300 Millionen US-Dollar: Microsoft-Gründer will wissen, wie das Gehirn funktioniert
Wie entsteht Verhalten und Denken? (Bild: Allen Institute)

300 Millionen US-Dollar Microsoft-Gründer will wissen, wie das Gehirn funktioniert

Paul Allen, einer der Microsoft-Gründer, finanziert das von ihm gegründete "Allen Institute for Brain Science" mit weiteren 300 Millionen US-Dollar. Das Forschungsinstitut hat den Auftrag herauszufinden, wie das menschliche Gehirn funktioniert.

Anzeige

Das Allen Institute for Brain Science will in den kommenden zehn Jahren einige der schwierigsten Fragen zur Funktionsweise des menschlichen Gehirns beantworten und die dabei gewonnenen Daten offenlegen. Dazu erhält das Forschungsinstitut 300 Millionen US-Dollar von Microsoft-Gründer Paul Allen, der dem Institut damit insgesamt 500 Millionen US-Dollar zur Verfügung stellt.

Allen will wissen, wie das menschliche Gehirn funktioniert, und das von ihm finanzierte Institut soll dazu einige Schlüsselfragen untersuchen. Es geht um ein komplettes Verständnis der Funktionsweise des menschlichen Gehirns und die Frage, was schiefläuft, wenn es zu Störungen des Gehirns oder Krankheiten kommt, die damit zusammenhängen.

Allen lobt die bisherigen Forschungsergebnisse als "wirklich außergewöhnlich", weshalb er weiteres Geld zur Verfügung stellt. Die 300 Millionen US-Dollar sollen die ersten vier Jahre des vorgelegten Zehnjahresplans finanzieren. Dabei soll die Zahl der Mitarbeiter des Instituts auf über 350 verdoppelt werden, um drei neue, komplementäre Forschungsinitiativen zu starten: Wie speichert, codiert und verarbeitet das Gehirn Informationen? Was sind die zellularen Bindeglieder, auf denen alle Gehirnfunktionen basieren und die oft Ziel von Krankheiten sind? Wie entwickeln sich diese Zellen und erzeugen letztendlich die Schaltkreise, die für Verhalten, Denken und Hirnstörungen verantwortlich sind?

Seit seiner Gründung im Jahr 2003 hat das Allen Institute rund 1,3 Petabyte an Daten erzeugt, die aufbereitet und nach und nach unter brain-map.org kostenlos online zur Verfügung gestellt werden, so dass andere Forscher die Daten für ihre Arbeit nutzen können.


ZeroSama 24. Mär 2012

Die Sache wird vermutlich auch die sein, dass ein Herr Allen eben im Besitz von sehr viel...

omo 23. Mär 2012

Dazu das eigene mentale Leistungsprofil wiss. objektivieren lassen. Es wird im sog...

Kommentieren



Anzeige

  1. Projektmanager ERP Solutions (m/w)
    über CONusio GmbH, Aschaffenburg
  2. Technical Inhouse Consultant E-Commerce-Systems (m/w)
    Hornbach-Baumarkt-AG, Neustadt an der Weinstraße
  3. Projektkoordinatorin / Projektkoordinator
    Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ), Potsdam
  4. Software Developer / Architect SAP NetWeaver (m/w)
    evosoft GmbH, Nürnberg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. EU-Datenschutzreform

    Einigung auf Öffnungsklauseln für die Verwaltung

  2. Abzocke

    Unbekannte kopieren deutsche Blogs

  3. Digitale Agenda

    Ein Papier, das alle enttäuscht

  4. WRT-Node

    Bastelplatine mit OpenWRT und WLAN

  5. Spiegelreflexkamera

    Schwarzer Punkt gegen helle Punkte der Nikon D810

  6. Cliffhanger Productions

    Shadowrun Online und die Nano-Drachen

  7. Star Citizen

    52 Millionen US-Dollar für ein Jetpack

  8. Virtualisierung

    Parallels Desktop 10 macht Tempo

  9. Zertifikate

    Google will vor SHA-1 warnen

  10. Mitfahrdienst auf neuen Wegen

    Uber will eigenen Lieferservice aufbauen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Raspberry B+ im Test: Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
Raspberry B+ im Test
Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
  1. Erweiterungsplatinen Der Raspberry Pi bekommt Hüte
  2. Odroid W Raspberry Pi-Klon für Fortgeschrittene
  3. Eric Anholt Langsamer Fortschritt bei Raspberry-Pi-Grafiktreiber

Banana Pi im Test: Bananen sind keine Himbeeren
Banana Pi im Test
Bananen sind keine Himbeeren
  1. Eric Anholt Freier Grafiktreiber für Raspberry Pi von Broadcom
  2. Raspberry Pi Compute Module ist lieferbar
  3. PiUSV im Test Raspberry Pi per USV sauber herunterfahren

Grey Goo angespielt: Echtzeit-Innovation mit grauer Tentakel-Schmiere
Grey Goo angespielt
Echtzeit-Innovation mit grauer Tentakel-Schmiere
  1. Dead Island 2 angespielt Nur ein kopfloser Zombie ist ein guter Zombie
  2. No Man's Sky Wie aus einer Telefonnummer ein Universum entsteht
  3. Cryengine für Oculus Rift Eichhörnchen-Jagd im virtuellen Crysis-Dschungel

    •  / 
    Zum Artikel