Airport Utility 6: Apple reduziert Funktionsumfang seiner Routersoftware
Das Internet wird für Lion-Nutzer einfacher. (Bild: Screenshot Golem.de)

Airport Utility 6 Apple reduziert Funktionsumfang seiner Routersoftware

Damit die Konfiguration des Netzwerkes einfacher wird, hat Apple das WLAN-Tool Airport Utitlity 6 veröffentlicht, allerdings nur für Mac OS X Lion und mit reduziertem Funktionsumfang. Außerdem gibt es eine neue Firmware für die iCloud-Anbindung.

Anzeige

Apples Airport Utility ist in der Version 6 veröffentlicht worden und bietet als wesentliche Neuerung weniger Konfigurationsmöglichkeiten. Dafür ist die Bedienung aber auch sehr einfach geworden. Auf einer Netzkarte sieht der Nutzer, welche Basisstationen sich wo befinden, und kann sich mit einem einzelnen Klick, ohne in die Konfiguration zu gehen, die SSID anzeigen lassen und sehen, welche Nutzer gerade welchen Access Point nutzen.

Wer dann eine Basisstation konfigurieren möchte, sieht nur noch fünf Grundeinstellungen für das Internet, WLAN, LAN, Disks und die Station selbst. Optionen für einen Drucker haben wir nicht finden können. Wir haben allerdings nicht ausprobiert, ob die Druckerkonfiguration eventuell auftaucht, wenn der Nutzer einen USB-Drucker anschließt.

  • Das neue Airport Utility 6 (Screenshots: Golem.de)
  • Firmware-Updates...
  • ... in einer schicken und übersichtlichen Oberfläche.
  • Neustart nach Firmware-Update
  • Fehlermeldung
  • Mit einem Klick wird angezeigt, welche Clients per WLAN verbunden sind. Hierbei gibt es aber eine wilde Mischung aus Rechnernamen, IP-Adressen und MAC-Adressen.
  • Neuer Einstelldialog. Viel ist beim Airport Utility nicht übrig geblieben.
Das neue Airport Utility 6 (Screenshots: Golem.de)

Mit dem neuen Tool ist es nur noch dann möglich, mehrere Geräte gleichzeitig zu konfigurieren, wenn bei gedrückter Option-Taste doppelgeklickt wird. Früher reichte ein einfacher Doppelklick, damit der Nutzer etwa die Einstellungen für WLAN-Roaming vergleichen konnte. Auch das Speichern verschiedener Konfigurationen wurde gestrichen. Es gibt zwar noch einen Im- und Export der Einstellungen, aber ein Wechsel zwischen Profilen ist nicht mehr vorhergesehen.

Einstellungen für Fortgeschrittene sind verschwunden

Gestrichen wurden auch die Log-Funktionen der Router, obwohl diese weiterhin vorhanden sind, wenn ein altes Airport Utility benutzt wird. So kann der Anwender zwar noch sehen, welche Clients per WLAN mit den Routern verbunden sind, allerdings wird nicht mehr angezeigt, welchen WLAN-Standard sie nutzen, wie gut das Signal ist und welche Geschwindigkeit die Geräte untereinander ausgehandelt haben. Wer wissen will, was sein Access Point tut, kann auf einen Sniffer ausweichen.

Praktisch reduziert das Airport Utility 6 Apples Routerfamilie auf einfach zu konfigurierende Geräte. Das neue Werkzeug ist eine Angleichung an die iOS-Apps für iPad und iPhone. Auch diese beiden Anwendungen bieten nicht sonderlich viele Einstellmöglichkeiten für die Router.

Apple hat aber nicht die Gelegenheit genutzt, sinnlose Einstellungen aus dem Programm herauszunehmen. Die Version 6 bietet immer noch WEP als angeblich sichere Verschlüsselung an. Diesen Patzer leisten sich aber auch andere Routerhersteller.

Wer mit dem neuen Utility unzufrieden ist, kann aber auf eine andere, ebenfalls neue Version ausweichen.

Airport Utility 5.6 für Einstellfreudige 

mwi 01. Feb 2012

Bei deinem Kommentar musste ich an unseren alten Rasenmäher denken. Frisch gekauft, war...

samy 31. Jan 2012

Der war gut ^^

hiasB 31. Jan 2012

Nein. In 2 Jahren ist das MacBook hinüber, dann war es das mit dem Mac für mich (nach...

ozelot012 31. Jan 2012

Ja, also bevor ich mir das neue Airport Dienstprogramm installiert habe, habe ich das...

Raketen... 31. Jan 2012

Dann fragt man eben jemanden der es weiß, und dann lernt man was. Aber Fragen stellen und...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software-Entwickler/in C++
    Data Room Services GmbH, Frankfurt am Main
  2. Forschungsingenieur/-in Maschine Learning
    Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
  3. Softwareentwickler Linux/C++ (m/w)
    init AG, Karlsruhe
  4. GET ONE Senior Test Coordinator Business Partner (m/w)
    Daimler AG, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. iOS

    Wikipedia-App mit Offlinefunktion für unterwegs

  2. Microsoft

    Office fürs iPad wird praxistauglicher

  3. Sony-Sensor

    Baut Nikon eine eigene Mittelformatkamera?

  4. Adobe

    Lightroom 5.6 mit neuen Kamera- und Objektivprofilen

  5. Raumfahrt

    Nasa testet Schubdüse mit Mikrowellen

  6. Oculus Rift DK2 im Test

    Pixeldichte schlägt Pentile-Matrix

  7. Icann

    Länderdomains sind kein Eigentum

  8. LG

    Update soll Abschalt-Bug beim G3 beseitigen

  9. Square Enix

    Final Fantasy 14 zwei Wochen kostenlos

  10. Google und Linaro

    Android-Fork für Modulsmartphone Ara



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Android L im Test: Google verflacht Android
Android L im Test
Google verflacht Android
  1. Android L Keine Updates für Entwicklervorschau geplant
  2. Inoffizieller Port Android L ist für das Nexus 4 verfügbar
  3. Android L Cyanogenmod entwickelt nicht anhand der Entwicklervorschau

Sony RX100 Mark III im Test: Klein, super, teuer
Sony RX100 Mark III im Test
Klein, super, teuer
  1. Sony Gewinnsprung dank Playstation 4 und Filmen
  2. Custom ROM Sonys Bootloader einfacher zu entsperren
  3. Sony Xperia T3 kommt als Xperia Style für 350 Euro

Luftfahrt: Die Rückkehr der Überschallflieger
Luftfahrt
Die Rückkehr der Überschallflieger
  1. Verkehr FBI sorgt sich um autonome Autos als "tödliche Waffen"
  2. Steampunk High Tech trifft auf Dampfmaschine
  3. Aerovelo Eta Kanadier wollen mit 134-km/h-Fahrrad Weltrekord aufstellen

    •  / 
    Zum Artikel