Actionkamera Gopro Hero 3 filmt in 4K

Gopro hat seine Actionkamera-Serie überarbeitet und bietet unter dem Namen Hero 3 nun gleich drei Modelle an. Das teuerste nimmt Videos in 4K-Auflösung mit 12 Bildern pro Sekunde auf. Für flüssige Bewegungen reicht diese publicityträchtige Auflösung jedoch kaum.

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Die neuen Gopro-Hero-Modelle heißen White, Silver und Black. Das Gehäuse der Actionkameras ist nun erheblich flacher als das der vorangegangenen Generation und nicht mehr würfelförmig. Die Kameras sind mit WLAN ausgerüstet. Sie unterscheiden sich außer in ihrer Auflösung vor allem durch ihre Bildaufnahmefrequenz beim Filmen.

Die Auflösung der schwarzen Version liegt bei 4K (3.840 x 2.160 Pixel). In diesem Modus können allerdings nur 12 Bilder pro Sekunde in H.264 aufgenommen werden, was für eine flüssige Wiedergabe nicht ausreicht. Bei 2,7K sind es allerdings schon 30 Bilder pro Sekunde und bei 1080p 60 Frames. Wird die Auflösung auf 720p heruntergeschraubt, nimmt das schwarze Modell 120 Bilder pro Sekunde auf. Diese Funktion ist für Zeitlupenaufnahmen gedacht, bei denen die Hochgeschwindigkeitsaufnahme bei der Wiedergabe in Normalgeschwindigkeit abgespielt wird.

Auflösung der einfachen Modelle bleiben bei 1080p

Das weiße und das silberne Modell der Gopro Hero 3 kommen auf eine Videoauflösung von 1080p bei maximal 30 Bildern pro Sekunde. Bei einer reduzierten Auflösung von 720p kann mit 60 Bildern pro Sekunde gefilmt werden.

Beim Fotografieren erreicht das schwarze Modell mit 12 Megapixeln und einer Serienaufnahmegeschwindigkeit von 10 fps und 30 Bildern in Folge wiederum die besten Werte der drei Actionkameras, während das silberne Modell 11-Megapixel-Fotos macht und die weiße Kamera gar nur Bilder mit 5 Megapixeln anfertigt.

Als Zubehör bietet Gopro eine wasserfeste WLAN-Fernbedienung an, die eine Reichweite von bis zu 180 Metern haben soll und maximal 50 Kameras steuern kann. Sie kostet einzeln rund 100 US-Dollar. Der schwarzen Gopro 3 liegt sie bei.

Das Volumen der Kameras wurde um 30 Prozent reduziert und ihr Gewicht um 25 Prozent auf rund 75 Gramm verringert. Außerdem speichern sie nicht mehr auf SD-, sondern auf den kleineren MicroSD-Karten. Den Kameras liegt ein Schutzgehäuse bei, mit dem sie vor Wassertiefen von maximal 60 Metern geschützt werden sollen.

Für die Kameras wird vielfältiges Zubehör wie ein ansteckbares LC-Display für 100 US-Dollar, ein Zusatzakku für 60 US-Dollar, Halterungen, Kabel und ein externes Ladegerät angeboten.

Die Gopro Hero 3 Black soll rund 400 US-Dollar kosten, während die silberne Mittelklasseversion für 300 US-Dollar verkauft wird. Der Preis des weißen Einsteigermodells wird mit 200 US-Dollar angegeben.


Eheran 19. Okt 2012

Er will über eine Leitung die Kamera am Helm mit Strom versorgen. Nur am Helm will er...

s.k.f. 18. Okt 2012

Wie kommt man eigentlich drauf, dass die Bewegungsunschärfe etwas mit der...

Sonicspeed 18. Okt 2012

"The Wi-Fi Remote is normally available as a $79.99 accessory but is included with the...

Eheran 18. Okt 2012

Ich muss es auch hier nochmal erwähnen: Die Sanyo HD2000 hat schon anfang 2009 mit...

mindo 18. Okt 2012

haha zwar cool, aber ich vermute das liegt außerhalb von seinem Budget (3.500 $) ;)

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