Der rastlose Pionier

Anzeige

Ralph Baer war zwar zufrieden mit seinem Odyssey. Aber es müsste doch noch interaktiver gehen, dachte er. Und so entwickelte er seine Brown Box unter dem Namen All Purpose Box (Ein Gerät für jeden Zweck) weiter. Mit der Bezeichnung nahm es Baer nicht so genau. Für ihn sollte die Box eine Handvoll wesentliche Aufgaben erfüllen, der Rest würde sich dann schon finden.

Zusätzlich zur Spielfunktion sollte die Box auch das Homeshopping erleichtern. Dazu baute Baer Kassettenrekorder, Mikrofon und Telefonhörerstation ein. Mit Hilfe des Mikrofons wurde der TV-Ton auf die Kassette übertragen. Später sollte die Aufnahme per Telefon an Firmen gesendet werden können. Dazu musste der Telefonhörer auf die Box gelegt werden. Anrufbeantworter bei den Unternehmen sollten die Bestellung automatisch aufzeichnen. Impulse Buying nannte Baer das. Umgesetzt wurde die Idee damals nicht. Heute ist das elektronische Einkaufen in weiterentwickelter Form übers Internet für viele Menschen selbstverständlich.

  • Ralph H. Baer und seine Odyssey-Spielkonsole im Computerspielemuseum Berlin
  • Ralph H. Baer und seine Odyssey-Spielkonsole im Computerspielemuseum Berlin
  • Ralph H. Baer und seine Odyssey-Spielkonsole im Computerspielemuseum Berlin
  • Ralph H. Baer und seine Odyssey-Spielkonsole im Computerspielemuseum Berlin
  • Ralph H. Baer und seine Odyssey-Spielkonsole im Computerspielemuseum Berlin
  • Ralph H. Baer und seine Odyssey-Spielkonsole im Computerspielemuseum Berlin
  • Ralph H. Baer und seine Odyssey-Spielkonsole im Computerspielemuseum Berlin
  • Ralph H. Baer und seine Odyssey-Spielkonsole im Computerspielemuseum Berlin
  • Ralph H. Baer und seine Odyssey-Spielkonsole im Computerspielemuseum Berlin
  • Ralph H. Baer und seine Odyssey-Spielkonsole im Computerspielemuseum Berlin
  • Ralph H. Baer und seine Odyssey-Spielkonsole im Computerspielemuseum Berlin
  • Ralph H. Baer und seine Odyssey-Spielkonsole im Computerspielemuseum Berlin
  • Ralph H. Baer und seine Odyssey-Spielkonsole im Computerspielemuseum Berlin
  • Ralph H. Baer und seine Odyssey-Spielkonsole im Computerspielemuseum Berlin
  • Ralph H. Baer und seine Odyssey-Spielkonsole im Computerspielemuseum Berlin
  • Ralph H. Baer und seine Odyssey-Spielkonsole im Computerspielemuseum Berlin
  • Ralph H. Baer und seine Odyssey-Spielkonsole im Computerspielemuseum Berlin
  • Ralph H. Baer und seine Odyssey-Spielkonsole im Computerspielemuseum Berlin
Ralph H. Baer und seine Odyssey-Spielkonsole im Computerspielemuseum Berlin

Baer sah für seine Brown Box noch eine weitere Verwendungsmöglichkeit: Schüler und Studenten sollten damit spielend lernen können. In einem Film aus den frühen siebziger Jahren stellte Baer sein Home-Study-Konzept vor. Mit Hilfe eines Light Pens sollten Antworten auf mathematische Fragen als richtig oder falsch markiert werden können. Auch das blieb nur ein Konzept.

Auszeichnung für die Erfindung der ersten Videospielkonsole

Ralph Baer entwickelte noch ein anderes bekanntes Spielzeug. Das hierzulande unter dem Name Senso bekannte Gedächtnisspiel erfand er Mitte der siebziger Jahre. Bei dem Spiel müssen vier verschiedenfarbige Tasten in einer bestimmten Reihenfolge gedrückt werden. Diese wird vorher durch Töne angegeben.

Ralph Baer hat mit seiner Idee der interaktiven Fernsehnutzung den Grundstein für eine Milliardenindustrie gelegt. Der 90-jährige lebt in den USA, er wurde 2006 vom damaligen US-Präsidenten George W. Bush für seine Leistungen im Bereich der Videospiele mit der National Medal of Technology ausgezeichnet. Das ist die höchste Auszeichnung der USA für Leistungen im Technikbereich.

Das Computerspielemuseum Berlin hat seit Jahren engen Kontakt zu Ralph Bear. Vergangene Woche fand dort anlässlich des 40-jährigen Odyssey-Jubiläums ein Videochat mit dem Erfinder statt. Baer erzählte, wie er seine Brown Box entwickelte und welche Schwierigkeiten es dabei gab. Ein Nachbau des Geräts befindet sich übrigens auch im Computerspielemuseum Berlin. Dort ist auch das Odyssey ausgestellt.

 40 Jahre Spielekonsolen: Ralph Baer und die Entdeckung des Punktes

Endwickler 15. Mai 2012

Naja, dass du "Ignoranz" hinter "dieser ist irgendwie interessant zu lesen" plaziert...

Doomhammer 15. Mai 2012

Hat da jemand vielleicht einen guten Tipp, oder muß ich mir das aus Amerika schicken lassen?

Doomhammer 15. Mai 2012

Wo wird den im Artikel behauptet, das er damit die Computerspiele erschaffen hat? Er hat...

Yeeeeeeeeha 14. Mai 2012

Es gab auch in der Anfangszeit der Computer-/Videospiele eine Schwemme an...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler ASP.NET (m/w)
    MWG-Biotech AG, Ebersberg (Großraum München)
  2. Akademischer Mitarbeiter (m/w)
    Hochschule Furtwangen, Furtwangen
  3. IT-Trainee (m/w)
    Allianz Deutschland AG, Stuttgart
  4. Software Entwickler (TTS) (m/w)
    Continental AG, Villingen-Schwenningen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Programmiersprache

    Go 1.3 kommt für Solaris, Plan 9 und NaCL

  2. Arin

    IPv4-Adressen in Nordamerika nähern sich dem Ende

  3. Flappy 48

    Zahlen statt Vögel

  4. Port 32764

    Netgear will angebliche Router-Lücke schließen

  5. Darknet

    Grams - eine Suchmaschine für Drogen

  6. Kitkat-Smartphone

    Samsungs Galaxy Ace Style kommt früher

  7. Netmundial-Konferenz

    Netzaktivisten frustriert über "Farce" der Internetkontrolle

  8. Zalando

    Onlinekleiderhändler schließt einen Standort

  9. Apple vs. Samsung

    Google versprach Samsung Hilfe im Patentstreit mit Apple

  10. Deadcore

    Indiegames-Turmbesteigung für PC, Mac und Linux



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Techniktagebuch auf Tumblr: "Das Scheitern ist viel interessanter"
Techniktagebuch auf Tumblr
"Das Scheitern ist viel interessanter"

Im Techniktagebuch schreiben zwei Dutzend Autoren über den Alltag mit Computern, Handys und anderen Geräten. Im Gespräch mit Golem.de erläutert die Initiatorin Kathrin Passig, warum nicht jeder Artikel eine Pointe und nicht jeder Autor ein hohe Technikkompetenz haben muss.


Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Grafiktreiber von AMD Catalyst 14.4 nicht nur für 295X2 öffentlich verfügbar
  2. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


    •  / 
    Zum Artikel