Ab-in-den-Urlaub.de: Unister will Verbreitung der Computer Bild untersagen lassen
Bekannte Werbung von Unister (Bild: Unister)

Ab-in-den-Urlaub.de Unister will Verbreitung der Computer Bild untersagen lassen

Unister, der Betreiber von Ab-in-den-Urlaub.de, Travel24.com und Reisen.de, hat eine einstweilige Verfügung gegen Computer Bild erwirkt. Während die Firma von einem Verbot der Verbreitung der Computerzeitschrift spricht, sagt Computer Bild: Es gebe kein Verkaufsverbot.

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Das Internetunternehmen Unister will ein Verbot der Verbreitung der aktuellen Ausgabe der Computer Bild durchgesetzt haben. Das berichtet das Magazin Hotteling unter Berufung auf einen Beschluss des Landgerichts Leipzig (Aktenzeichen: 08 0 2057/12). "Die aktuelle Computer Bild darf ab sofort in der bisherigen Version nicht mehr unverändert verbreitet werden, also weder an Abonnenten oder andere Empfänger verschickt, übergeben noch zugestellt werden", berichtet Hotteling.

Unister hat Golem.de bestätigt, dass die Verbreitung einer reklamierten Passage nicht mehr zulässig sei.

Von der Redaktion Computer Bild hat Golem.de erfahren, dass das aktuelle Heft unverändert weiterverkauft wird. "Es gibt kein Verkaufsverbot für die Computer Bild", sagte ein Sprecher Golem.de. "Es gibt einen Gerichtsbeschluss, aber der untersagt nicht den Verkauf."

Lediglich eine "nebensächliche Aussage" zu einer staatsanwaltlichen Ermittlung gegen den Unister-Chef sei der Grund für die einstweilige Verfügung, erklärte der Sprecher. Diese Aussagen zu den Ermittlungen dürften "von der Computer Bild nicht noch einmal" publiziert werden.

Zu Unister gehören Flugbuchungsseiten wie Fluege.de und Billigfluege.de, die Online-Reisebüros Ab-in-den-Urlaub.de und Reisen.de, das Serviceportal Preisvergleich.de oder die Datingseite Partnersuche.de. Unister ist zudem an Flug24.de über die Travel24 AG beteiligt und übernimmt für Billigfluege.de das Service-Fulfillment. Computer Bild behauptet unter anderem: "Unister kassiert oder kassierte mit frei erfundenen Preisreduzierungen, heimlich aufgeschlagenen Servicegeldern, Klickfallen bei Urlaubsbuchungen und weiteren Schwindeleien." Durchgestrichene Altpreise würden Sonderangebote vorgaukeln, die frei erfunden seien. Bei Fluege.de sei laut Computer Bild ein Umbuchungsservice für 5 bis 15 Euro voreingestellt. Bei der Reiseschutzversicherung müsse der Kunde zum Verzicht extra ein Häkchen setzen. Wer dies nicht tue, erhalte ein Reiseschutzabo, das sich im Folgejahr automatisch zu deutlich höheren Kosten verlängere.


Endwickler 11. Jul 2012

Das sieht hier auf einmal so leer aus, sogar vernünftige Beiträge sind verschwunden. Gab...

Bankai 09. Jul 2012

Das ist ja alles schön und gut... Aber das Interessiert mich als Verbraucher, ganz...

Bankai 09. Jul 2012

Ähm, du hast aber schon mitbekommen, dass es sich hier nicht um die Bild handelt????? Den...

Bankai 09. Jul 2012

Ich habe den Artikel von CB gelesen... Ich für meinen Teil kann nur bestätigen, das...

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