1&1: "E-Postbrief ist eine 500-Millionen-Euro Grube"
Werbung für den E-Post-Brief (Bild: Deutsche Post)

1&1 "E-Postbrief ist eine 500-Millionen-Euro Grube"

1&1-Vorstand Jan Oetjen macht sich über den E-Postbrief der Deutschen Post lustig. Dieser sei eine 500-Millionen-Euro-Grube unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Anzeige

1&1-Vorstand Jan Oetjen hat die Deutsche Post wegen des E-Postbriefs kritisiert. Er sagte Spiegel Online: "Die Post hat sich eine 500-Millionen-Euro-Grube gegraben und erwartet jetzt, dass der Gesetzgeber ihr da einen Weg heraus baut."

Mit dem E-Postbrief sei es nicht gelungen, "in nennenswertem Umfang Endnutzer oder Firmenkunden zu gewinnen." Der E-Postbrief habe "jahrelang unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden".

Die von 1&1 unterstützte De-Mail soll rechtsverbindliche elektronische Nachrichten, einen Identifizierungsdienst und eine gesicherte Onlinedokumentenablage ermöglichen. Das konkurrierende Produkt der Post ist der E-Postbrief.

Post-Vorstandsmitglied Jürgen Gerdes hatte die Ministerpräsidenten der Bundesländer vor "gravierenden Konsequenzen" gewarnt, sollte der Bundesrat Anfang Juni 2013 das E-Government-Gesetz beschließen, das die De-Mail, aber nicht den E-Post-Brief ausdrücklich vorsieht. "Sonstige sichere Verfahren" könnten zum Einsatz kommen, es bestehe aber kein Anspruch darauf.

Die Post hatte erklärt, selbst kein Anbieter der De-Mail zu werden, weil die Verwendung des Postident-Verfahrens von Datenschützern untersagt wurde. Nach einem Jahr Vorarbeiten verweigerte der Datenschutzbeauftragte das Zertifikat, weil bei Postident nach der Personalausweisnummer und der ausstellenden Behörde gefragt wird, was das De-Mail-Gesetz aber nicht fordert.

Die De-Mail soll der Zeit der kostenfreien E-Mails ein Ende setzen, die für die Deutsche Post und einige deutsche Freemail-Anbieter schon lange ein Problem darstellen. Das hatte der Chaos Computer Club (CCC) zur Anhörung zum elektronischen Rechtsverkehr im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages erklärt. De-Mails kosten je nach Datengröße zwischen 33 und 49 Cent. Der E-Postbrief hat einen Preis von 55 Cent. Drei Standard-De-Mails pro Monat sind bei der Deutschen Telekom inklusive.


Lauri 10. Mai 2014

De-Mail Sicherheit ( Wichtiges Lese) "Bullshit made in Germany - So hosten Sie Ihre De...

posix 02. Jun 2013

Bei Freemail kanns auch genau genommen egal sein, wenn ich via VPN einen Mailaccount...

Komischer_Phreak 01. Jun 2013

Weil's Blödsinn ist und er keinen Plan von Projektmanagement hat in 'nem Laden wie der...

TmoWizard 31. Mai 2013

Lies die passend dazu mal folgenden Artikel von mir durch: http://mikespeier.cwsurf.de...

phade 31. Mai 2013

Die Datenschuetzer haben wieder zugeschlagen und das Postident-Verfahren bei De-Mail...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Spezialist (m/w) Analytik / Labor
    Phytolab GmbH & Co. KG, Vestenbergsgreuth (Großraum Nürnberg)
  2. Software - Programmierer (m/w)
    BEEWEN GmbH & Co. KG, Siegen
  3. Mitarbeiter (m/w) Logistik / Zoll im Bereich Beschaffung
    Martin Bauer GmbH & Co. KG, Vestenbergsgreuth (Großraum Nürnberg)
  4. Project Engineer / Projekt Ingenieur (m/w) Broadcast / Sportanalyse
    ST SPORTSERVICE GmbH, Ismaning bei München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Wartungspanne

    Totalausfall bei Time Warners Internetzugängen

  2. AGB

    Amazon.de verschlechtert Bedingungen für Kreditkarte

  3. Rockstar Games

    GTA 5 wird zu groß für 12-GByte-Playstation

  4. Nach 36 Jahren

    Bundesdatenschutz wird unabhängige Behörde

  5. Lumina

    PC-BSD zeigt Fortschritte des eigenen Desktops

  6. Cloud

    Niedrigerer Preis und neue Funktionen bei Dropbox

  7. Dragon Age Inquisition

    Multiplayer mit Mikrotransaktionen

  8. Lyft

    Uber soll Konkurrenten mit unsauberen Methoden bekämpfen

  9. Enlightenment

    E19 bekommt offiziell neuen Wayland-Compositor

  10. Cybercrime

    BKA fordert Gesetze zur Ermittlung von Tor-Nutzern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IPv6: Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
IPv6
Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
  1. Containerverwaltung Docker 1.2 erlaubt Regelung von Containerneustarts
  2. Stellenanzeige Facebook will Linux-Netzwerkstack wie in FreeBSD
  3. Für Azure Microsoft gehen US-IPv4-Adressen aus

Formel E: Motorsport zum Zuhören
Formel E
Motorsport zum Zuhören

Raspberry B+ im Test: Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
Raspberry B+ im Test
Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
  1. Erweiterungsplatinen Der Raspberry Pi bekommt Hüte
  2. Odroid W Raspberry Pi-Klon für Fortgeschrittene
  3. Eric Anholt Langsamer Fortschritt bei Raspberry-Pi-Grafiktreiber

    •  / 
    Zum Artikel