Acme Packet Oracle kauft für 1,7 Milliarden Dollar Hardwarehersteller

Oracle kauft wieder im Bereich Hardware ein. Der Hersteller von Session Border Controllern, Acme Packet, kostet Oracle 1,7 Milliarden US-Dollar.

Anzeige

Oracle will Acme Packet für 1,7 Milliarden US-Dollar übernehmen. Das gab das Unternehmen am 4. Februar 2013 bekannt. Acme Packet stellt Session Border Controller, Multiservice-Sicherheitsgateways und Session Routing Proxies her und konkurriert mit Cisco.

Oracle-Vorstandschef Larry Ellison hat seit 2005 mehr als 50 Milliarden US-Dollar für mehr als 80 Akquisitionen aufgewendet. Acme Packet ist für Oracle die erste große Übernahme im Hardwarebereich seit dem Kauf von Sun Microsystems für 7,4 Milliarden US-Dollar vor drei Jahren. Analysten vermuten, dass der Zukauf von Acme Packet eine Reihe weiterer Übernahmen in dem Bereich von Firmen wie Sonus Networks, Procera Networks, Allot Communications oder Riverbed Technology auslösen könnte.

Acme Packet berichtete für das vierte Quartal 2012 einen Verlust von 2 Millionen US-Dollar. Der Umsatz sank um 15 Prozent auf 70,7 Millionen US-Dollar.

Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Bedford, Massachusetts, mit Niederlassungen in Spanien, Deutschland, Japan, Südkorea und Großbritannien. Acme Packet hat rund 760 Beschäftigte.

Im Juli 2012 kaufte Telefónica Germany bei Acme Packet Hardware für seinen Signaling Core, darunter den Net-Net Session Router und den Net-Net Diameter Director, um die Voice-over-IP-Dienste, das mobile 3G-Datennetzwerk und Long-Term-Evolution-(LTE-)Dienste zu unterstützen. Die Net-Net-7000-Plattform soll das zentrale IP Multimedia Subsystem (IMS) und Diameter Server von Telefónica Germany vor Überlastung schützen und die Verfügbarkeit der Dienste gewährleisten.

Marius Moise, Manager für Mobile Voice Service bei Telefónica Germany, sagte, mit der neuen Net-Net-7000-Serie könne der Telekommunikationskonzern dem erhöhten Signaling-Bedarf, den die LTE und IMS-Netzwerke bieten, gerecht werden. "Gleichzeitig hilft es uns, neue einnahmengenerierende Dienste zu erschwinglichen Preisen anbieten zu können."


bofhl 05. Feb 2013

Wieso? Der läuft doch seit Anbeginn bei denen rum!??

bofhl 05. Feb 2013

"die Datenbank"? Welche der zig verschiedenen Datenbanken meinst du?

leipsfur 05. Feb 2013

Dann hast du Java schon lange nicht mehr geupdated.. ist sicher schon seit 'nem halben...

DY 05. Feb 2013

Interessant, dass Schneeballsysteme doch eine gewisse Mindestlaufzeit haben. Gut unser...

razer 05. Feb 2013

Jahresumsatz 2010 beträgt laut Wikipedia 241 Mio $ :)

Kommentieren




Anzeige
  1. EWM Junior Consultant (m/w)
    Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg (Reisebereitschaft)
  2. SAP Modulbetreuer mit dem Schwerpunkt Logistik (m/w) Betriebswirtschaftliche Systeme
    CQLT SaarGummi Deutschland GmbH, Wadern-Büschfeld
  3. Fachinformatiker Multimedia (m/w)
    CT Creative Technology GmbH & Co. KG, Nürtingen
  4. Teamleiter Mainframe (m/w)
    ADAC e.V., München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Apple-Zulieferer

    Wieder drei Suizide bei Foxconn

  2. Cast AR

    Gefeuerte Valve-Entwickler zeigen Räumliche-Objekte-Brille

  3. Ventus

    Mit der Netzgemeinde gegen den Klimawandel

  4. Offline-Karten-App für Android

    Maps With Me Pro gratis in Amazons App-Shop

  5. Linux-Kernel

    P-States verringern Leistungsaufnahme auf Intel-CPUs

  6. Adobe

    Photoshop Express jetzt auch für Windows 8

  7. Browser

    Firefox blinkt nicht mehr

  8. Tallinn-Manual

    Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern

  9. Clark Asay

    Defensive Patente mit freier Software nicht vereinbar?

  10. Massenentlassung

    Überleben von Rapidshare steht infrage



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mario & Co.: Nintendo legt sich mit Let's-Playern an
Mario & Co.
Nintendo legt sich mit Let's-Playern an

An unabhängig erstellten Youtube-Videos mit Mario will Nintendo ab sofort mitverdienen: Die Firma lässt in den Filmen etwa von Let's-Play-Spielern Werbung einblenden und sich die Erlöse gutschreiben. Die Szene ist empört.

  1. Nintendo Smartphone-Apps für die Wii U
  2. Nintendo Großes Update für die Wii U verfügbar
  3. The Legend of Zelda Der Held wird an die Wand geworfen

All Access: Google stellt Spotify-Konkurrenten vor
All Access
Google stellt Spotify-Konkurrenten vor

Google hat wie erwartet einen eigenen Streamingdienst vorgestellt, der All Access heißt. Die Android-App Google Play Music hat dafür ein Update erhalten, mit dem die Verwaltung von Musik erleichtert werden soll.

  1. Offline-Karten-App für Android Maps With Me Pro gratis in Amazons App-Shop
  2. Google I/O Neue Dienste und APIs für Android-Entwickler
  3. Android-Verbreitung Jelly Bean legt weiter zu, Nexus 10 wenig verbreitet

Apple-Patentantrag: Blitzen im sozialen iPhone-Verbund
Apple-Patentantrag
Blitzen im sozialen iPhone-Verbund

Eine Szene mit der Foto-LEDs von einem iPhone adäquat auszuleuchten, ist sehr schwer. Deshalb sollen künftig gleich mehrere iPhone-Besitzer ein Fotomotiv mit ihren Geräten beleuchten, wenn die Idee aus einem Patentantrag von Apple umgesetzt wird.

  1. Urteil Apples Datenschutzklauseln für rechtswidrig erklärt
  2. Patentanträge Apple will Autos mit dem iPhone steuern und finden
  3. 500 Millionen US-Dollar Apple erhöht Ausgaben für Forschung und Entwicklung stark

Zum Artikel