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Prototyp eines Buffalo-Routers für Gigabit-WLAN
Prototyp eines Buffalo-Routers für Gigabit-WLAN (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

802.11-2012: WLAN-Standard für 600 MBit/s und 3,7 GHz

Prototyp eines Buffalo-Routers für Gigabit-WLAN
Prototyp eines Buffalo-Routers für Gigabit-WLAN (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Die IEEE hat den bisher gültigen WLAN-Standard 802.11 um eine neue Version erweitert. Damit gibt es feste Regeln für den Betrieb mit bis zu 600 MBit/s und ein neues Frequenzband, das die bisherigen Spektren von 2,4 und 5 GHz entlasten soll.

Unter dem Namen "802.11-2012" hat die IEEE eine Erweiterung der bisherigen WLAN-Standards vorgestellt. Die Ratifizierung durch die Mitglieder des Normungsgremiums ist bereits abgeschlossen, so dass die neuen Standards sofort verwendet werden können. Wie bei allen neuen WLAN-Standards wird es aber noch Jahre dauern, bis Endgeräte in großer Zahl zur Verfügung stehen.

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802.11-2012 ist damit nicht als neuer WLAN-Standard zu betrachten wie beispielsweise die Gigabit-Technik 802.11ac. Vielmehr ist die aktuelle Erweiterung eine Ergänzung der schon genutzten Standards 802.11 a/b/g/n, mit der einige neue Funktionen genau definiert werden - und auch ein neues Frequenzband.

Statt den bisher von WLANs genutzten Bändern um 2,4 und 5 GHz sollen künftige Geräte auch die Frequenzen von 3.650 bis 3.700 MHz nutzen können, auch 3,7-GHz-Band genannt. Wie dieses mit 50 MHz recht schmale Band praktisch genutzt werden kann, ist noch nicht abzusehen. Mehrere WLANs am selben Ort mit hohen Datenraten erscheinen kaum möglich, da schon 802.11n nur mit 40 MHz breiten Kanälen je Netz Übertragungen von mehreren 100 MBit/s erreicht.

Für diesen aktuellsten verfügbaren Standard sind schon in der ersten 2007 auf den Weg gebrachten Norm bis zu 600 MBit/s mit vier Antennen vorgesehen. Solche Geräte sind jedoch noch kaum zu finden, was offenbar auch an Ungenauigkeiten in den Spezifikationen liegt. Die IEEE weist nun darauf hin, dass 600 MBit/s nun Teil von 802.11-2012 sind.

Mesh-Netze und WLAN im Auto

Daneben sollen sich WLANs auch besser selbst organisieren können. Das Gremium nennt dazu Mesh-Netzwerke und verbesserte Funktionen zum Roaming und dem Einsatz in Fahrzeugen. Ebenfalls soll der Wechsel zwischen verschiedenen Funknetzen (Hand-Over) schneller und zuverlässiger funktionieren. Das würde beispielsweise das Verhalten von Smartphones verbessern, wenn diese etwa vom Mobilfunknetz ins heimische WLAN wechseln sollen, ohne die Datenverbindung zu verlieren.

Noch bevor 802.11-2012 in Geräten zu finden sein wird, kommen die ersten Gigabit-WLANs auf den Markt. Mehrere Unternehmen, darunter Buffalo und Netgear, haben Produkte nach 802.11ac angekündigt, sie sind aber noch nicht verfügbar. Unter besten Bedingungen lassen sich damit Datenraten von 1,3 Gigabit pro Sekunde erreichen, wovon wie bei WLANs üblich durch Protokoll-Overhead und Fehlerkorrektur in etwa die Hälfte als nutzbare Datenraten übrig bleiben. 802.11ac arbeitet dabei jedoch ausschließlich im 5-GHz-Band, für ältere Geräte, die zum Beispiel nur 802.11 g mit 2,4 GHz unterstützen, müssen die Access Points und Router ein zweites Funkmodul mitbringen.


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Danijoo 19. Jun 2013

Soviele gpus passen gar nicht in deine Wohnung, um selbst ein 16 Stellen WPA2 Passwort...

potbot 10. Mai 2012

jaja die pööösen Wlans i < them iam still on the run .."mit der kreide in der hand " :D



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