Abo
  • Services:
Anzeige
Microchip Technology Gestic
Microchip Technology Gestic (Bild: Microchip Technology)

3D-Gesten: Tablet erkennt Rumfuchteln ohne Kameras

Gestic heißt die Technik, mit der Microchip Technology die dreidimensionale Gestensteuerung in mobilen Geräten, Smartphones und Tablets etablieren will. Das größte Manko: Die Sensoren erkennen die Hände maximal aus 15 cm Entfernung.

Der Gestic-Sensor von Microchip Technology soll Änderungen des elektrischen Felds dreidimensional erkennen. Die Technik kommt vollkommen ohne Kameras aus, die sonst für die 3D-Gestenerkennung zum Beispiel bei der Kinect eingesetzt werden. Deren Implementierung in Smartphones und Tablets ist nicht zuletzt wegen des Platz- und Energiebedarfs schwierig.

Anzeige

Gestic soll deutlich weniger Strom benötigen als Kameras. Die Technik kann Handbewegungen bis zu einer Entfernung von ungefähr 15 cm von der Sensoroberfläche erkennen. Die Berührung des Touchscreens ist immer noch möglich, aber nicht mehr unbedingt nötig. Damit könnte zum Beispiel mit einer Handbewegung das Mobilgerät aus dem Schlafmodus geholt werden.

Der Gestic-Controller sendet elektrische Signale aus und versucht dann die Handposition aufgrund der Störungen des Felds zu erkennen, die von der Hand erzeugt werden. Die Auflösung wird mit 150 dpi angegeben. Eine schlechte Beleuchtung, die vergleichbare Kameralösungen plagt, schadet Gestic nicht.

Der Controller kann zehn vordefinierte Gesten erkennen und lässt sich vom Hersteller auch auf andere Handbewegungen trimmen. Was die Gesten bewirken sollen, lässt sich per Software festlegen.

Beispielsweise könnten Geräte bei Handannäherung eingeschaltet, Wischgesten zum Vor- und Zurückblättern eingesetzt und kreisende Bewegungen zum Ausschalten oder zum Öffnen von Anwendungen genutzt werden. Auch Klicken, Zeigen, Scrollen und Mauszeigerbewegungen sind umsetzbar.

  • Gestic-Evaluierungsboard (Bild: Microchip Technology)
  • Gestic-Funktionsaufbau (Bild: Microchip Technology)
  • Hand und Finger stören das elektrische Feld der Gestic.  (Bild: Microchip Technology)
  • Gestic-Evaluierungsboard (Bild: Microchip Technology)
Gestic-Evaluierungsboard (Bild: Microchip Technology)

Die Sensortechnik ist nicht auf Smartphones oder Tablets begrenzt, sondern könnte auch auf anderen Oberflächen wie Tastaturen, Touchpads oder in Unterhaltungselektronik untergebracht werden. Auch im Auto oder auf Oberflächen, die aus hygienischen Gründen möglichst nicht berührt werden sollen, ist der Einsatz von Gestic denkbar.

Eine ebenfalls kameralose Steuerung hat Microsoft Research mit Soundwave entwickelt. Das System zur Gestenerkennung nutzt den Lautsprecher und das Mikrofon eines mobilen Gerätes, um zu erkennen, wie der Nutzer seine Hände bewegt.


eye home zur Startseite
Lala Satalin... 18. Nov 2012

Wofür? Was will man damit? Wie soll man damit effektiv und Zeiteffektiv arbeiten können...

Lala Satalin... 18. Nov 2012

Diese Touch- und Gehstenbedienung ist einfach nur reines Marketing. Der Tablet-Hype wird...

Endwickler 16. Nov 2012

Danke. Es mag so manchem trivial erscheinen, aber Leute wie ich haben manchmal echte...

attitudinized 16. Nov 2012

...vor einem Jahr: http://www.youtube.com/watch?v=ikD_3Vemkf0



Anzeige

Stellenmarkt
  1. e.solutions GmbH, Erlangen
  2. xplace GmbH, Köln
  3. AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse, Köln
  4. über Ratbacher GmbH, Raum Bayreuth


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 19,50€ (ohne Prime bzw. unter 29€-Einkauf zzgl. 3€ Versand)
  2. 6,99€
  3. 6,99€

Folgen Sie uns
       


  1. taz

    Strafbefehl in der Keylogger-Affäre

  2. Respawn Entertainment

    Live Fire soll in Titanfall 2 zünden

  3. Bootcode

    Freie Firmware für Raspberry Pi startet Linux-Kernel

  4. Brandgefahr

    Akku mit eingebautem Feuerlöscher

  5. Javascript und Node.js

    NPM ist weltweit größtes Paketarchiv

  6. Verdacht der Bestechung

    Staatsanwalt beantragt Haftbefehl gegen Samsung-Chef

  7. Nintendo Switch im Hands on

    Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter

  8. Raspberry Pi

    Compute Module 3 ist verfügbar

  9. Microsoft

    Hyper-V bekommt Schnellassistenten und Speicherfragmente

  10. Airbus-Chef

    Fliegen ohne Piloten rückt näher



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Intel Core i7-7700K im Test: Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking
Intel Core i7-7700K im Test
Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking
  1. Kaby Lake Intel macht den Pentium dank HT fast zum Core i3
  2. Kaby Lake Refresh Intel plant weitere 14-nm-CPU-Generation
  3. Intel Kaby Lake Vor der Vorstellung schon im Handel

GPD Win im Test: Crysis in der Hosentasche
GPD Win im Test
Crysis in der Hosentasche
  1. Essential Android-Erfinder Rubin will neues Smartphone entwickeln
  2. Google Maps Google integriert Uber in Karten-App
  3. Tastaturhülle Canopy hält Magic Keyboard und iPad zum Arbeiten zusammen

Wonder Workshop Dash im Test: Ein Roboter riskiert eine kesse Lippe
Wonder Workshop Dash im Test
Ein Roboter riskiert eine kesse Lippe
  1. Supermarkt-Automatisierung Einkaufskorb rechnet ab und packt ein
  2. Robot Operating System Was Bratwurst-Bot und autonome Autos gemeinsam haben
  3. Roboterarm Dobot M1 - der Industrieroboter für daheim

  1. Re: Warum will das jemand?

    root666 | 20:19

  2. Re: Selbst Landungen

    xUser | 20:16

  3. Re: Nichts neues...

    BilboNeuling | 20:04

  4. $150 für die 256GB Festplatte.

    quineloe | 20:03

  5. Re: Was wollte er denn damit?

    Apfelbrot | 20:03


  1. 18:02

  2. 17:38

  3. 17:13

  4. 14:17

  5. 13:21

  6. 12:30

  7. 12:08

  8. 12:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel