A10-5800K im Test: AMDs Trinity überzeugt mit geringem Preis und schneller GPU
Der A10-5800K im Asus-Board A85-M Pro (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

A10-5800K im Test AMDs Trinity überzeugt mit geringem Preis und schneller GPU

Schon ab rund 100 Euro gibt es nun bei AMD einen Quad-Core mit integrierter Grafik, die Intels HD Graphics schlägt. Bei der CPU-Performance gelten jedoch die Einschränkungen der Bulldozer-Architektur, und auch besonders sparsam sind die Trinitys für den Sockel FM2 nicht.

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Nachdem AMD in der vergangenen Woche die "accelerated processing units" (APU) der neuen A-Serie vorgestellt hatte, nennt das Unternehmen nun letzte Details und gibt vollständige Tests frei. Die bisher unter dem Codenamen "Trinity" bekannten Chips lösen die bisherige A-Serie (Llano) ab und entsprechen weitgehend den schon erhältlichen Notebook-Trinitys.

Die Bausteine basieren im CPU-Teil auf der Bulldozer-Architektur, die Module statt vollständige Kerne verwendet. Je zwei Integer-Cores - die sich dem Betriebssystem als eigenständige Kerne darstellen - teilen sich eine FPU und SIMD-Einheit. Gegenüber den ersten FX-Bulldozern hat AMD die Module leicht überarbeitet, sie tragen nun den Codenamen Piledriver. Bis zu 13 Prozent schneller sollen sie bei Single-Thread-Anwendungen laut AMD sein.

  • In der Single-Thread-Leistung ist AMD weiterhin abgeschlagen. (Messung: PCGH)
  • Auch AMDs neue APUs sind nicht so sparsam wie Intel-Chips. (Messung: PCGH)
  • Die integrierte Radeon schlägt selbst Intels teureres HD Graphics 4000. (Messung: PCGH)
  • Daten und Preise der A-Serie, die neuen Athlons besitzen keine GPU (Folien: AMD)
  • Der neue Sockel FM2 soll langlebig sein.
  • Blockdiagramm des Chipsatzes A85
  • Der A10-5800K im Asus-Mainboard A85-M Pro (Foto: Nico Ernst)
  • Eyefinity wird auch mit integrierter Grafik benutzbar.
  • Llano und Trinity im Vergleich
  • Auch wenn die GPU mitrechnet, vergleicht AMD Trinity nur mit Intels Core-i3.
Daten und Preise der A-Serie, die neuen Athlons besitzen keine GPU (Folien: AMD)

Bei den Serien A10 und A8 gibt es zwei Module, und damit vier Kerne und Threads, die Serien A6 und A4 stellen sich wie Dual-Cores dar. Sie verfügen zudem über 1 statt 4 MByte L2-Cache wie bei A10 und A8. Mit kleineren Modellnummern über die gesamte A-Serie sind auch Takt und Bestückung mit Rechenwerken des GPU-Teils immer geringer. Neu sind auch zwei Athlons für den Sockel FM2, sie besitzen keine GPU. Die gesamte Plattform mit Chipsätzen der Serie A8 trägt auch den internen Codenamen Virgo.

Neuer Sockel und flexible Grafik 

menschmeier 05. Okt 2012

Also für ein so kleines Gehäuse, wo keine Erweiterungskarte reinpasst, mag eine AMD-APU...

tangonuevo 04. Okt 2012

Offensichtlich sind es die Notebook-Hersteller und nicht die Gamer, die das nicht begreifen.

thadrone 04. Okt 2012

Natürlich, nebenbei schaust du noch auf dem 3. Monitor TV, auf dem 4. Monitor Skypest du...

4x 04. Okt 2012

Die Frage ist, wozu du eine high end cpu brauchst. Was genau ist die Aufgabe deines...

grorg 04. Okt 2012

30 mehr Watt bei voller Belastung sind schon nicht wenig und meine Maschine läuft des...

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