3D-Multitouch-Sensor: Haptix macht jede Oberfläche zum Touchpad
Haptix (Bild: Kickstarter)

3D-Multitouch-Sensor Haptix macht jede Oberfläche zum Touchpad

Der Multitouch-Sensor Haptix erfasst nicht nur Bewegungen in der Luft, sondern erkennt auch Multitouch-Eingaben auf beliebigen Oberflächen, die das Gerät überwacht. Eine echte Maus zum Steuern des Mauszeigers wäre dann nicht mehr nötig - die Finger genügen.

Anzeige

Dank Microsoft Kinect und Leap Motion sind bewegungsbasierte Interfaces in aller Munde. Das ruft Entwickler auf den Plan, die die vorhandene Technik verbessern wollen. Haptix aus San Francisco will mit dem gleichnamigen Gerät jede Oberfläche zu einem Touchpad machen.

  • Haptix (Bild: Kickstarter)
  • Haptix (Bild: Kickstarter)
  • Haptix (Bild: Kickstarter)
  • Haptix (Bild: Kickstarter)
  • Haptix (Bild: Kickstarter)
  • Haptix (Bild: Kickstarter)
  • Haptix (Bild: Kickstarter)
  • Haptix (Bild: Kickstarter)
  • Haptix (Bild: Kickstarter)
Haptix (Bild: Kickstarter)

Das Gerät sieht aus wie eine Webcam und wird mit seiner Halteklammer an den Gegenstand geklemmt, der fortan das Touchpad sein soll. Bewegungen über und auf der Oberfläche dieses Gegenstandes sollen durch Haptix erkannt und ausgewertet werden. Durch die beiden Erfassungsebenen im Luftraum über und auf der Oberfläche des Gegenstandes entstehen mehr Eingabemöglichkeiten als bei bisherigen Lösungen. Im Inneren von Haptix befinden sich zwei Kameras mit 640 x 360 Pixeln Auflösung. Angeschlossen wird der Sensor über USB.

Die Finanzierung von Haptix soll über Kickstarter erfolgen. 100.000 US-Dollar werden für die Serienfertigung benötigt. Darren Lim aus Singapur und Lai Xue aus China sind die beiden Initiatoren des Projekts. Bislang konnten rund 14.000 US-Dollar eingesammelt werden. Das Projekt läuft noch fast einen Monat bis zum 13. September 2013.

Haptix läuft derzeit unter Windows und Ubuntu. Mac OS X und Android sollen folgen. Das Gerät könnte zum Beispiel am Notebook befestigt werden und die Tastaturen gleichzeitig noch als Touchpad nutzbar machen. So müsste der Anwender nicht zwischen einem physischen Touchpad und der Tastatur hin- und herwechseln. Der Haptix-Prototyp misst 3 x 3 x 8 cm und deckt bislang ein Blickfeld von 120 Grad ab. Künftig soll eine Optik mit 150 Grad weitem Blickfeld eingesetzt und das Gerät kleiner werden.

Über Kickstarter soll das Haptix für Frühbesteller rund 60 US-Dollar kosten.


confector 15. Aug 2013

zu LeapMotion kann ich nur sagen, dass es zu präzise ist... ich habe eins und bei der...

wmayer 15. Aug 2013

Wenn etwas auf Touch optimiert ist geht es. Kleine Flächen sind eben schwierig zu...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Manager CRM (m/w)
    Kontron AG, Augsburg
  2. Manager (m/w) of End User Support Services
    CSM Deutschland GmbH, Bremen
  3. Java Entwickler/in
    Robert Bosch Car Multimedia GmbH, Hildesheim
  4. Manager (m/w) Softwareentwicklung
    WTS Group AG Steuerberatungsgesellschaft, Erlangen (Raum Nürnberg)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Archos 50 Diamond

    LTE-Smartphone mit Full-HD-Display für 200 Euro

  2. Test Dreamfall Chapters Book One

    Neue Episode von The Longest Journey

  3. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  4. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  5. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  6. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  7. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  8. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  9. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  10. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Aquabook 3: Das wassergekühlte Gaming-Notebook
Aquabook 3
Das wassergekühlte Gaming-Notebook
  1. Nepton 120XL und 240M Cooler Master macht Wasserkühlungen leiser
  2. DCMM 2014 Wenn PC-Gehäuse zu Kunstwerken werden

Merkel auf IT-Gipfel: Netzneutralität wird erst im Glasfasernetz wichtig
Merkel auf IT-Gipfel
Netzneutralität wird erst im Glasfasernetz wichtig
  1. Digitale Verwaltung 2020 E-Mail soll Briefe und Amtsbesuche ersetzen
  2. Digitale Agenda Ein Papier, das alle enttäuscht
  3. Webmail Web.de kritisiert langsame De-Mail-Einführung der Regierung

Hoverboard: Schweben wie Marty McFly
Hoverboard
Schweben wie Marty McFly
  1. Design-Fahrzeuge U-Bahnen in London sollen autonom fahren
  2. Fahrassistenzsystem Volvos virtueller Lkw-Beifahrer soll Unfälle verhindern
  3. Computergrafik US-Forscher modellieren Gesichter in Videos dreidimensional

    •  / 
    Zum Artikel