0 A.D.: Briten und Gallier ergänzen die Kelten
In der elften Alpha von 0 A.D. kommen die Briten und Gallier hinzu. (Bild: Wildfire Games/CC-BY-SA 3.0)

0 A.D. Briten und Gallier ergänzen die Kelten

Das 0-A.D.-Team hat das freie Strategiespiel in einer elften Alpha veröffentlicht. Die bisher verfügbare Fraktion der Kelten wurde um zwei Gruppen erweitert: Künftig kämpfen die Briten und die Gallier mit. Die KI wurde abermals erweitert.

Anzeige

0 A.D. Alpha 11 trägt den Namen Kronos, nach dem Vater der griechischen Götter um Zeus. Wesentliche Änderungen sind laut Entwickler die beiden neuen Völker der Briten und der Gallier. Sie ergänzen das Volk der Kelten. Die beiden neuen Völker haben auch gleich ihr eigenes Artwork bekommen, samt Gebäude und den Helden Vercingetorix und Boudicca.

  • Das überarbeitete keltische Fort Broch
  • Das überarbeitete keltische Fort Broch
  • Die folgenden Bilder zeigen die Umgebungsverdeckung in OpenGL GLSL.
  • Dabei wird errechnet, wie viel Sonnenlicht welche Teile eines Gebäudes erhalten sollen.
  • Die Terrainoberfläche wurde ebenfalls verbessert.
  • Beim Bau von Objekten werden Gerüste angezeigt.
  • Das Volk der Hellenen erhält neue Anlegestellen...
  • ...und eine neue Burg.
  • Neue Stadtzentren für die Athener, die Spartaner und die Mazedonier (von links nach rechts)
  • Neue Steine
  • Neue Steine
  • Mit Normal Mapping lassen sich Details von Oberflächen auch ohne Polygone besser darstellen. (rechtes Bild)
  • Diese Bilder zeigen ebenfalls...
  • ...die Umgebungsverdeckung in OpenGL GLSL.
Das überarbeitete keltische Fort Broch

Qbot und Marilyn werden zu Aegis Bot

Die neue KI trägt den Namen Aegis Bot und soll die besten Bestandteile aus den beiden KIs Qbot und Marilyn vereinen, die zuvor in 0 A.D. zum Einsatz kamen. Aegis Bot soll der bislang schwierigste Computergegner sein. Er soll Ressourcen effizienter sammeln und sofort in mächtige Kampfeinheiten verwandeln. Aegis Bot soll auch unterscheiden können, ob es von einer starken oder schwachen Armee angegriffen wird, und dementsprechend mit Einheiten reagieren. Außerdem soll die Struktur von Aegis Bot schneller mit neuen Funktionen angepasst werden können.

Shader Language macht Polygone unnötig

Die Umsetzung von Grafiken mit OpenGL GLSL sei noch weitgehend experimentell, schreiben die Entwickler. Deshalb sind die dafür notwendigen Optionen standardmäßig deaktiviert, können aber vom Anwender auf Wunsch eingeschaltet werden. Zu den Funktionen gehört beispielsweise die Umgebungsverdeckung, wonach errechnet wird, welche Teile eines Modells mit wie viel Sonnenlicht bestrahlt werden.

Mit Normal Mapping wird die Beleuchtung in Dellen und auf Beulen betont. Damit lassen sich mehr Details auch ohne zusätzliche Polygone darstellen, was das Spiel beschleunigt. Außerdem haben die Entwickler das Parallax Mapping umgesetzt, mit dem ebenfalls ohne zusätzliche Polygone Oberflächen mehr Struktur bekommen. Die Spekularität wurde eingebaut, mit der Oberflächen so aussehen, als würden sie glänzen, etwa Schneeflächen oder goldene Ringe in Säulen.

Wiegende Bäume

Auch an der Standardgrafik wurde gearbeitet. Mit eigenen Alphamaps blenden die verschiedenen Terraintypen besser ineinander über. Einzelne Grashalme sehen realistischer aus und Bäume wiegen sich sanft im Wind. Außerdem lichtet sich der Nebel des Krieges gleichmäßiger und nicht mehr mit jeder Kachel.

Weitere Änderungen haben die Entwickler auf der Webseite des Projekts zusammengetragen, darunter neue Soundtracks sowie Änderungen an der Benutzeroberfläche.

Noch stark verbesserungswürdig

Noch sei das Spiel aber zu langsam, schreiben die Entwickler. Das liegt an der KI und der Wegsuche. Je mehr Einheiten sich auf der Karte befinden, desto schlimmer wird die Zeitverzögerung. Das Spiel reagiert auch auf Karten mit vielen Inseln und Mehrspielerszenarien noch deutlich zu langsam.

Außerdem gebe es noch zu viele Fehler in der Grafik, fehlende Animationen, Probleme mit dem Ton oder unerklärliche Abstürze. Mit der vorletzten Alphaversion, die Mitte März 2012 erschien, hatten die Entwickler noch gehofft, eine Betaversion bis Ende des Jahres zu veröffentlichen. Davon ist mit dieser Veröffentlichung nicht mehr die Rede. Nach wie vor brauche das Team Hilfe, heißt es auf der Webseite.

Ursprünglich war 0 A.D. als Mod für Age of Empires gedacht. Seit 2003 ist es jedoch ein eigenständiges Spiel, das unter der GPL steht. Musik und Grafik stehen unter der CC-BY-SA. Installationsanleitungen für Windows, Linux und Mac OS X stehen auf der Webseite des Projekts bereit.


scroogie 12. Sep 2012

Die Stufen sind bei beiden Versionen da, am rechten Haus sind sie aber aufgrund der...

Kommentieren



Anzeige

  1. Teamleiter/-in im Produkt- und Projektmanagement
    BörseGo AG, München
  2. IT-Systemadministrator (m/w)
    teliko GmbH, Limburg
  3. IT-Projektleiter (m/w) in der Softwareentwicklung
    ADAC e.V., München
  4. Anwendungs- / Softwareberater (m/w) für SAP PLM
    MAHLE International GmbH, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Bedeutungsverlust

    Google-Plus-Profil für Gmail kein Zwang mehr

  2. Mehr Lohn

    Neue mehrtätige Streikwelle bei Amazon Deutschland

  3. Holzleim

    Fingerabdrucksensor des iPhone 6 ausgetrickst

  4. Virtual-Reality-Brille

    Oculus Crescent Bay mit besserem Display und Kopfhörern

  5. Electric Blue

    Elektroauto bricht Geschwindigkeitsrekord

  6. Soziale Netzwerke

    Offline-Freund bleibt wichtiger als Online-Freund

  7. Internet-Partei

    Kim Dotcom scheitert bei Wahl in Neuseeland

  8. SpaceX

    Privater Raumfrachter Dragon zur ISS gestartet

  9. NSA-Affäre

    Staatsanwaltschaft ermittelt nach Cyberangriff auf Stellar

  10. HP Elitepad 1000 G2 im Test

    Praktisches Arbeitsgerät dank Zubehör



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Zoobotics: Vier- und sechsbeinige Pappkameraden
Zoobotics
Vier- und sechsbeinige Pappkameraden
  1. Softrobotik Weicher Roboter bekommt neuen Antrieb
  2. Dyson 360 Eye Staubsauger schickt Sauberkeitsbericht übers Smartphone
  3. Robotik Roboter Achires läuft kameragesteuert

Ascend Mate 7 im Test: Huaweis fast makelloses Topsmartphone
Ascend Mate 7 im Test
Huaweis fast makelloses Topsmartphone
  1. Cloud Congress 2014 Huawei verkauft Intel-Standardserver nur als Türöffner
  2. Huawei Cloud Congress Huawei will weltweit der führende IT-Konzern werden
  3. Ascend G7 Huawei-Smartphone mit 13-Megapixel-Kamera für 300 Euro

Onlinebestellung: Media Markt eröffnet ersten Drive-in
Onlinebestellung
Media Markt eröffnet ersten Drive-in
  1. Preisvergleich Ergebnisse in Preissuchmaschinen nicht zuverlässig
  2. Prepaid Media Markt und Saturn starten eigenen Mobilfunktarif

    •  / 
    Zum Artikel