Activision Blizzard World of Warcraft fällt auf 9,1 Millionen Mitglieder

Den größten Rückgang an Abonnenten innerhalb eines Quartals verzeichnet World of Warcraft - dafür hat Diablo 3 nach Angaben von Activision Blizzard mittlerweile 10 Millionen Spieler gefunden. Aus wirtschaftlicher Sicht ist allerdings ein anderes Spiel der heimliche Star des Portfolios.

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Im Mai 2012 meldete Blizzard weltweit 10,2 Millionen Abonnenten von World of Warcraft, inzwischen ist die Zahl auf 9,1 Millionen zurückgegangen. Blizzard-Chef Mike Morhaime gibt sich trotzdem gelassen: Zum einen seien die Mitgliederzahlen in den westlichen Märkten weitgehend stabil, die Abnahme habe vor allem in den östlichen Territorien stattgefunden - und dort gelten die Spieler seit jeher als weitaus wechselwilliger, außerdem zahlen sie schlicht weniger. Morhaime ist außerdem überzeugt, dass ein großer Teil der ehemaligen Abonnenten derzeit eine Pause macht und mit der Erweiterung Mists of Pandaria wieder an Bord sein wird. Sie soll am 25. September 2012 weltweit erscheinen.

Ein weiterer Grund für die gesunkenen Mitgliederzahlen dürfte die hauseigene Konkurrenz durch Diablo 3 sein. Das Programm hat seit seinem Start im Mai 2012 über zehn Millionen Spieler gefunden - rund 1,2 Millionen davon haben es als Prämie für ein WoW-Jahresabo bekommen.

Insgesamt hat Activision Blizzard in den Monaten April bis Juni 2012 einen Umsatz in Höhe von 1,08 Milliarden US-Dollar erzielt - rund 6,2 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn ist um 45 Prozent auf 185 Millionen US-Dollar gesunken. Für das Gesamtjahr erhöhe das Unternehmen seine Umsatzprognose um 3,1 Prozent auf 4,63 Milliarden US-Dollar.

Neben bekannten Marken wie Diablo 3 und Call of Duty entwickelt sich allerdings eine andere Reihe zum echten Umsatzbringer: das auf Kinder und junge Jugendliche ausgerichtete Skylanders, bei dem Activision sowohl mit dem Spiel selbst als auch mit den dazugehörenden Plastik-Sammelfiguren Geld verdient. Nach Unternehmensangaben war Skylanders in Europa und Nordamerika das umsatzstärkste Konsolenspiel überhaupt in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Neben den Geschäftszahlen hat Activision Blizzard auch neue Informationen über den Film zu World of Warcraft veröffentlicht. Das Werk, das seit Jahren nicht so recht vom Fleck kommt, hat vor kurzem den lange damit verbundenen Regisseur Sam Raimi verloren. Jetzt haben Activision und das Filmstudio Legendary Pictues bekanntgegeben, dass ein neuer Drehbuchautor an dem Skript arbeitet: Der heißt Charles Leavitt, und er steckt hinter Streifen wie Blood Diamond.


koli.bri 06. Aug 2012

Zu behaupten, jeder wäre immer online ist ebenfalls eine höchst "unprofessionelle...

wilu1981 06. Aug 2012

Das schon richtig und deswegen wurde es ja auch zu BC angepasst. Aber worauf ich mich...

KleinerWolf 06. Aug 2012

über WoW lästern, aber Diablo 2 spielen *omg*

Bernd Schröder 04. Aug 2012

Ich finde generell, dass bei Computerspielen niemand herumheulen sollte, weil er etwas...

json 04. Aug 2012

Boll macht inzwischen halbwegs gut Filme die seinem Ruf nicht gerecht werden. Darfur...

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