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8K-Kamera im Einsatz: Olympische Spiele sind für technische Überraschungen gut.
8K-Kamera im Einsatz: Olympische Spiele sind für technische Überraschungen gut. (Bild: Rainer Bücken)

Der Anfang von 8K

In den folgenden Jahren wurde HDTV wichtiger, auch wenn sich schon in den 1990er Jahren die nächsten Evolutionsschritte 4K und 8K abzeichneten. 1995 startete die 8K-Entwicklung, deren Technik 2012 in London erstmals eingesetzt wurde. Gezeigt wurden die 8K-Bilder an vier Orten in Großbritannien, drei in Japan und einem in den USA. Im gleichen Jahr fand eine terrestrische Super-Hi-Vision-Ausstrahlung in Tokio statt.

  • Vanderlei de Lima entzündet das Olympische Feuer  - aufgenommen mit 2K- & 8K-Kameras. (Foto: IOC/Getty Images)
  • Bei der Eröffnungszeremonie wird auch der Regenwald thematisiert. 110 Hochleistungsprojektoren von Panasonic sorgten für spannende Lichteffekte. (Foto: IOC/Getty Images)
  • Aufwand mit Technik: Ein HDTV-Übertragungswagen kommt in Rio de Janeiro von der Fähre. (Foto: IOC/Getty Images)
  • 62 Übertragungswagen und 31 Service-Fahrzeuge aus vielen Ländern sind in Rio dabei. (Foto: IOC/Getty Images)
  • Seilkamera von Spidercam. Der Dolly kann von 20 m Höhe bis fast auf die Wasseroberfläche gesteuert werden. (Foto: Spidercam)
  • ARD und ZDF haben ein gemeinsames Studio in Rio eingerichtet. (Foto: ZDF)
  • Die ARD bietet wiederum einen HbbTV-Dienst wie bei den Olympischen Winterspielen 2014. (Foto: ARD)
  • NHK ist mit mehreren 8K-UHD-2-Kameras dabei. Seit dem 1. August werden Programme in 4K und 8K testweise via Satellit ausgestrahlt. (Foto: HBS/Infront)
  • Bilder in höchster zeitlicher Auflösung: Wenn beim Weitsprung der Sand spritzt, steckt eine Super-Zeitlupenkamera dahinter. (IOC/Getty Images)
  • Für das 8K-Programm von NHK hat Hitachi entsprechende Kameras gebaut. (Foto: Rainer Bücken)
  • Ikegami ist ebenfalls mit 8K-Kameras für NHKs Super-Hi-Vision-Programm dabei. Die Signale werden zudem in 4K (UHD-1) konvertiert. (Foto: Rainer Bücken)
  • NHK hat einige Super-Hi-Vision-Übertragungswagen nach Japan gebracht. (Foto: NHK)
  • Einige Wettkämpfe werden ... (Foto: IOC/Getty Images)
  • ... mit 360°-Kameras aufgenommen.  (Foto: IOC/Getty Images)
  • Am 21. August 2016, dem Schlusstag der Olympischen Spiele, startet der Olympic Channel. (Foto: IOC/Getty Images)
NHK ist mit mehreren 8K-UHD-2-Kameras dabei. Seit dem 1. August werden Programme in 4K und 8K testweise via Satellit ausgestrahlt. (Foto: HBS/Infront)


In Rio sind etwa ein Dutzend 8K-Kameras mit der Auflösung von 7.680 x 4.320 Pixeln (UHD-2) im Einsatz. Insgesamt werden 130 Stunden 8K-Live-Content, einschließlich Eröffnungs- und Abschlussfeier, produziert. Täglich gibt es eine Zusammenfassung der sportlichen Höhepunkte in 8K.

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8K-Hardware fehlt noch

Sehen können die ultrahochauflösenden Bilder aber nur wenige Menschen, da die entsprechende Hardware fehlt. JVC hat einige 8K-Projektoren gefertigt, Panasonic und Sony haben 145-Zoll-Plasma- und 85-Zoll-LC-Displays im Angebot, ebenso LG, Samsung, Hisense, Vestel und TCL. Für den Heimgebrauch ist das noch nichts: Ein 8K-fähiger 98-Zoll-Monitor von LG kostet rund 130.000 US-Dollar.

Die Übertragung der 8K-Signale erfolgt von den Sportstätten unkomprimiert über Glasfaser zum IBC. Sie können dort im SHV-Theater auf einer acht Meter breiten Leinwand mit 22.2-Ton gesehen werden. Außerhalb des IBC gibt es die Superbilder im Museu do Amanhã at Praça Mauá in Rio zu sehen. Vor allem aber sind sie für Japan gedacht, wo es gleich an mehreren Stellen Public Viewing in 8K gibt, so in allen Stationen von NHK, dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk Japans, und bei Panasonic.

Die Übertragung nach Japan erfolgt über Glasfaserkabel und IP. Über den 34,5 MHz breiten BSAT-3b-Kanal können mit 100 MBit/s entweder ein 8K- oder zwei 4K-Programme übertragen werden. Am 1. August dieses Jahres hat NHK seinen 4K-/8K-Testkanal gestartet. 8K-Set-Top-Boxen sind für 2018 angekündigt. 2020 will Japan zu den Sommerspielen in Tokio 8K als Regeldienst starten.

Zudem werden die 8K-Signale auch nach 4K (UHD-1) herunterkonvertiert und einigen interessierten Broadcastern zur Verfügung gestellt, etwa dem brasilianischen Sender TV Globo fürs Internet, NBCUniversal (USA) mit einem Tag Verzögerung, Mautilus (Slowakei und Tschechien) oder Comcast für Dish und DirecTV.

 ARD und ZDF noch einmal dabeiVirtuelle Realität im Wettkampf 

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Robert.Mas 18. Aug 2016

Du kannst mit dem Smartphone aber nicht die Perspektive verändern. Dein Kopf steckt quasi...

tobik1234 18. Aug 2016

Das war keine Spidercam! http://www.spidercam.tv/incident-in-rio-not-a-spidercam/

melog89 18. Aug 2016

Wirklich ein interessanter Artikel zu dem Thema!

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