Abo
  • Services:
Anzeige
Hier ein echter Finger eines lebenden Menschen
Hier ein echter Finger eines lebenden Menschen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

3D-Druck: Polizei will Smartphone mit nachgemachtem Finger entsperren

Hier ein echter Finger eines lebenden Menschen
Hier ein echter Finger eines lebenden Menschen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Eine Gruppe von Wissenschaftlern hat einen ungewöhnlichen Auftrag erhalten: Sie sollen anhand von Fingerabdrücken eines Mordopfers dessen Finger nachbilden, um sein Smartphone entsperren zu können. Bei einigen Geräten dürfte dies aber nicht funktionieren.

Eine Forschergruppe um Professor Anil Jain von der Michigan State University soll aus Fingerabdrücken mit Hilfe eines 3D-Druckers Modelle von Fingern bauen, um das Smartphone eines Mordopfers entsperren zu können. Dies berichten unter anderen der Guardian und Fusion.net.

Anzeige

Fingerabdruck dürfte günstiger als Hack sein

Eine entsprechende Anfrage erhielten die Wissenschaftler von der Polizei, die sich von den Daten aus dem Smartphone Hinweise auf den Täter verspricht. Da das Gerät offenbar mit einem Fingerabdruck gesichert ist, erhoffen sich die Behörden wohl einen günstigen und einfachen Weg, das Smartphone zu entsperren.

Jain und sein Team wandeln die zweidimensionalen Fingerabdrücke, die bei einer früheren Verhaftung des Mordopfers genommen wurden, in dreidimensionale Modelle um. Diese werden mit Hilfe eines 3D-Druckers aus einem speziellen, weichen Kunststoff gedruckt, der sich bei Druck ähnlich wie menschliche Haut verformen soll.

Gedruckt werden Fingerkuppen, die sich ein Polizist über die eigenen Finger stecken kann. Die künstlichen Kuppen sind mit einem dünnen, leitfähigen Material beschichtet, um die Leitfähigkeit menschlicher Haut zu simulieren. Produziert wird ein kompletter Satz aller zehn Finger, da die Behörden nicht wissen, mit welchem das Opfer sein Smartphone gesperrt hat.

Wirksamkeit des Vorgehens fraglich

Um welches Smartphone es sich handelt, ist nicht bekannt. Abhängig vom Modell ist die Methode mit den künstlichen Abdrücken allerdings teilweise zum Scheitern verurteilt: Bei iPhones beispielsweise müssen Nutzer nach 48-stündiger Nichtnutzung des Smartphones ihre PIN eingeben - der Fingerabdruck alleine hilft dann auch nicht mehr.


eye home zur Startseite
Alexspeed 26. Jul 2016

Wenn dann also dir jemand einen Streich spielen will, dann gibt er einfach immer alles...

plutoniumsulfat 26. Jul 2016

Je nachdem, wie der Tod stattgefunden hat, könnte er entsprechend schnell in ie...

Yeeeeeeeeha 26. Jul 2016

Naja gut, in der Regel kann man davon ausgehen, dass der rechte Daumen geht. Aber halt...

Moe479 26. Jul 2016

mein 1000+ stelliges alphanumerisches passwort mit sonderzeichens erratet ihr nie, habe...

RipClaw 26. Jul 2016

Und vergiss nicht die Türschlösser. Die Mythbusters haben mal in einer Sendung sich an...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Robert Half Technology, Hamburg
  2. AreaDigital AG, Fürth
  3. Allianz Deutschland AG, Stutt­gart
  4. über Robert Half Technology, Mönchengladbach


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 219,90€
  2. 34,99€
  3. (u. a. Asus GTX 1070 Strix, MSI GTX 1070 Gaming X 8G, Inno3D GTX 1070 iChill)

Folgen Sie uns
       


  1. Systemd.conf 2016

    Pläne für portable Systemdienste und neue Kernel-IPC

  2. Smartphones und Tablets

    Bundestrojaner soll mehr können können

  3. Internetsicherheit

    Die CDU will Cybersouverän werden

  4. 3D-Flash-Speicher

    Micron stellt erweiterte Fab 10X fertig

  5. Occipital

    VR Dev Kit ermöglicht Roomscale-Tracking per iPhone

  6. XPG SX8000

    Adatas erste PCIe-NVMe-SSD nutzt bewährte Komponenten

  7. UBBF2016

    Telefónica will 2G-Netz in vielen Ländern abschalten

  8. Mögliche Übernahme

    Qualcomm interessiert sich für NXP Semiconductors

  9. Huawei

    Vectoring erreicht bald 250 MBit/s in Deutschland

  10. Kaufberatung

    Das richtige Solid-State-Drive



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Swift Playgrounds im Test: Apple infiziert Kinder mit Programmiertalent
Swift Playgrounds im Test
Apple infiziert Kinder mit Programmiertalent
  1. Asus PG248Q im Test 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt

MacOS 10.12 im Test: Sierra - Schreck mit System
MacOS 10.12 im Test
Sierra - Schreck mit System
  1. MacOS 10.12 Sierra fungiert als alleiniges Sicherheitsupdate für OS X
  2. MacOS Sierra und iOS 10 Apple schmeißt unsichere Krypto raus
  3. Kaspersky Neue Malware installiert Hintertüren auf Macs

Android 7.0 im Test: Zwei Fenster für mehr Durchblick
Android 7.0 im Test
Zwei Fenster für mehr Durchblick
  1. Android-X86 Desktop-Port von Android 7.0 vorgestellt
  2. Android 7.0 Erste Nougat-Portierung für Nexus 4 verfügbar
  3. Android 7.0 Erste Nougat-Portierungen für Nexus 5 und Nexus 7 verfügbar

  1. Re: Verständnisfrage:

    Moe479 | 08:43

  2. Induktionsherd...

    hb121280 | 08:39

  3. Re: Golem nervt!

    Moe479 | 08:37

  4. Revolution

    Terence01 | 08:37

  5. Re: 100 PS und 500 km Reichweite wären völlig...

    kiss | 08:33


  1. 08:01

  2. 19:24

  3. 19:05

  4. 18:25

  5. 17:29

  6. 14:07

  7. 13:45

  8. 13:18


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel