Anzeige
Das Zenithink C71 hat als Vivaldi-Hardware ausgedient.
Das Zenithink C71 hat als Vivaldi-Hardware ausgedient. (Bild: Aaron Seigo)

Aaron Seigo: Neustart für das Vivaldi-Tablet

Das Zenithink C71 hat als Vivaldi-Hardware ausgedient.
Das Zenithink C71 hat als Vivaldi-Hardware ausgedient. (Bild: Aaron Seigo)

Das ursprünglich als Hersteller des freien Vivaldi-Tablets vorgesehene Zenithink hat das Mainboard geändert und damit das Projekt zurückgeworfen. Die Entwickler verhandeln nun mit einem anderen vielversprechenden Hersteller.

Er sei von einem ehemaligen Mitstreiter kontaktiert worden, schreibt KDE-Entwickler Aaron Seigo in seinem Blog. Dieser arbeite mit einem Unternehmen zusammen, das Tablethardware herstelle, und er habe den Treiberquellcode dazu. Ein komplett mit freier Software laufender Tablet-PC erscheint damit wieder möglich, Seigo warnt jedoch vor zu großen Erwartungen.

Anzeige

Zenithink verärgert Entwickler

Ende Januar kündigte Seigo ein Tablet namens Spark an, das als User Interface Plasma Active einsetzt und auf der Linux-Distribution Mer basiert, der Community-Weiterführung vom Meego. Für die Hardware des inzwischen in Vivaldi umbenannten Tablets war das C71 des chinesischen Herstellers Zenithink vorgesehen.

Doch Zenithink tauschte große Teile des Mainboards aus, um das Gerät leistungsfähiger zu machen, was das Projekt mit den vorgenommenen Anpassungen am Linux-Kernel fast wieder zum Anfang zurückversetzte. Zudem mussten die Entwickler einen proprietären Treiber für die in dem Tablet verbaute GPU verwenden, was kritisiert wurde.

Nach langer Suche und einer Auszeit Seigos befindet sich das Team nun in Verhandlungen mit einem neuen Hersteller, der zudem dazu bereit ist, den Quellcode zur Verfügung zu stellen.

Vorerst keine Details

Noch möchte Seigo aber keine Details zu der Hardware oder dem Hersteller preisgeben: "Das letzte Mal stellte sich das als nicht perfekt heraus". Er erwarte aber, dass diese Informationen durchsickern, sobald erste Testgeräte an die Entwickler verteilt werden.

An den bisher angekündigten Funktionen der Software sollte sich aber nichts ändern. So werden über eine Anwendung verschiedene Inhalte und Applikationen für Nutzer des Vivaldi-Tablets verfügbar sein. Um die Entwickler an den Einnahmen zu beteiligen, wurde ein Punktesystem eingeführt. Käufer des Vivaldi erhalten Punkte, mit denen sie Applikationen erwerben können. Je mehr Punkte ein Entwickler durch den Erwerb seiner Anwendung erhält, desto höher seine Ausschüttung. Vivaldi-Benutzer können später weitere Punkte erwerben.

Bereits Ende August sollte Plasma Active 3 erscheinen. Der KDE-Desktop für Tablets soll eine starke Integration des Nepomuk-Frameworks bieten und so zum Beispiel einen völlig neuen Dateibrowser beinhalten, der nicht wie herkömmliche Anwendungen zum Organisieren von Dateien funktioniert. Seigo zufolge soll Plasma Active 3 noch in diesem Monat erscheinen.


eye home zur Startseite

Kommentieren



Anzeige

  1. IT Specialist Security (m/w)
    Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
  2. Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Software Engineering
    Universität Passau, Passau
  3. Controller International SAP Solutions (m/w)
    Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden
  4. Leiter IT-Transformationsprojekte (m/w)
    über Hanseatisches Personalkontor Nürnberg, Nürnberg

Detailsuche



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. Kindle, 15,2 cm (6 Zoll)
    nur 59,99€
  2. BESTPREIS: PNY GF980GTX4GEPB Nvidia GeForce GTX980 1126 MHz 4GB
    nur 557,00€
  3. PCGH-Allround-PC GTX970-Edition
    (Core i5-6500 + Geforce GTX 970)

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Quantum Break

    27-GByte-Patch deaktiviert das Upscaling

  2. Torsploit

    Früheres Mitglied der Tor-Entwickler half dem FBI

  3. Emulation

    Windows 95 auf der Apple Watch

  4. Valve Steam

    Zwei-Faktor-Authentifizierung hilft gegen Cheater

  5. Hitman

    Patch behindert Spielstart im Direct3D-12-Modus

  6. Peter Molyneux

    Lionhead-Studio ist Geschichte

  7. Deskmini

    Asrock zeigt Rechner mit Intels Mini-STX-Formfaktor

  8. Die Woche im Video

    Schneller, höher, weiter

  9. Ransomware

    Verfassungsschutz von Sachsen-Anhalt wurde verschlüsselt

  10. Kabelnetzbetreiber

    Angeblicher 300-Millionen-Deal zwischen Telekom und Kabel BW



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Spielebranche: "Faule Hipster" - verzweifelt gesucht
Spielebranche
"Faule Hipster" - verzweifelt gesucht
  1. Neuronale Netze Weniger Bugs und mehr Spielspaß per Deep Learning
  2. Spielebranche "Die große Schatztruhe gibt es nicht"
  3. The Long Journey Home Überleben im prozedural generierten Universum

Privacy-Boxen im Test: Trügerische Privatheit
Privacy-Boxen im Test
Trügerische Privatheit
  1. Alphabay Darknet-Marktplatz leakt Privatnachrichten durch eigene API
  2. Verteidigungsministerium Ursula von der Leyen will 13.500 Cyber-Soldaten einstellen
  3. Angebliche Zukunftstechnik Sirin verspricht sicheres Smartphone für 20.000 US-Dollar

LizardFS: Software-defined Storage, wie es sein soll
LizardFS
Software-defined Storage, wie es sein soll
  1. Security Der Internetminister hat Heartbleed
  2. Enterprise-IT Hunderte Huawei-Ingenieure haben an Telekom Cloud gearbeitet
  3. HPE Hyper Converged 380 Kleines System für das schnelle Erstellen von VMs

  1. Ist doch ganz einfach

    MüllerWilly | 17:24

  2. Re: Im Prinzip möchte Valve also einfach nur...

    robinx999 | 17:23

  3. Re: Windows interessiert mich nicht mehr

    DY | 17:19

  4. Re: Der Frosch im Kochtopf ...

    Moe479 | 17:15

  5. Re: Alte Geschichte

    sfe (Golem.de) | 16:55


  1. 14:52

  2. 11:42

  3. 10:08

  4. 09:16

  5. 13:13

  6. 12:26

  7. 11:03

  8. 09:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel