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Die fertig gedruckte Webseite
Die fertig gedruckte Webseite (Bild: Alexander Merz/Golem.de)

Das 3D-Modell wird exportiert

Also flott installiert und per Shift+Ctrl+M (OS X: Shift+Cmd+M) aufgerufen. Und siehe da, die Exportfunktion ist verfügbar. Ein Klick darauf, und es muss ein Verzeichnis ausgewählt werden, in dem die Daten gespeichert werden sollen - nach einem Dateinamen wird nicht gefragt.

Im ausgewählten Verzeichnis liegen nun zwei Dateien: webpage.obj und webpage.mtl. Die Mtl-Datei enthält eine Beschreibung der Materialeigenschaften. Zum Drucken sind diese Daten nicht erforderlich. Die Obj-Datei enthält hingegen die Beschreibung des 3D-Objektes, also das, was wir drucken wollen.

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Bei den verwendeten Dateiarten handelt es sich um Daten im Obj-Format, einem weit verbreiteten Dateiformat, um 3D-Objekte zwischen Programmen auszutauschen. Es wird sowohl von 3D-Animations- und Rendersoftware wie Blender beherrscht als auch von CAD-Programmen wie zum Beispiel FreeCAD. Ein Großteil der heute üblichen Programme beim heimischen 3D-Druck beherrschen dieses Format glücklicherweise auch.

Aus dem Browser in den Drucker

Die Obj-Datei wird in den Slicer geladen. Dieses Programm erzeugt auf Basis des 3D-Objekts die notwendigen Maschinenkommandos (G-code), mit denen der Drucker gesteuert wird. Wir benutzen dafür Cura. Es erlaubt uns per grafischer Benutzeroberfläche, nicht nur die Druckparameter einzustellen, sondern auch einfache Manipulationen am Objekt vorzunehmen, wie, die Druckgröße einzustellen.

Die Webseite wird noch ein wenig aufgehübscht

Bevor wir aber tatsächlich den Print-Button drücken, sind noch einige Verbesserungen notwendig. Die Golem.de-Startseite ist deutlich länger als breit, außerdem stört die überlange Videoleiste im oberen Teil. Beides führt zu großen Abmaßen mit viel Luft. Deshalb wollen wir noch einige Änderungen vornehmen, ohne dass der Grundeindruck der Seite dabei verlorengeht. Dazu soll die Seite etwas kürzer und insbesondere die Videoleiste auf die tatsächlich sichtbaren Videoeinträge beschnitten werden.

Um diese Änderungen durchzuführen, gibt es zwei Wege: Über ein entsprechendes Programm, um das 3D-Objekt zu bearbeiten, etwa ein CAD-Programm, oder direkt im Browser. Wir entscheiden uns für letzteres, da die Änderungen in dem Fall sauberer sind.

Wir rufen wieder die Golem.de-Startseite im Browser auf und per Rechtsklick öffnen wir mit "Element untersuchen" den Inspektor von Firefox. Darüber können HTML-Elemente ausgewählt werden, mit Rechtsklick und "Knoten löschen" wird ein ausgewähltes HTML-Element gelöscht.

Nach dem wir so die Startseite etwas reduziert haben, öffnen wir wieder das Tilt-Addon und exportieren die 3D-Ansicht erneut.

Die generierte Obj-Datei laden wir wieder in Cura, vergrößern sie noch etwas und der Druck kann beginnen.

Fazit

In einem CAD-Programm ein 3D-Objekt für den Druck zu konstruieren, findet so mancher kompliziert. Doch das ist gar nicht immer notwendig - die erforderlichen 3D-Daten, um außergewöhnliche Objekte zu erzeugen, liegen manchmal direkt vor einem.

Ein anderes Beispiel, wie ein außergewöhnlicher 3D-Druck ohne tiefgreifende Konstruktionskenntnisse, allein durch die clevere Nutzung verschiedener Programme, gelingt, zeigt Kurt Meister in seinem Blog mit dem Druck eines Geländereliefs.

PS: Der Bug konnte gefunden werden, während die Webseite ausgedruckt wurde.

 3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0

eye home zur Startseite
.headcrash 20. Okt 2014

In der Firma.

Ryuukun 20. Okt 2014

Euch Golem Basher kann man es wohl nie recht machen. Ihr findet immer einen Grund um eure...

zufälliger_Benu... 20. Okt 2014

Nachdem die Redaktion sich so für das Erstellen kleiner "Kunstwerke" begeistert könnten...

gema_k@cken 20. Okt 2014

... bei mir unter den Kommentaren. Wie passend zum Thema Internetausdrucker. :D

Sicaine 20. Okt 2014

Jetzt fehlt nur noch das Paper :-) Bin sehr gespannt darauf!



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