J-Rev: mehr Geld, höhere Auflösung, größere Bauhöhe
J-Rev: mehr Geld, höhere Auflösung, größere Bauhöhe (Bild: Japica)

3D-Drucker J-Rev, der Ausfahrdrucker

Der 3D-Drucker J-Rev baut höher, als er selbst ist. Eine ungewöhnliche Konstruktionsweise ermöglicht, dass das flache Gerät hoch drucken kann.

Anzeige

3D-Drucker wie der Ultimaker oder gar der Rigidbot Big sind mit ihrem großen Gehäuse ziemlich groß und unhandlich. Das US-Unternehmen Japica hat einen 3D-Drucker entwickelt, der deutlich kleiner ist und deshalb auch mitgenommen werden kann.

Japicain Revolution (J-Rev) heißt der 3D-Drucker, der nur knapp 13 Zentimeter hoch ist. Dennoch kann er bis zu 30 Zentimeter hohe Objekte aufbauen. Möglich ist das durch die Konstruktionsweise: Der Drucker besteht aus einer Basis und einem Rahmen, der den Deckel des Gerätes bildet. An dem Rahmen sind Schienen befestigt, auf denen sich der Druckkopf vorwärts und rückwärts sowie seitwärts (X- und Y-Achse) bewegen kann.

Rahmen anheben

Die vertikale Bewegung (Z-Achse) führen vier Stützen aus, auf denen der Rahmen aufliegt. Das sind Teleskopstangen, die durch einen Riemen in Rotation versetzt werden und dann ausfahren. So heben sie den Rahmen mit dem Druckkopf an und ermöglichen es, Objekte aufzubauen, die höher sind als der Drucker im Ruhezustand.

Der J-Rev nutzt das Schmelzschichtungsverfahren (Fused Deposition Modeling, FDM). Er verarbeitet einen 1,75 Millimeter starken Draht aus Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS). Damit sich das Thermoplast beim Abkühlen nicht verzieht, hat der Drucker eine beheizbare Arbeitsplatte. In der höchsten Auflösung trägt der Drucker 20 Mikrometer dicke Schichten auf. Für schnellere Drucker kann die Schichtdicke auf 250 Mikrometer heraufgesetzt werden. Die Druckgeschwindigkeit beträgt bis zu 300 Millimeter pro Sekunde.

Crowdfunding-Kampagne

Japicain hat eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter eingerichtet, um eine Serienproduktion zu finanzieren. Darüber wollen die Initiatoren bis zum 3. Mai 50.000 US-Dollar einnehmen. Die ersten zehn Bieter bekommen einen J-Rev für 1.850 US-Dollar. Ab dem elften kosten die Geräte 2.000 US-Dollar.

Sollte das Ziel deutlich übertroffen werden, versprechen die Entwickler Verbesserungen an dem Gerät, wie etwa die Erhöhung der Auflösung von 20 auf 10 Mikrometer oder eine Verdoppelung der Bauhöhe auf 60 Zentimeter. Für Letztere müssten jedoch 2 Millionen US-Dollar zusammenkommen. Danach sieht es aber nicht unbedingt aus: Am zweiten Tag der Kampagne sind nicht einmal 4.000 US-Dollar zugesagt worden.


einglaskakao 07. Apr 2013

"Sorry - Japica is no longer accepting business." Quelle: http://www.japica.com/

Fighter125 04. Apr 2013

This is not an April fools, right? Just for those that are wondering, this is NOT an...

caddy77 04. Apr 2013

Für 10Dollar bekommt man "3D gedrucktes wiederverwendbares Papier" ;) LOL "3D PRINTED...

Tzven 03. Apr 2013

Ist das dann ein ausloten "was geht", oder ist das Ergebniss auch fehlerfrei?

Kommentieren



Anzeige

  1. Functional Owner Audio CPM VW Group (m/w)
    Harman Becker Automotive Systems GmbH, Karlsbad (Raum Karlsruhe / Stuttgart)
  2. Berater "IT Strategy & IT Efficiency" (m/w)
    Detecon International GmbH, Köln, Eschborn
  3. Spezialist IT-Bewertungssysteme (m/w)
    NRW.BANK, Düsseldorf
  4. Applikationsentwickler embedded Linux (m/w)
    FEIG ELECTRONIC GmbH, Weilburg

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. Batman: Arkham Knight
    ab 49,00€ (Vorbesteller-Preisgarantie) - Release 23.06.
  2. Wolfenstein: The Old Blood
    19,99€ (Release 08.05.)
  3. Tomb Raider: Anniversary PC Download
    4,99€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Amtsgericht Hamburg

    Online-Partnervermittlungen dürfen kein Geld nehmen

  2. Elite Dangerous

    Powerplay im All

  3. Martin Gräßlin

    KDE Plasma läuft erstmals unter Wayland

  4. Canonical

    Ubuntus Desktop-Next soll auf DEB-Pakete verzichten

  5. Glasschair

    Mit der Google Glass den Rollstuhl steuern

  6. Günther Oettinger

    EU und Telekom wollen Regulierung zu Whatsapp und Google

  7. Ebay

    Magento-Shops stehen Angreifern offen

  8. Acer Iconia One 8

    Kleines Android-Tablet mit Intels Quadcore-Atom

  9. Markenrecht

    Band Kraftwerk unterliegt Brennstoffzellenkraftwerk

  10. Teut Weidemann

    Die Tricks der Free-to-Play-Betreiber



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



The Ocean Cleanup: Ein Müllfänger für die Meere
The Ocean Cleanup
Ein Müllfänger für die Meere
  1. Vorbild Tintenfisch Tarnmaterial ändert seine Farbe
  2. Keine Science-Fiction Mit dem Laser gegen Weltraumschrott
  3. Maglev Magnetschwebebahn erreicht in Japan 590 km/h

GTA 5 im Technik-Test: So sieht eine famose PC-Umsetzung aus
GTA 5 im Technik-Test
So sieht eine famose PC-Umsetzung aus
  1. GTA 5 auf dem PC Erst beschränkter Zugriff, dann mehr Freiheit
  2. GTA 5 PC Rockstar Games gibt Systemanforderungen für Ultra-HD bekannt
  3. GTA 5 PC angespielt Los Santos ohne Staubschleier

Hello Firefox OS: Einfacher Einstieg in die App-Entwicklung mit Firefox OS
Hello Firefox OS
Einfacher Einstieg in die App-Entwicklung mit Firefox OS
  1. Biicode Abhängigkeitsverwaltung für C/C++ ist Open Source
  2. Freie Bürosoftware Libreoffice liegt im Rennen gegen Openoffice weit vorne
  3. ARM-SoC Allwinner verschleiert Lizenzverletzungen noch weiter

  1. Re: So ein Blödsinn!

    freebyte | 01:36

  2. Re: Hearthstone fair

    Dampfplauderer | 01:35

  3. Re: Insolvenz für endlose Betreiber

    freebyte | 01:22

  4. Re: Office/Home-Notebook mit Linux?

    Tzven | 01:17

  5. Re: Es gibt keinen Fachkräftemangel in der IT...

    plutoniumsulfat | 01:17


  1. 18:41

  2. 16:27

  3. 16:04

  4. 15:06

  5. 14:42

  6. 14:09

  7. 13:27

  8. 13:02


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel