3D-Druck Defense Distributed bekommt Lizenz zum Waffenbau

Die Waffendrucker von Defense Distributed dürfen ihre gedruckten Waffenteile jetzt auch verkaufen. Damit wollen sie jedoch warten, bis sie eine weitere Lizenz bekommen, die noch mehr Waffentypen umfasst.

Anzeige

Die Gruppe Defense Distributed, die Schusswaffen mit dem 3D-Drucker bauen will, hat eine Lizenz zum Herstellen von Waffen erhalten. Das hat Gründer Cody Wilson im Blog der Gruppe bekanntgegeben und dort auch ein Foto der Lizenz veröffentlicht.

Eine solche Lizenz benötigt jeder, der Geschäfte mit Feuerwaffen machen, also sie herstellen, importieren oder verkaufen will. Ausgestellt wird sie vom Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives (ATF). Einfache Handfeuerwaffen selbst herzustellen, ist laut US-Gesetz erlaubt, solange diese für den Eigengebrauch gedacht sind.

Lizenz für mehr Waffen beantragt

Das Tolle an der Lizenz sei, dass er die Waffenkomponenten, die die Gruppe bereits hergestellt habe, jetzt auch verkaufen dürfe, sagte Wilson dem US-Nachrichtenangebot Ars Technica. Allerdings wolle er damit noch warten, bis er eine Erweiterung habe, die die Herstellung einer breiteren Palette von Waffen ermögliche, darunter auch vollautomatische Waffen. Einen entsprechenden Antrag habe er bereits gestellt.

Wilson hatte im Herbst vergangenen Jahres angekündigt, die Lizenz zu beantragen, nachdem Stratasys das Fehlen einer solchen zum Anlass genommen hatte, einen 3D-Drucker von Defense Distributed zurückzuholen. Im Sommer 2012 hatte die Gruppe versucht, per Crowdfunding Geld aufzubringen, um einen 3D-Drucker von Stratasys zu leasen. Damit wollte sie Schusswaffen drucken.

Drucker eingezogen

Mit einigen Schwierigkeiten kam das Geld auch zusammen und Defense Distributed bestellte den Drucker. Als Stratasys jedoch klarwurde, wozu der Drucker dienen sollte, nahm das Unternehmen den Waffendruckern das Gerät wieder weg.

Mit anderen Druckern hat die Gruppe inzwischen verschiedene Teile für Feuerwaffen hergestellt, darunter auch ein 30-Schuss-Magazin für das Sturmgewehr AR-15. Zudem hat Wilson kürzlich eine Suchmaschine für 3D-Dateien angekündigt.


Ben Dover 21. Mär 2013

ich find den typen selbst etwas besorgniserregend nicht wegen dem grundgedanken sondern...

sh4itan 20. Mär 2013

... mein Original Post ... letzter Absatz ... Wie gesagt, erst lesen. Meine Punkte...

Atalanttore 20. Mär 2013

Schusswaffen sind sowas von vorgestern.

Crogge 20. Mär 2013

Dem stimme ich zu.

Kommentieren




Anzeige
  1. Prüfer/-in für die IT-Revision
    Kreissparkasse Tübingen, Tübingen
  2. EWM Junior Consultant (m/w)
    Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg (Reisebereitschaft)
  3. Stellvertretender Teamleiter (m/w) IT-Helpdesk
    Rhenus AG & Co. KG, Holzwickede
  4. Softwareentwickler/in Java / JEE
    BBF GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Ventus

    Mit der Netzgemeinde gegen den Klimawandel

  2. Offline-Karten-App für Android

    Maps With Me Pro gratis in Amazons App-Shop

  3. Linux-Kernel

    P-States verringern Leistungsaufnahme auf Intel-CPUs

  4. Adobe

    Photoshop Express jetzt auch für Windows 8

  5. Browser

    Firefox blinkt nicht mehr

  6. Tallinn-Manual

    Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern

  7. Clark Asay

    Defensive Patente mit freier Software nicht vereinbar?

  8. Massenentlassung

    Überleben von Rapidshare steht infrage

  9. Razer Atrox

    Arcade- und Mod-Controller für die Xbox 360

  10. Opensuse

    Erster Milestone für Opensuse 13.1



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mario & Co.: Nintendo legt sich mit Let's-Playern an
Mario & Co.
Nintendo legt sich mit Let's-Playern an

An unabhängig erstellten Youtube-Videos mit Mario will Nintendo ab sofort mitverdienen: Die Firma lässt in den Filmen etwa von Let's-Play-Spielern Werbung einblenden und sich die Erlöse gutschreiben. Die Szene ist empört.

  1. Nintendo Smartphone-Apps für die Wii U
  2. Nintendo Großes Update für die Wii U verfügbar
  3. The Legend of Zelda Der Held wird an die Wand geworfen

All Access: Google stellt Spotify-Konkurrenten vor
All Access
Google stellt Spotify-Konkurrenten vor

Google hat wie erwartet einen eigenen Streamingdienst vorgestellt, der All Access heißt. Die Android-App Google Play Music hat dafür ein Update erhalten, mit dem die Verwaltung von Musik erleichtert werden soll.

  1. Google I/O Neue Dienste und APIs für Android-Entwickler
  2. Android-Verbreitung Jelly Bean legt weiter zu, Nexus 10 wenig verbreitet
  3. Bay Trail Intel setzt bei 200-Dollar-Geräten auf Android

Apple-Patentantrag: Blitzen im sozialen iPhone-Verbund
Apple-Patentantrag
Blitzen im sozialen iPhone-Verbund

Eine Szene mit der Foto-LEDs von einem iPhone adäquat auszuleuchten, ist sehr schwer. Deshalb sollen künftig gleich mehrere iPhone-Besitzer ein Fotomotiv mit ihren Geräten beleuchten, wenn die Idee aus einem Patentantrag von Apple umgesetzt wird.

  1. Urteil Apples Datenschutzklauseln für rechtswidrig erklärt
  2. Patentanträge Apple will Autos mit dem iPhone steuern und finden
  3. 500 Millionen US-Dollar Apple erhöht Ausgaben für Forschung und Entwicklung stark

Zum Artikel