Anzeige
Prototypen des Vivaldi-Boards
Prototypen des Vivaldi-Boards (Bild: Rhombus-Tech)

Aaron Seigo Vivaldi-Tablet mit austauschbarer Open-Hardware

Board-Prototypen mit Allwinner-A10-SoC und 1 GByte RAM sind erst der Anfang für das Vivaldi-Tablet. Austauschbare Hardware soll einfache Upgrades ermöglichen und ist als offene Spezifikation verfügbar.

Anzeige

Zusammen mit den Unternehmen Rhombus-Tech und Qimod hat das Team um Aaron Seigo ein offenes Boarddesign erstellt, was die Wiederverwendbarkeit des Boards in anderer Hardware und einfache Upgrades ermöglichen soll, wie Seigo in einem Video-Podcast erklärt. Die Spezifikation Embedded Open Modular Architecture/EOMA-68 sieht ein Miniboard vor, das an PCMCIA-Karten erinnert, mit ihnen außer dem Format aber nicht viel gemein hat.

  • Ansicht eines EOMA-68-Moduls (Bild: elinux.org)
  • Board-Layout des EOMA-68-Prototyps: rechts klar zu erkennen die Anschlüsse für USB, HDMI und SD-Karte (Bild: Rhombus-Tech)
  • Rückseite... (Bild: Rhombus-Tech)
  • ...und Vorderseite des geplanten Vivaldi-Boards, mittig ist die 68-Pin-Schnittstelle. (Bild: Rhombus-Tech)
  • Die Prototypen laufen mit Android. (Bild: Rhombus-Tech)
  • In der Nahaufnahme sind vier RAM-Bausteine, das A10-SoC und die Anschlüsse zu sehen. (Bild: Rhombus-Tech)
Ansicht eines EOMA-68-Moduls (Bild: elinux.org)

Erste Prototypen enthalten ein Allwinner-A10-SoC, deren CPU standardmäßig mit 1,2 GHz getaktet ist, sowie 1 GByte Arbeitsspeicher, einen HDMI-Ausgang und USB-OTG, um das Gerät mit Strom zu versorgen. Noch für dieses Jahr ist die Unterstützung des A20-SoC geplant. Der Dual-Core hat das gleiche Pin-Layout wie das A10 und könnte im Vivaldi-Tablet verbaut sein. Schon im nächsten Jahr könnte ein Board mit Allwinner-Quad-Core-CPU verfügbar sein.

Plug-in-Hardware

Zusätzlich zu den bereits genannten Komponenten kann das von Seigo als Mini-PCB bezeichnete EOMA-68 auch einen Slot für eine SD-Karte sowie einen Ethernet-Port enthalten. Letzterer kann optional mit GBit-LAN ausgestattet werden. Dieses Kleinstboard ist über eine Schnittstelle mit 68-Pins an ein zweites, größeres Board angeschlossen.

Das zweite Board kann je nach Gerätekategorie anders gestaltet werden und entsprechende Hardware enthalten, etwa einen WLAN-Chip, ein GPS-Modul oder einen Beschleunigungssensor für ein Tablet. Das 2-Board-Design erlaubt so einerseits, ein Miniboard in verschiedenen Geräten zu nutzen, indem der Anwender dieses einfach austauscht. Andererseits lassen sich etwa die CPU und der Arbeitsspeicher in einem Tablet aufrüsten, ohne ein neues Gerät kaufen zu müssen, da Gehäuse, Display und einige Chips einfach weiterverwendet werden können.

Pläne für das Vivaldi-Tablet

Außer der vorhandenen Boards fehlt jedoch noch konkrete Hardware für das Vivaldi-Tablet. Geplant sind aber ein IPS-LCD-Display mit einer Pixelbreite von mindestens 1.024 oder gar 1.280 Pixeln und einem Gewicht von weniger als 350 Gramm für das 7-Zoll-Gerät, eine rückseitige und ein Frontkamera sowie ein Atheros-WLAN-Chip, der vom Linux-Treiber ATH9K unterstützt wird.

Die Miniboards sind ab Werk in der Lage, mit Android benutzt zu werden. Mittels Libhybris wird das Vivaldi-Tablet aber wie geplant nur den Android-Kernel verwenden und Plasma Active auf Grundlage von Mer als Betriebssystem enthalten. Zum Start des Tablets wollen die Entwickler sämtlichen Quellcode für das Gerät veröffentlichen. Einzige Ausnahme davon bildet nach wie vor der proprietäre Treiber für die Mali-400-GPU.

Eine ungefähre Berechnung für die Materialkosten des Tablets ohne das EOMA68-Board oder den Zusammenbau kommen auf ungefähr 90 US-Dollar. An dem ursprünglich geplanten Preis von rund 200 Euro könnte das Team um Seigo also festhalten.


rick.c 16. Apr 2013

1. APU = das Teil von AMD und die sind nicht für Smartphones gedacht ;-) 2. Kosten für...

TabPhones63 14. Apr 2013

Der Konkurrent von Wacom heißt Ntrig. Diese Technologie ist zum Beispiel im HTC Flyer und...

Moe479 14. Apr 2013

afaik gab es schoneinmal solch ein projekt, das wurde von der consumer-industrie...

Anonymer Nutzer 14. Apr 2013

Das gibt es schon. Mein nicht mehr ganz taufrisches Tablet (Cat Galactica X.....gibt es...

Slyon 13. Apr 2013

Beim OpenPhoenux Projekt habe ich ein solches Hardware-Upgrade Verfahren vor einigen...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT Inhouse SAP Einkaufslogistik SRM (m/w)
    Media-Saturn IT-Services GmbH, Ingolstadt
  2. SAP PP Inhouse Berater (m/w)
    über SCHUVER & PTN. GmbH, Ostwestfalen
  3. Softwareentwickler / Front End Developer (m/w)
    Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme, Sankt-Augustin
  4. Technischer Redakteur (m/w)
    symmedia GmbH, Bielefeld

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. NEU: Huawei Honor 7 mit 25 € Preisnachlass
    Gutscheincode HUAWEI25
  2. Gehäuselüfter im Wert von bis zu 19,99 EUR gratis beim Kauf ausgewählter Fractal-Design-Gehäuse
  3. Microsoft und Nokia-Smartphones günstiger

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Die Woche im Video

    Raider heißt jetzt Twix ...

  2. Alpenföhn

    Der Olymp soll 340 Watt an Leistung abführen

  3. Eurocom X9E

    Monster-Notebook nutzt Diamant- und Flüssigmetallpaste

  4. Willkürliche Festsetzung

    Schwedische Regierung spottet über Assange

  5. IoT statt Smartphones

    Mozilla gibt Firefox OS schneller auf als erwartet

  6. Rise of the Tomb Raider

    Update schafft Klarheit

  7. Time Machine VR angespielt

    Wir tauchen mit den Monstern der Tiefe

  8. KEF

    Kommission empfiehlt Senkung des Rundfunkbeitrags

  9. Helio X20

    Mediatek bestreitet Hitzeprobleme des Smartphone-Chips

  10. Container

    CoreOS setzt mit rkt 1.0 weiter auf Sicherheit



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Überblick: Den Kabelsalat um USB Typ C entwirrt
Überblick
Den Kabelsalat um USB Typ C entwirrt

Kaufberatung: Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung
Die richtige CPU und Grafikkarte
  1. Halbleiterfertigung Samsung zeigt SRAM-Zelle mit 10FF-Technik
  2. Visc-Roadmap Soft Machines will Apples und Intels Prozessoren schlagen
  3. C900 Matrox' kleine Profi-Grafikkarte steuert neun Displays an

Raspberry Pi Zero angetestet: Der Bastelrechner für stille, dunkle Ecken
Raspberry Pi Zero angetestet
Der Bastelrechner für stille, dunkle Ecken
  1. Jaguarboard Noch ein Bastelcomputer mit Intel-Chip
  2. Cricetidometer mit Raspberry Pi Ein Schrittzähler für den Hamster
  3. Orange Pi Lite Preis- und Größenkampf der Bastelcomputer

  1. Re: Anbieter bescheißen auch bei Drosselung

    Dragos | 10:09

  2. Re: eindeutig: nö

    Sicaine | 10:06

  3. Re: Jetzt noch 1¤ Angebote verbieten

    Dragos | 10:00

  4. Re: Wer hat 56 KBit/s erfunden???

    Dragos | 09:59

  5. Re: Hey seht her, ein Notebook mit Wärmeleitpaste

    PhilSt | 09:56


  1. 09:01

  2. 21:49

  3. 16:04

  4. 15:45

  5. 15:18

  6. 15:02

  7. 14:03

  8. 13:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel