spielebranche ist. Für die Zukunft erwartet Activision Blizzard wieder deutlich steigende Umsätze - allein schon, weil mit Diablo 3 ein echter Blockbuster veröffentlicht wird.


Doomhammer 14. Mai 2012

Im Moment keines, da sie mehr oder weniger alle WoW nacheifern. "The Secret World" hat...

Doomhammer 10. Mai 2012

Warum sollte es dauern die momentane Spieleranzahl zu erfassen und berechnen? Das geht...

Dhakra 10. Mai 2012

Stimmt, war ein bisschen dumm formuliert. Wenn sich die verkaufte Menge erhöht, aber der...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler (m/w) .NET/C#
    Seven2one Informationssysteme GmbH, Karlsruhe
  2. Java Entwickler/in
    Robert Bosch Car Multimedia GmbH, Hildesheim
  3. Softwareentwickler Finanzwesen für den Third-Level-Support (m/w)
    FRITZ & MACZIOL group, Bentwisch (bei Rostock)
  4. Inhouse Spezialist SAP (m/w)
    ROTA YOKOGAWA GmbH & Co. KG, Wehr am Rhein

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. iFixit

    iPad Air 2 - wehe, wenn es kaputt geht

  2. Nvidia-Treiber

    Auto-Downsampling jetzt auch ab Geforce-Serie 400

  3. Microsoft

    Kinect für Xbox One auch am Windows-PC nutzbar

  4. Mini-PC

    Alienware Alpha tritt mit Maxwell gegen PS4 und Xbox One an

  5. Android 5.0

    Lollipop in zwei Wochen für Nexus 4, 5, 7 und 10

  6. Getac S400-S3

    Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung

  7. Augmented Reality

    Metaio unterstützt 3D-Sensor für das iPad

  8. Olloclip

    Zusatzobjektive für iPhone 6 und 6 Plus

  9. 2Play Premium 200

    Unitymedia KabelBW bietet 200 MBit/s für 35 Euro

  10. Fabric

    Twitter stellt eigenes Developer-Kit vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  2. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen
  3. Entwicklung vorerst eingestellt Notebooks mit Touch-Displays sind nicht gefragt

    •  / 
    Zum Artikel