Japan: Roboterhund nach 20 Minuten ausverkauft

Anzeige

Waldi der Zukunft?
Waldi der Zukunft?
3000 Exemplare von Sonys neuem Roboterhund wurden gestern in Japan exklusiv über das Internet verkauft und sollen innerhalb von 20 Minuten ausverkauft gewesen sein. Aibo, was übersetzt soviel wie Partner bedeutet, kostete pro Stück 250.000 Yen, was umgerechnet etwa 4160 DM sind. Ein stolzer Preis für ein Stück Maschine das laufen, wedeln, spielen, bellen und Tricks lernen kann, eine eigene "Persönlichkeit" entwickeln können soll, aber nicht auf seinen Namen hören kann.

Doch immerhin können die neuen Besitzer stolz behaupten, etwas exklusives zu besitzen, denn Sony will nach eigenen Angaben nur noch 2000 weitere Roboterhunde verkaufen, die für den US-Markt bestimmt sind, dort jedoch ein paar Hunderter mehr kosten werden. Die Firma hofft einen Markt für elektronische Haustieren zu schaffen, den Tamagotchis und Hasbros Cyberkuscheltier Furby schon vorbereitet haben.

Aibos Software läuft übrigens auf Sonys Echtzeitbetriebssystem für Empedded Systems, das Aperios genannt wird und auch in Set-top Boxen eingesetzt werden soll. Seine Umgebung erkennt der Roboterhund mit einem Infrarotsensor, einer Farb-CCD-Kamera und weiteren Sensoren. Mit Erweiterung um 8 Mbyte Sony Memory Sticks soll Aibo neue Befehle lernen können.

Kommentar:
Daß der Roboterhund in Japan, dem Land der aufgehenden High-Tech-Sonne sich so gut verkauft, dürfte niemanden verwundern. In Anbetracht der kleinen und sündhaft teuren Appartments sowie der teuren Lebenshaltungskosten können sich viele Familien schon aus Platzgründen kein auslauffreudiges Tier halten. Gepaart mit der japanischen Naturreligion, dem Shintoismus, dank dem die Japaner auch zu unbelebten Gegenständen ein anderes Verhältnis haben und der traditionell geringen Furcht vor neuen Errungenschaften macht das Japan zu einem idealen Absatzmarkt für derartige Technologien, die hierzulande eher Zukunftsängste und Mißtrauen gegenüber Technik auslösen. Das erklärt dann auch, warum es noch keine Roboterhunde für den deutschen Markt geben wird...



Anzeige

  1. Mitarbeiter (m/w) im Einzelhandels-Support
    dennree GmbH, Töpen
  2. Systementwickler (m/w) ERP-Systeme
    ADAC e.V., München
  3. Business Intelligence Consultant (m/w)
    BIVAL GmbH, Ingolstadt
  4. PreMaster (m/w) im Bereich Applikation
    Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. NEU: Games-Downloads Angebote
    (u. a. Bioshock Infinite 7,49€, Xcom Enemy Unknown 4,99€, Boderlands 2 7,49€)
  2. NEU: Noah [3D Blu-ray]
    12,97€
  3. NEU: Band of Brothers - Box Set [Blu-ray]
    17,97€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       

  1. MX5

    Meizu stellt neues Smartphone mit Fingerabdruck-Scanner vor

  2. Finanzierungsrunde

    Uber macht mehr Verlust als Umsatz

  3. Batman Arkham Knight im Test

    Es ist kompliziert ...

  4. Wikileaks

    NSA spionierte offenbar Frankreichs Wirtschaft aus

  5. Spiele-Linux

    Valve zeigt Vorschau auf neue SteamOS-Version

  6. Microsoft

    Neue Preview von Windows 10 ändert einiges

  7. Xperia Z4 Tablet im Test

    Dünn, leicht und heiß

  8. Elektroauto

    MIT-Forscher entwickeln Akkus mit halbfester Speicherschicht

  9. Verbraucherzentrale

    Kunden müssen vorzeitige All-IP-Umstellung nicht hinnehmen

  10. Schaltsekunde 2015

    Die Furcht vor dem Zeitsprung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



E-Sport im Fußballstadion: Größer, professioneller - und weiter weg
E-Sport im Fußballstadion
Größer, professioneller - und weiter weg
  1. E-Sport Nächste ESL One Counter-Strike in Köln
  2. Dreamhack Leipzig E-Sport auf den Spuren der Games Convention
  3. E-Sport The International legt los

Adblocker Humancredit: Faire Werbung für gute Menschen
Adblocker Humancredit
Faire Werbung für gute Menschen
  1. Sourcepoint Ex-Google-Manager bietet Blocker gegen Adblocker
  2. Adblocker EU-Mobilfunkbetreiber wollen Google-Werbung blockieren
  3. In eigener Sache Golem.de erweitert sein Abo um eine Schnupper-Version

Linux Mint 17.2 im Test: Desktops ohne Schnickschack, aber mit Langzeitunterstützung
Linux Mint 17.2 im Test
Desktops ohne Schnickschack, aber mit Langzeitunterstützung
  1. Fedora 22 im Test Das Ende der Experimentierphase
  2. Linux Mint Cinnamon 2.6 verringert CPU-Last deutlich
  3. Linux-Distributionen im Test Rosa Desktop Fresh kooperiert mit aktueller Hardware

  1. Re: Schädlich für die Netzhaut?

    Poison Nuke | 16:28

  2. Re: Leider immer noch unbrauchbares Startmenü

    anonym | 16:28

  3. Re: Ich habe hier noch ein PI rumliegen ...

    picaschaf | 16:28

  4. Re: Upgrade auf Final möglich?

    Django86 | 16:28

  5. Re: "Forschungsbericht"

    hubie | 16:26


  1. 15:44

  2. 15:38

  3. 14:08

  4. 12:40

  5. 12:35

  6. 12:29

  7. 12:07

  8. 12:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel