Ein Mann rollt in London einen Teppich aus.
Ein Mann rollt in London einen Teppich aus. (Bild: Chris Jackson/Getty Images)

Das Hoch und Runter an der Börse

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Am 18. Mai 2012 geht das soziale Netzwerk Facebook an die Börse. Enttäuschend ist das Ergebnis schon nach wenigen Stunden. Zwar steigt der Wert der Facebook-Aktie zunächst um elf Prozent auf 42 US-Dollar. Wenig später fällt er aber auf 40 US-Dollar. Ist das Unternehmen beim Börsengang zu hoch bewertet worden?

Die Technologiebörse Nasdaq ist schuld. Dort ist das Netzwerk gelistet. Bei der Nasdaq gibt es in der ersten halben Stunde nach Eröffnung an diesem 18. Mai technische Probleme. Einige Händler sehen tagelang nicht, ob sie Aktien des Unternehmens gekauft oder verkauft haben. Die Nasdaq entschuldigt sich und zahlt mehrere Millionen US-Dollar Entschädigung an Investmentfirmen.

Die Aktie erholt sich jedoch auch in den kommenden Wochen nicht und bleibt weiter unter dem Ausgabepreis. Einmal erreicht sie sogar einen Tiefststand von unter 20 US-Dollar - und ist damit, verglichen mit dem Startpreis, nur noch die Hälfte wert. Ende 2012 notiert die Facebook-Aktie bei rund 28 US-Dollar.

Die Übernahme von Instagram

Eine Milliarde US-Dollar: Die Übernahme von Instagram durch Facebook ist der wichtigste Zukauf des Konzerns im Jahr 2012 und soll auch der einzige in der Größenordnung bleiben. Die Fotosharing-App ist bei Nutzern beliebt. Fotos können mit der App für mobile Geräte mithilfe verschiedener Filter nachbearbeitet werden. Im April hatte die Fotosharing-App rund 30 Millionen Nutzer.

Die Übernahme kündigt Mark Zuckerberg ganz unspektakulär über sein Facebook-Profil an. Einen Zwangsexport der Bilder zu Facebook werde es nicht geben, verspricht er. Instagram mit seinen 30 Millionen Mitgliedern solle unabhängig weiterbestehen.

Im Dezember ändert Instagram seine Datenschutzbestimmungen. Der Dienst räumt sich in einer Klausel ein, die Fotos seiner Nutzer verkaufen zu dürfen. Die Netzgemeinde ist empört. Wenig später entschuldigt sich Instagram und will die kritisierte Passage aus den Nutzungsregeln entfernen.

Die Sache mit @facebook.com

Facebook-Nutzer konnten bisher frei entscheiden, ob sie sich eine Facebook-eigene E-Mail-Adresse zulegen wollen. Das will das Netzwerk ändern und kündigt im April 2012 an, jedem Nutzer eine hauseigene E-Mail-Adresse mit einem Wunschnamen zu verpassen.

Durch den E-Mail-Zwang seiner Mitglieder werden auch Dritte, die Facebook nicht nutzen, stärker eingebunden. Allein dadurch, dass sie Nachrichten an die Mail-Adressen der Mitglieder schreiben, landen ihre Daten auf den Servern des Unternehmens.

Nutzer sollen aus dem Nachrichtendienst des sozialen Netzwerks heraus Botschaften auch an Empfänger senden können, die eine Adresse bei einem anderen E-Mail-Dienstanbieter haben.

 2012: Facebook rollt ausDer undurchsichtige Edge Rank 

Juergen123 22. Feb 2013

Warten wir einfach mal ab, welche weitere Aktion Zuckerberg und Co. ausrollen werden. Wer...

Hu5eL 03. Jan 2013

Leider funktioniet das nicht "umgedreht". Würde gerne Ohne zu Liken, trotzdem die ganzen...

babbo2108 30. Dez 2012

So siehts aus

JohnMilton 29. Dez 2012

Deine Ausführungen basieren auf falschen Annahmen. 1. Stereotype sind nichts, was man...

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