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Die Fülle der Linux-Distributionen ist mittlerweile schier unüberschaubar.
Die Fülle der Linux-Distributionen ist mittlerweile schier unüberschaubar. (Bild: David Stanley/Flickr.com/CC-BY 2.0)

25 Jahre Linux: Besichtigungstour zu den skurrilsten Linux-Distributionen

Die Fülle der Linux-Distributionen ist mittlerweile schier unüberschaubar.
Die Fülle der Linux-Distributionen ist mittlerweile schier unüberschaubar. (Bild: David Stanley/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Seit den frühen 90ern entstehen Linux-Distributionen in einer mittlerweile schier unüberschaubaren Fülle. Eine zugegeben unvollständige Typologie einiger Highlights der vergangenen 25 Jahre Linux.

Kryptische Namen für eigene Projekte zu vergeben sei eine lange etablierte Unix-Tradition, heißt es auf einer Seite des Debian-Wiki. Häufig hielten Entwickler die Namen ihrer Werkzeuge für selbsterklärend oder sie glauben, dass sie die Nutzer ohnehin nicht interessieren. Dieser Denkschule folgen offensichtlich viele Macher der mehr als 500 Linux-Distributionen weltweit. Begonnen hat diese Entwicklung mit der Veröffentlichung des Linux-Kernel vor 25 Jahren.

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  • Yggdrasil gehörte zu den frühen Linux-Distributionen und ließ sich von einer CD starten. (Bild: Wikipedia, User: Ralfk - CC-BY-SA 3.0)
  • Ein tschechisches Blog erlaubt noch einen nachträglichen Eindruck von Evil Entity, das Enlightenment als Desktopumgebung nutzte, aber inzwischen nicht mehr unter uns weilt.(Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Nicht nur beim Booten verzichtet Devil-Linux auf eine grafische Oberfläche.(Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Die Ubuntu Satanic Edition (Webseite) zielt vor allem auf Heavy-Metal-Anhänger ab, hat aber leider bereits Rost angesetzt. Dafür ist freie Heavy-Metal-Mucke eingebaut. (Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Die Christian Edition setzt auf verschiedene Sorten von Bibelstudien-Software. (Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Moksha-Radiance ist eines der Themes für den Moksha-Desktop. (Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Idyll mit Flakgeschützen: Nordkoreas Linux-Macher verstehen volles Rohr was von Romantik. (Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Die rote Fahne von Red Flag Linux flatterte nur eine Dekade lang. (Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Tiny Core Linux ist modular und braucht in der einfachsten Variante sehr wenig Platz. (Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Puppy gehört zu den Klassikern unter den Linux-Winzlingen und heißt nach einem Chihuahua. (Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Die Webseite von Justin Bieber Linux, das auf einem 4chan-Gag basiert. (Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Die Macher von Hannah Montana Linux haben sich beim Theme ziemlich reingehängt. (Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Die Macher vom Deepin-Linux haben einen eigenen Desktop entwickelt. (Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
Yggdrasil gehörte zu den frühen Linux-Distributionen und ließ sich von einer CD starten. (Bild: Wikipedia, User: Ralfk - CC-BY-SA 3.0)


Bereits die frühen Vertreter trugen wahlweise kryptische Abkürzungen wie LSD, LST, DLD oder recht merkwürdige Namen wie Yggdrasil. In den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten folgten viele weitere, die nicht nur seltsame Namen hatten, sondern bei denen auch nicht recht klar war, welche Zielgruppe sie anpeilen oder ob die ganze Arbeit einfach nur als Scherz zu verstehen ist.

Linux für Zombies

So gab es etwa eine passende Linux-Distribution für Zombies. Sie heißt Undead Linux oder auch Evil Entity und hauchte 2003 ihr Leben aus. Das heißt, die zugehörigen Domains sind frei, möglicherweise geistern im Bittorrent-Netz noch Kopien umher, auf der Suche nach Gehirnen von Linux-Nutzern. Evil Entity, das "böse Wesen", ist übrigens der Erzfeind der Comicfigur Scooby Doo. Evil Entity basierte auf Slackware und setzte auf einen eher düster anmutenden Enlightenment-Desktop.

  • Yggdrasil gehörte zu den frühen Linux-Distributionen und ließ sich von einer CD starten. (Bild: Wikipedia, User: Ralfk - CC-BY-SA 3.0)
  • Ein tschechisches Blog erlaubt noch einen nachträglichen Eindruck von Evil Entity, das Enlightenment als Desktopumgebung nutzte, aber inzwischen nicht mehr unter uns weilt.(Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Nicht nur beim Booten verzichtet Devil-Linux auf eine grafische Oberfläche.(Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Die Ubuntu Satanic Edition (Webseite) zielt vor allem auf Heavy-Metal-Anhänger ab, hat aber leider bereits Rost angesetzt. Dafür ist freie Heavy-Metal-Mucke eingebaut. (Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Die Christian Edition setzt auf verschiedene Sorten von Bibelstudien-Software. (Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Moksha-Radiance ist eines der Themes für den Moksha-Desktop. (Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Idyll mit Flakgeschützen: Nordkoreas Linux-Macher verstehen volles Rohr was von Romantik. (Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Die rote Fahne von Red Flag Linux flatterte nur eine Dekade lang. (Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Tiny Core Linux ist modular und braucht in der einfachsten Variante sehr wenig Platz. (Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Puppy gehört zu den Klassikern unter den Linux-Winzlingen und heißt nach einem Chihuahua. (Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Die Webseite von Justin Bieber Linux, das auf einem 4chan-Gag basiert. (Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Die Macher von Hannah Montana Linux haben sich beim Theme ziemlich reingehängt. (Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
  • Die Macher vom Deepin-Linux haben einen eigenen Desktop entwickelt. (Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)
Ein tschechisches Blog erlaubt noch einen nachträglichen Eindruck von Evil Entity, das Enlightenment als Desktopumgebung nutzte, aber inzwischen nicht mehr unter uns weilt.(Bild: Kristian Kißling/Linux Magazin)


Als näher am Leben erwies sich der tatsächliche Fokus der Distribution, der auf dem Abspielen von Multimedia-Dateien lag, sie wollten doch nur Filme schauen.

Je kaputter, desto besser

Auch Void Linux, der Name steht je nach Übersetzung für "gleichgültig" oder "nichtig", wurde einst von seinem Hauptentwickler schon für tot erklärt. Das Ganze stellte sich aber als Aprilscherz heraus.

Hervorstechende Funktionen der Rolling-Release-Distribution sind ein eigenes Buildsystem, ein selbst entwickeltes Paketsystem namens Xpbs und der Verzicht auf Systemd. An dessen Stelle setzt Void-Linux, das darauf besteht, kein Fork einer anderen Distribution zu sein, auf Runit.

Einen absoluten Sonderfall bietet Damn Vulnerable Linux (DVL). Wie ein guter Wein wird das infektiöse Linux selbst nach seinem Ableben immer besser. Thorsten Schneider, ein Dozent der Uni Bielefeld, hatte 2007 Version 1.0 von DVL als Admin-Alptraum voller Sicherheitslücken veröffentlicht, damit Sicherheitsforscher mit ihr experimentieren. Seit 2012 entwickelt offenbar niemand mehr das auf Debian und Damn Small Linux basierende DVL weiter, womit die Zahl der nicht behobenen Sicherheitslücken naturgemäß wächst, in diesem Fall eine klassische Win-win-Situation.

Für Teufel, Satanisten und Christen 

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quadronom 23. Sep 2016

Und wie soll das gehen? Da gibts doch keinen Registrywert für, wo man beliebige Pfade zu...

kosst.amojan 17. Sep 2016

Hab eine Titan X (nicht die neue Pascal, sondern die normale) . GW2 hat als min...

Spiritogre 14. Sep 2016

Bitte nicht "läuft nicht" mit, der Hersteller bietet keine Treiber für neue Systeme an...

Spiritogre 29. Aug 2016

Gleiche Antwort wie im anderen Thread wo du ähnliches geschrieben hast. Das ist toll für...

Dummer Mensch 27. Aug 2016

Google einfach mal nach UniOS ist relativ lustig ;)



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