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Rollei Actioncam 420, Gopro Hero 4 Black, Sony FDR X-1000 VR und Tomtom Bandit
Rollei Actioncam 420, Gopro Hero 4 Black, Sony FDR X-1000 VR und Tomtom Bandit (Bild: Martin Wolf)

Actionkameras im Test: Viermal 4k

Rollei Actioncam 420, Gopro Hero 4 Black, Sony FDR X-1000 VR und Tomtom Bandit
Rollei Actioncam 420, Gopro Hero 4 Black, Sony FDR X-1000 VR und Tomtom Bandit (Bild: Martin Wolf)

Weihnachten naht und die Preise für Actionkameras sinken. Wir haben ausgiebig getestet, für wen sich welches 4k-fähige Modell lohnt.

Actioncams kann man nur mit Action testen. Wir haben also das Büro verlassen, waren paddeln, Fahrrad fahren und haben verlassene Gewölbe erkundet. Mit vier 4k-fähigen Topmodellen von vier Herstellern haben wir dabei Bilder gemacht - und sie mit der bekanntesten Actionkamera, der Gopro Hero 4 Black, verglichen. Unser Leben fühlte sich leider danach nicht wie ein Werbespot von Gopro an. Wir hatten Muskelkater und waren mehr als einmal unzufrieden mit dem gefilmten und fotografierten Material.

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Das lag nicht immer an der verwendeten Kamera - meist hatten wir einfach einen ungünstigen Blickwinkel erwischt. Probleme mit den Geräten waren vor allem auf die notorisch kurzen Akkulaufzeiten zurückzuführen, manchmal ließ uns auch die Menüführung verzweifeln. Ohne zu weit vorgreifen zu wollen: Keines der Modelle im Testfeld erwies sich als Totalausfall. Die Geräte von Tomtom und Rollei zeichnen allerdings im 4k-Modus nicht mit der vollen Bildrate auf, sondern mit 15 und 10 Bildern pro Sekunde. Und eines haben wir auf jeden Fall gelernt: Je weniger man sich mit dem Anbringen und der Menüführung der Kamera beschäftigen muss, desto besser.

Gopro Hero 4 Black - der Klassiker

Der Name "Gopro" steht mittlerweile für Actionkameras wie "Tesa" für Klebestreifen oder "Nutella" für Nuss-Nougat-Creme. Die Gopro Hero 4 Black ist die leistungsstärkste und teuerste Kamera des US-Herstellers. Sie sieht den Vorgängermodellen ähnlich: eine streichholzschachtelgroße Kamera, die in einem wasserfesten Gehäuse untergebracht werden kann und bei Bedarf mit einem Touchscreen erweiterbar ist. Auch die Bedienung ist gleich geblieben, über drei Tasten und ein LC-Display sind alle notwendigen Einstellungen leicht erreichbar. Als Marktführer und Vorreiter in der Geräteklasse hat Gopro auf Experimente verzichtet und bietet so Kompatibilität zu sämtlichem Zubehör der Vorgänger.

Anbringung und Menüs sind unkompliziert

Eine Schraube mit Plastikkopf verbindet das Kameragehäuse mit der jeweiligen Halterung, zum Beispiel der klassischen Befestigung mit einem Steckverschluss - ähnlich dem an Taschen und Rucksäcken. Dieser ermöglicht es, die Kamera jederzeit schnell und unkompliziert anzubringen und zu entfernen. Zusätzliches Werkzeug ist nicht nötig. Der Taster an der Frontseite schaltet die Kamera ein und wechselt die Aufnahmemodi zwischen Film, Foto und Serienbild. An der Seite kann per Knopfdruck das Menü zum jeweiligen Modus aufgerufen werden. Der obere Taster dient als Auslöser und bestätigt im Menü die Auswahl. Auch wenn das unbeleuchtete Display recht klein ist und die Schrift für manchen schwer zu lesen sein mag, findet man sich schnell zurecht und kann auch unter Zeitdruck alle Einstellungen problemlos vornehmen. Schwerer fällt dies bei komplexen Parametern - deren Bezeichnungen werden oftmals nur abgekürzt dargestellt.

Komfortabler geht das natürlich per Smartphone. Ein längerer Druck auf die seitliche Taste aktiviert WLAN an der Kamera, angezeigt durch eine gut sichtbare blaue LED an der Vorderseite. Das erstmalige Pairing geht schnell: Lediglich der auf dem Kameradisplay angezeigte Zahlencode muss auf dem Smartphone oder Tablet eingegeben werden.

Die App-Unterstützung ist vorbildlich

Gopro hat die für alle gängigen mobilen Betriebssysteme erhältliche App über die Jahre kontinuierlich verbessert und bietet zahlreiche Funktionen, die über eine bloße Fernsteuerung hinausgehen. Die Menüführung ist übersichtlich, die Aufnahmen lassen sich problemlos von der Kamera herunterladen und sofort im Netz teilen. Im Gegensatz zu anderen Gopro-Modellen läuft das Livebild von der Kamera auf dem Smartphone auch während der Aufnahme - sogar im 4k-Modus.

Alternativ bietet Gopro eine Smart Remote genannte Fernsteuerung an. Sie bietet die gleiche Funktionalität wie die Tasten und das LC-Display an der Kamera selbst.

  • Hohe Bildqualität in Foto und Video - die Hero 4 Black ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... gibt auch bei kontrastreichen Lichtverhältnissen keine Blöße. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fotomodus der Gopro Hero 4 Black (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die klassische Gopro: Auch die Bedienung mit drei Tasten ist gleich geblieben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit Gehäuse sind 40 Meter Tauchtiefe möglich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hinter der Seitenklappe befinden sich Mini-USB- und HDMI-Anschluss sowie die Micro-SD-Karte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku ist wechselbar - aber nicht kompatibel zum Vorgängermodell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hero 4 Black besitzt kein Stativgewinde. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Äußerlich hat sich bis auf die zwei LEDs für Aufnahme und WLAN nicht viel getan. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der hintere Bus ist für das optional erhältliche Farbdisplay vorgesehen. Auch ein Mikrofon lässt sich jetzt anschließen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die klassische Gopro: Auch die Bedienung mit drei Tasten ist gleich geblieben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Bildqualität ist hoch

Die Hero 4 Black zeichnet Videos in der maximalen Auflösung von 4k (3.840 x 2.160 Pixel) und einer Bildrate von bis zu 120 fps auf. Leider nicht gleichzeitig. Im 4k-Modus schafft die Kamera 30 Bilder pro Sekunde, allerdings ist bereits das sehr beachtlich. Je geringer die Auflösung ausfällt, desto höher wird die Bildrate. Bei 2,7k (2.704 x 1.525 Pixel) sind 60, im  Full-HD-Modus (1.920 x 1.080 Pixel) 120 Bilder pro Sekunde möglich. Zusätzlich sind sogenannte Superview-Modi wählbar, die das native 4:3-Bild des Kamerasensors dynamisch auf 16:9 herunterrechnen und die Qualität verbessern sollen. Praktisch: Auch das volle 4:3-Bild kann aufgezeichnet werden, so lässt sich der 16:9-Bildausschnitt später im Schnitt selbst wählen. Das funktioniert aber nicht bei 4k-Videos.

Fotos nimmt die Kamera mit bis zu 12 Megapixeln auf, bis zu 30 Bilder pro Sekunde sind im sogenannten Burst-Modus möglich. Da die Kamera danach jedoch einige Zeit zum Speichern der Aufnahmen benötigt, empfiehlt sich für Zeitrafferaufnahmen der Einsatz des kontinuierlichen Modus. Hier kann der Nutzer das Intervall selbst wählen.

Sowohl im Video- als auch im Fotomodus sind zahlreiche zusätzliche Optionen verfügbar. So lassen sich Verschlusszeit und Iso manuell einstellen. Aufnahmen im RAW-Format für eine umfangreiche spätere Bearbeitung des Materials sind nicht möglich.

Die Qualität der Bilder ist aber auch ohne diese Option überzeugend. Scharf, nahezu frei von Kompressionsartefakten und farbtreu - so lassen sich die Aufnahmen der Hero 4 Black in wenigen Worten beschreiben. Selbst in dunklen Umgebungen hält sich das Bildrauschen in Grenzen, die manuellen Einstellungsmöglichkeiten bieten für nahezu jeden Einsatzzweck passende Optionen.

Gopro Hero 4 Black zur See und in der Kaserne 

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IamNic 01. Sep 2016

Diese Karte ist viel zu schnell (und damit unnötig teuer). 100Mbit/s entsprechen nur 12,5...

underlines 24. Dez 2015

Hier meine Liste von GoPro Alternativen und passenden Gimbals mit allen Technischen...

unknown75 22. Dez 2015

Jup kenn ich und finde gerade in seinen Videos ist die Sony klar im Vorteil bei...

mwo (Golem.de) 19. Dez 2015

...die ca. 3 Millimeter groß (weiß auf weiß, als Relief, nicht aufgedruckt - da täuscht...

Dwalinn 17. Dez 2015

Ich hätte nichts gegen einen Test mit günstigen FHD Modellen gehabt, gibt dort zwar auch...



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