1981-2013 Paul Allen und Bill Gates stellen historisches Foto nach

Die Microsoft-Gründer Paul Allen und Bill Gates haben sich vertragen. Gemeinsam posieren sie für ein Foto, das eine Szene aus dem Jahr 1981 nachstellt, zusammen mit den Originalrechnern.

Anzeige

Microsoft-Mitbegründer Paul Allen hat bei Twitter ein Foto gepostet, das ihn und Bill Gates in einer Szene zeigt, die an ein Bild aus dem Jahr 1981 angelehnt ist. Allen erklärte dazu: "Wir hatten so viel Spaß mit Computerpionieren bei einer Feier im Living Computer Museum in Seattle. Hier bin ich mit meinem alten Freund Bill Gates zu sehen."

  • Paul Allen und Bill Gates im Jahr 2013 (Bild: Paul Allen)
Paul Allen und Bill Gates im Jahr 2013 (Bild: Paul Allen)

Die Originalaufnahme war im Pressebereich von Microsoft verfügbar. Sie zeigt Allen und Gates am 19. Oktober 1981 nach der Unterzeichnung eines wichtigen Vertrages mit IBM für die Lizenzierung von MS-DOS für den kommenden Personal Computer.

Laut Angaben des Magazins Geekwire sind die meisten Rechner auf dem Foto die gleichen wie auf der Originalaufnahme. Ein Sprecher des Living Computer Museums sagte Geekwire, dass die Museumsbeschäftigten zum Besuch von Gates versucht hätten, die alten Rechner zusammenzustellen.

Eine Sprecherin von Allen erklärte Geekwire, dass die Aufnahme am Vorabend entstanden sei. Allen hätte verschiedene alte Freunde, darunter viele Veteranen der Computerbranche, zu dem Treffen eingeladen. Allen gründete Microsoft zusammen mit seinem Schulfreund Gates im Jahr 1975 in Albuquerque, New Mexico.

Im Jahr 2011 hatte sich Allen in seinen Memoiren mit dem Titel "Idea Man" sehr kritisch zu Gates geäußert. Allen beschuldigte Gates und den Microsoft-Chef Steve Ballmer, im Jahr 1982 versucht zu haben, ihn nach einer Krebserkrankung aus dem Unternehmen zu drängen. Allen bezeichnete dies als verabscheuungswürdige Geldgier. Gates habe sich zwar später entschuldigt und es habe eine Aussprache mit Ballmer gegeben, doch Allen verließ deswegen im Februar 1983 das Unternehmen.

Allen sagte dem Guardian nach der Veröffentlichung des Buches: "Während der ersten acht Gründungsjahre waren meine Ideen definitiv der Schlüssel für das Unternehmen. Bill probierte meine Ideen dann aus. Ich kam dann zu ihm mit zehn weiteren Ideen, die nie zu irgendwas führten - er machte die Plausibilitätsprüfung für meinen Ideenfluss. Wenn es um Verkauf, Marketing und Personal ging, war er viel engagierter als ich. Dadurch konnten wir uns gegenseitig gut ergänzen."


kockott 01. Nov 2013

OSX ist kein Betriebssystem sondern eine Beigabe zum Mac

MarcusJB 15. Apr 2013

Es ging hier aber immer noch um Paul und Bill, oder? ;) Ich finde, das sind viele gute...

Hotohori 05. Apr 2013

Wundert mich nicht (die News ist mir entgangen), einmal Programmierer, immer...

XeniosZeus 05. Apr 2013

Das nennt man nicht Retro, sondern unfähig. Unfähig den Desktop zu finden, unfähig zu...

ThommyWausE 05. Apr 2013

oder doch zu intelligent? ich fand ihn nicht gut, aber erschreckend treffend, so kommts...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Trainee (m/w)
    Allianz Deutschland AG, Stuttgart
  2. Business Project Expert (m/w) Production Planning
    Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg
  3. Entwic­kler Con­trol­ling­sys­teme (m/w)
    Bitburger Braugruppe GmbH, Bitburg
  4. Bauingenieur / Bauingenieurin - Baubetrieb
    Ed. Züblin AG, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Kitkat-Smartphone

    Samsungs Galaxy Ace Style kommt früher

  2. Netmundial-Konferenz

    Netzaktivisten frustriert über "Farce" der Internetkontrolle

  3. Zalando

    Onlinekleiderhändler schließt einen Standort

  4. Apple vs. Samsung

    Google versprach Samsung Hilfe im Patentstreit mit Apple

  5. Deadcore

    Indiegames-Turmbesteigung für PC, Mac und Linux

  6. Reprap

    "Waschmaschinen werden auch nur 5% der Lebenszeit verwendet"

  7. Spam

    AOL bekämpft Spam mit Verschärfung der DMARC-Einstellung

  8. Mac OS X

    Sicherheitsupdate und Beta-Versionen für alle

  9. Onlinemodus

    Civ 3 und 4 sowie Borderlands ziehen um

  10. Grafikkarte

    Radeon R9 295X2 für 1.500 Euro verfügbar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Techniktagebuch auf Tumblr: "Das Scheitern ist viel interessanter"
Techniktagebuch auf Tumblr
"Das Scheitern ist viel interessanter"

Im Techniktagebuch schreiben zwei Dutzend Autoren über den Alltag mit Computern, Handys und anderen Geräten. Im Gespräch mit Golem.de erläutert die Initiatorin Kathrin Passig, warum nicht jeder Artikel eine Pointe und nicht jeder Autor ein hohe Technikkompetenz haben muss.


Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Grafiktreiber von AMD Catalyst 14.4 nicht nur für 295X2 öffentlich verfügbar
  2. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


    •  / 
    Zum Artikel