3D-Technik Rösler eröffnet Berliner 3D Innovation Center

3D-Technik wird nicht mehr nur in der Unterhaltung eingesetzt, sondern zunehmend auch in der Industrie. In Berlin ist mit dem 3D Innovation Center eine Anlaufstelle eröffnet worden, wo neue Techniken entwickelt und präsentiert werden können.

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3D ist der große Trend im Kino, und deutsche Technik ist dabei durchaus wettbewerbsfähig. In Berlin ist das 3D Innovation Center (3DIC) eröffnet worden. Dort sollen Anwendungen und Techniken in dem Bereich entwickelt werden. Zur Eröffnung war auch Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler da.

Das Zentrum liegt am Salzufer im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Auf dem rund 800 Quadratmeter großen Gelände gibt es ein 3D-Kino, ein 3D-Live-Studio, ein Technologie- und Test-Labor sowie Ausstellungsräume. Betrieben wird es vom Heinrich-Hertz-Institut.

Rund 50 Partner

Neben dem zur Fraunhofer-Gesellschaft gehörenden Institut sind rund 50 Partner an dem Zentrum beteiligt. Dazu zählen Hersteller wie Arri, Sony oder Zeiss, Produktionsfirmen, Sender und Inhalteanbieter wie der Pay-TV-Sender Sky oder Sportcast, die TV-Tochter der Deutschen Fußball Liga. Beteiligt sind zudem Universitäten und Forschungseinrichtungen, darunter weitere Fraunhofer-Institute oder die Potsdamer Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf.

"3D-Technologien aus Deutschland gehören zur Weltspitze. Ihr Einsatz in international erfolgreichen Filmproduktionen wie 'Avatar' oder 'Hugo Cabret' ist ein eindrucksvoller Beleg dafür", sagte Rösler. Das 3DIC biete Wissenschaft und Wirtschaft die Möglichkeit, gemeinsam Techniken und Anwendungen in dem Bereich zu entwickeln.

Nicht nur zur Unterhaltung

Rösler wies darauf hin, dass die Unterhaltungsindustrie nur ein Anwendungsgebiet für 3D-Techniken sei. Laut einer aktuellen Studie über die Marktperspektiven wird 3D-Technik gut 20 Branchen angewandt. Dazu gehören Bereiche wie Fahrzeug- und Maschinenbau, die chemische und pharmazeutische Industrie oder die Medizintechnik.

Danach arbeiten rund 2.500 meist mittelständische Unternehmen in Deutschland im Bereich 3D. Der Umsatz liegt bei etwa 9 Milliarden Euro pro Jahr. Die Studie wurde vom Beratungsunternehmen Prognos zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) und dem Unternehmen MC Marketing Consulting durchgeführt. Auftraggeber war das Wirtschaftsministerium.


Charles Marlow 29. Aug 2012

Und seine Partei namens FDP soll bei uns in der Regierung sein?

Yusho 29. Aug 2012

Das hier trifft auch ziemlich zu: http://img01.lachschon.de/images/144633_Roeslerphun_1.jpg

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