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Ralph H. Baer und Bill Harrison
Ralph H. Baer und Bill Harrison (Bild: Youtube.com/Screenshot: Golem.de)

40 Jahre Spielekonsolen: Ralph Baer und die Entdeckung des Punktes

Ralph H. Baer und Bill Harrison
Ralph H. Baer und Bill Harrison (Bild: Youtube.com/Screenshot: Golem.de)

Es ist wie Magie, sagt Ralph Baer, und meint damit die heutige Technik. Dabei war er selbst ein Zauberkünstler. 1972 erschien sein Odyssey-System - der Vorgänger aller Spielekonsolen.

Seine Vorgesetzten beim US-Militärzulieferer Sanders waren nicht begeistert, als Ralph Baer von seiner Idee erzählte. Man könne Fernsehgeräte interaktiv nutzen? Er verschwende die Zeit des Unternehmens, teilten sie ihm mit. Aber der gelernte Fernsehtechniker wusste es besser. Baer ahnte, dass sich mit den TV-Geräten noch mehr anstellen lassen würde. Millionen Menschen hatten in den siebziger Jahren einen Fernseher in ihren Wohnzimmern stehen. Das TV-Gerät als kommunikative Einbahnstraße? Das sah Ralph Baer anders.

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Sätze enden mit einem Punkt - die Geschichte der Videospiele beginnt damit

Zusammen mit seinen Kollegen Bill Harrison und Bill Rusch ließ er einen eingeblendeten Punkt auf dem Fernseh-Bildschirm hin und her wandern. Dazu brauchte es ein Steuergerät. Besser wären doch zwei Punkte und zwei Steuergeräte, dachten sich die Techniker. Dann könne man sich gegenseitig auf dem Bildschirm verfolgen. Und wenn man noch einen dritten Punkt hinzufüge, dann könne man den ersten Punkt mit den anderen Punkten von einer Seite zur anderen spielen.

Insgesamt entwickelten die beiden Bills zusammen mit Ralph Baer sieben Heimkonsolen-Prototypen. Den letzten nannten sie Brown Box. Da sich sein Arbeitgeber nicht für den Kasten interessierte und ein solches Gerät auch nicht von einer Rüstungsfirma vertrieben werden konnte, suchte Baer nach anderen Unternehmen. Mehrere Verhandlungen scheiterten. Die Box mit den vielen Dioden, Transistoren und Widerständen wollte niemand haben.

Magnavox war der Retter in der Not

Schließlich interessierte sich doch noch jemand dafür: Bill Benders hatte eine Präsentation der Konsole gesehen und war begeistert. Als er wenig später beim Elektronikkonzern Magnavox angestellt wurde, erzählte er der Unternehmensleitung davon. Die ließ sich von seiner Begeisterung anstecken. Magnavox ließ das Gerät mit einem anderen Gehäuse produzieren und vermarktete es ab 1972 unter dem Namen Odyssey. Anfangs kostete das Gerät 100 US-Dollar. Hierzulande kam es ein Jahr später unter dem Namen Odyssee heraus.

Um die 28 Spiele attraktiver zu gestalten, wurden Folien mit beigelegt. Diese konnten über den Bildschirm gehangen werden. So entstand eine farbige Spielfläche, die bei jedem Spiel verändert werden konnte. Mit ein paar hunderttausend verkauften Einheiten war die erste Videospielkonsole zwar kein Verkaufsschlager. Das Odyssey legte aber den Grundstein für weitere Systeme und Spiele. Atari-Gründer Nolan Bushnell holte sich zum Beispiel für sein Spiel Pong die Idee bei der Konkurrenz.

Der rastlose Pionier 

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Endwickler 15. Mai 2012

Naja, dass du "Ignoranz" hinter "dieser ist irgendwie interessant zu lesen" plaziert...

Doomhammer 15. Mai 2012

Hat da jemand vielleicht einen guten Tipp, oder muß ich mir das aus Amerika schicken lassen?

Doomhammer 15. Mai 2012

Wo wird den im Artikel behauptet, das er damit die Computerspiele erschaffen hat? Er hat...

Yeeeeeeeeha 14. Mai 2012

Es gab auch in der Anfangszeit der Computer-/Videospiele eine Schwemme an...



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