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Der X-Server lässt sich nun auch unter AArch64 verwenden.
Der X-Server lässt sich nun auch unter AArch64 verwenden. (Bild: Marcin Juszkiewicz)

AArch64: X-Server läuft auf 64-Bit-ARM

Der X-Server lässt sich nun auch unter AArch64 verwenden.
Der X-Server lässt sich nun auch unter AArch64 verwenden. (Bild: Marcin Juszkiewicz)

Nach zwei Jahren Arbeit läuft X11 nun auch auf 64-Bit-ARM alias AArch64. Das größte Problem bei der Umsetzung ist die verfügbare Hardware gewesen. Doch der Red-Hat-Entwickler hat bereits weitere Pläne.

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Das X11-Fenstersystem läuft, nachdem alle Probleme behoben worden sind, nun tatsächlich auf AArch64-Hardware, wie der bei Red-Hat-Entwickler Marcin Juszkiewicz in seinem Blog schreibt. Die Arbeiten an der Umsetzung des X-Servers für die 64-Bit-ARM-Architektur begannen vor etwa zwei Jahren, damals noch mit einem Emulator.

Die vergleichsweise lange Entwicklungszeit führt Juszkiewicz auf Probleme mit der Verfügbarkeit von Hardware zurück. So musste der Entwickler zunächst gänzlich ohne Geräte auskommen und war deshalb auf den Emulator angewiesen. Erst seit Juni vergangenen Jahres konnte er mit dem Entwicklerboard Mustang von APM arbeiten, das über 8 CPU-Kerne und über bis zu 16 GByte RAM verfügt.

Zunächst erarbeitete Juszkiewicz die Unterstützung für PCI-Express und begann "Grafikkarten zu sammeln". Schließlich habe er zwei Geräte getestet, die je über 512 MByte Arbeitsspeicher verfügten. Doch noch mache die Verwendung von PCI-Karten mit mehr als 64 MByte etwas Probleme. So griff der Programmierer auf eine Matrox G550 mit 32 MByte Speicher zurück, von denen unter Linux wohl aber nur 16 MByte nutzbar sind.

Letztlich funktioniere jetzt wenigstens die Darstellung von Bildinhalten via X11 bei einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln, auch wenn dies nicht die schnellste Umsetzung sei, so Juszkiewicz. Als Nächstes soll die USB-Unterstützung aktiviert werden, um Tastatur, Maus und Audio in Fedora verwenden zu können. Etwas scherzhaft gibt der Red-Hat-Angestellte als die folgenden Schritte an, die Desktopumgebungen Xfce, Gnome und KDE zu testen sowie MPlayer zu kompilieren, so dass Videos abgespielt werden können.

Bisher wird AArch64 hauptsächlich auf SoCs für Smartphones sowie auf Server-Mainboards eingesetzt.


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raphaelo00 15. Jan 2015

So schwer ist das ursprünglich gar nicht zu lesen. Nur machen wir beim Eindeutschen...



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