Acta Junge Union gegen Acta und Internetsperren

Die Jugendorganisation Junge Union positioniert sich klar gegen das Handelsabkommen Acta. Dahinter steht auch die stellvertretende CSU-Generalsekretärin Dorothee Bär.

Anzeige

Die Junge Union, die gemeinsame Jugendorganisation der CDU und CSU, hat sich gegen das umstrittene Handelsabkommen Anti-Counterfeiting Trade Agreement (Acta) ausgesprochen. In einer Erklärung vom 2. Februar 2012 heißt es: "Das Anti-Counterfeiting-Trade-Agreement (ACTA) ist ein Angriff auf die Freiheit im Netz und hat unabsehbare Folgen für den ungehinderten Zugang der Nutzer zu digitalen Informationen. Das intransparente Aushandlungsverfahren des Abkommens lässt zudem Zweifel an der demokratischen Legitimierung aufkommen. Die Junge Union ruft die Angehörigen des Europäischen Parlaments daher dazu auf, das Acta-Abkommen in seiner aktuellen Form nicht zu unterzeichnen."

Die gemeinsame Stellungnahme kam von dem Junge-Union-Bundesvorstandsmitglied Henrik Bröckelmann und der stellvertretenden Bundesvorsitzende der Jugendorganisation Dorothee Bär.

Während die Junge Union für die Stärkung des Schutzes von Urheberrechten für die Medienindustrie eintritt, sei Acta als Instrument zur Durchsetzung dieser Rechte abzulehnen, da es die Interessen der Urheber über fundamentale Werte wie Meinungsfreiheit, Datenschutz und das Recht auf ungehinderten Zugang zu Information und Kultur stelle. Acta bedeute Providerkriminalisierung, Netzsperren und weitere Eingriffe in Grundrechte.

Bär tritt seit langem gegen Internetsperren ein und kritisiert die Vorratsdatenspeicherung als verfassungswidrig. Sie hatte den CDU-Urheberrechtexperten Ansgar Heveling zuvor vorgeworfen, das Volksvertreter seinen Beruf verfehlt zu haben. Heveling, einer der CDU-Vertreter in der Enquêtekommission, hatte im Handelsblatt die Gegner der Internetsperrgesetze Sopa und Pipa als "digitale Maoisten" bezeichnet, die bei Twitter ihre "zweite Pubertät" auslebten.


samy 05. Feb 2012

Das scheint wohl bei den Piraten anders zu sein, deshalb der Aufschrei hier ;-)

samy 05. Feb 2012

Finde es interessant dass immer so was kommt wenn eine etablierte Partei (alle außer den...

kdevin 04. Feb 2012

1x nachts kam da ein bericht. wow

antiacta 04. Feb 2012

Ich finde es sehr gut, dass sich endlich mal jemand gegen ACTA aktiv erhebt. Ich finde es...

BLi8819 03. Feb 2012

Hier ist die Rede von der jungen union. Nicht von der gesamten CDU / CSU.

Kommentieren



Anzeige

  1. Informatiker/in
    Lechwerke AG, Augsburg
  2. DB2 Senior Consultant (m/w)
    ORDIX AG, Wiesbaden, Köln oder Neu-Ulm
  3. Referent (m/w) Lernmanagementsysteme mit Schwerpunkt IT-Fachkonzeption
    Gothaer Finanzholding AG, Köln
  4. SAP Inhouse Berater BI (m/w)
    SCHOTT AG, Mainz

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  2. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  3. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  4. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  5. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  6. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  7. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen

  8. Lulzsec

    FBI soll von Anonymous-Hacks profitiert haben

  9. Opera Coast 3.0

    Der Gesten-Browser fürs iPhone ist da

  10. Linux 3.13

    Canonical übernimmt erneut Kernel-Langzeitpflege



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Conversnitch: Die twitternde Abhörlampe
Conversnitch
Die twitternde Abhörlampe

Conversnitch ist eine kleine Lampe, die unauffällig Gesprächsfetzen aus ihrer Umgebung mitschneidet, online eine Spracherkennung durchführt und den Text auf Twitter postet. Die Kunstaktion soll das Bewusstsein für die alltägliche Überwachung wecken.

  1. Menschenrechte Schärfere Exportkontrollen für Spähprogramme gefordert
  2. NSA-Skandal "Europa ist doch keine Kolonie"
  3. Frankreich Geheimdienst greift auf alle Daten von Orange zu

Microsoft: Remote-Desktop-App für Windows Phone
Microsoft
Remote-Desktop-App für Windows Phone

Microsoft hat eine Remote-Desktop-App für Windows Phone veröffentlicht. Damit kann aus der Ferne von einem Smartphone auf einen anderen Windows-Rechner zugegriffen werden, ohne dass auf diesem eine spezielle Software installiert sein muss.

  1. Cortana im Test Gebt Windows Phone eine Stimme
  2. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  3. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone

Palcohol: Der Cocktail in Pulverform
Palcohol
Der Cocktail in Pulverform

Mit kleinem Gepäck unterwegs und trotzdem nicht auf den abendlichen Drink verzichten? Ein US-Unternehmen hat Rum und Wodka in Pulver verwandelt. Zum Trinken einfach mit Wasser aufgießen - zum Schnupfen jedoch nicht geeignet.

  1. OLED Das merkwürdige Bindungsverhalten organischer Halbleiter
  2. Max-Planck-Institut Quantencomputer werden Silizium-Chips ähnlicher
  3. Kognitionswissenschaft Computer erkennt 21 Gesichtsausdrücke

    •  / 
    Zum Artikel