3Ms Touch-Tisch mit 4K-Display
3Ms Touch-Tisch mit 4K-Display (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

3M Touch-Tisch mit 84 Zoll und 4K-Auflösung

Noch vor Beginn der CES in Las Vegas zeigt 3M seinen neuen Touch-Tisch, der Microsofts Surface-Table Konkurrenz machen soll. Die Hardware stimmt, die Inhalte noch nicht ganz.

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Für das Technikmuseum in Chicago hat 3M zusammen mit den Touch-Experten von Gestureworks eine neue Version seines berührungsempfindlichen Tisches entwickelt. Das auf der CES 2012 im Vorjahr vorgestellte Modell kam auf eine Diagonale von 46 Zoll bei Full-HD-Auflösung, das neue Gerät bietet viermal so viele Pixel bei 84 Zoll Diagonale.

Die Anwendung für das Museum existiert jedoch noch nicht in der 4K-Auflösung mit 4.096 x 3.072 Pixeln, so dass Bilder und Schriften grob gepixelt aussehen. Es sei aber eine der Anwendungen, mit der sich die Funktionen des Tisches gut demonstrieren ließen, meint 3M.

  • Touch-Tisch von 3M auf der CES 2013 (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Touch-Tisch von 3M auf der CES 2013 (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Touch-Tisch von 3M auf der CES 2013 (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Touch-Tisch von 3M auf der CES 2013 (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
Touch-Tisch von 3M auf der CES 2013 (Foto: Nico Ernst/Golem.de)

Im konkreten Fall können Menschen mit verschiedenen Bildern ein und desselben Objekts spielen, die mit unterschiedlichen Lichtspektren aufgenommen wurden: Röntgen, Ultraviolett, Infrarot und sichtbares Licht sind im Angebot. Dazu ist der Tisch in verschiedene Bereiche eingeteilt, durch die sich die Bilder hindurchschieben lassen. Übliche Touch-Gesten wie Zoomen und Drehen funktionieren natürlich auch.

All das klappt mit bis zu 40 Fingern gleichzeitig, 3M zufolge sollen künftige Versionen der Software auch über 100 Finger erkennen können - das wären dann schon zehn Personen, die sich um den Tisch etwas drängeln und alle Finger benutzen müssten. Mit je zwei Personen an den langen und einer an den kurzen Seiten war die Bedienung des Tisches aber noch komfortabel.

Sämtliche Technik für die Bildaufbereitung und die Touch-Auswertung steckt im Tisch selbst, die Anwendung zu seiner Steuerung läuft auf einem Windows-PC, der per USB mit dem Tisch verbunden ist. Bilder müssen darüber vorab in den Tisch geladen werden, der dann auch autonom laufen kann. Gegenüber den seidenglatten Animationen moderner Smartphones und Tablets ruckelten die Bilder auf dem 3M-Tisch deutlich.

Das mag sich in der Serie ändern, noch ist der 84-Zoll-Tisch eine Einzelanfertigung, dessen Preis 3M nicht verrät. Als Anhaltspunkt kann das Vorgängermodell mit 46 Zoll dienen, es kostet rund 6.500 US-Dollar.


klaus müller 23. Jan 2013

Schön wie 3M hier eine alte Software die vor ca.10 Jahren als Techdemo rauskam, geklaut...

Caturix 07. Jan 2013

Er ist auch praktisch für Länder der 3. Welt. So haben sie einen gedeckten Tisch. One...

Casandro 07. Jan 2013

Man sollte glauben, dass man solche Sachen heute so programmiert, dass sie sinnvoll...

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