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Auf dem Weg zum Mars vom Sonnensturm überrascht: Marsrover Curiosity
Auf dem Weg zum Mars vom Sonnensturm überrascht: Marsrover Curiosity (Bild: Nasa)

Sonneneruption: Curiosity bekommt Sonnensturm zu spüren

Auf dem Weg zum Mars vom Sonnensturm überrascht: Marsrover Curiosity
Auf dem Weg zum Mars vom Sonnensturm überrascht: Marsrover Curiosity (Bild: Nasa)

Ein Strahlenmessinstrument an Bord des Marsrovers Curiosity hat die Auswirkungen des Sonnensturms in der vergangenen Woche aufgezeichnet. Die Daten sollen Aufschluss geben über die Strahlenbelastung für Astronauten auf interplanetarischen Reisen.

Der Sonnensturm in der vergangenen Woche hat der US-Weltraumbehörde Nasa einen einzigartigen Einblick in die Strahlenbelastung ermöglicht, der Astronauten auf dem Weg zu Mars künftig ausgesetzt sein können: Ein Instrument des neuen Marsrovers Curiosity hat die Strahlung gemessen.

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Radiation Assessment Detector (Rad) heißt das Messinstrument, das dafür gedacht ist, die Strahlung auf dem Mars zu messen. Rad ist aber schon auf dem Flug des Rovers zum Mars im Einsatz. Es sammelt ständig Daten und funkt sie einmal am Tag zur Erde.

Sonnensturm klar erkennbar

Noch seien die Daten nicht komplett ausgewertet, erklärt Don Hassler vom Southwest Research Institute (SWRI) in San Antonio im US-Bundesstaat Texas, Chefwissenschaftler des Rad-Experiments. In den bisher verfügbaren Daten sei der Sonnensturm jedoch klar zu erkennen.

Der koronale Massenauswurf (KMA) sei sehr spannend im Hinblick auf die Anordnung von Erde, Curiosity und Mars derzeit und in den kommenden Monaten. "Es wird sehr interessant, die Rad-Daten, die im Inneren der Kapsel aufgezeichnet wurden, mit denen anderer Raumfahrzeug zu vergleichen", sagt Hassler. Der KMA am 23. Januar 2012 war nach Angaben der US-Behörde Space Weather Prediction Center (SWPC) die stärkste Eruption auf der Sonne seit 2005.

Deutsch-amerikanisches Gemeinschaftsprojekt

Rad ist eines der zehn wissenschaftlichen Instrumente des Marsrovers Curiosity. Es ist dazu da, die Strahlung auf dem Mars zu messen. Diese Daten seien wichtig im Hinblick auf bemannte Marsmissionen, erklärt Hassler. Die Atmosphäre des Nachbarplaneten ist weniger dicht als die der Erde und der Mars hat kein Magnetfeld, das den Sonnenwind abhält. Deshalb sie dort die Belastung höher als auf der Erde. Rad ist eine Gemeinschaftsentwicklung des SWRI und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Curiosity ist am 26. November 2011 gestartet und soll den Mars Anfang August 2012 erreichen.


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tilmank 31. Jan 2012

Na wie heißt es denn nun?^^



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