Owncloud 3 Sharing auch von PDF-Dateien und Fotogalerien

Die neue Owncloud-Version 3 ist fertig. Die freie File-Synchronisierungs- und File-Sharing-Software für Webserver kann nun auch genutzt werden, um anderen PDFs und Fotos zugänglich zu machen.

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Mit Owncloud 3 können Anwender nun auch PDF-Dateien und Fotogalerien mit anderen teilen. Hochgeladene Bilder werden automatisch zu Galerien verknüpft. Der PDF-Viewer basiert auf der pdf.js Library und ermöglicht es, PDF-Dateien im Webbrowser anzuzeigen und auszudrucken, auch ohne dass beim Betrachter ein PDF-Plugin installiert ist.

Ein neu integrierter Online-Editor ermöglicht die gemeinsame Bearbeitung von Textdokumenten im Browser. Er basiert auf dem ACE Javascript Editor, ist vorerst für Quellcode und einfache Textdokumente gedacht, soll später aber auch für Textverarbeitungsdokumente wie .doc und .odt dienen.

Die Kalenderapplikation wurde mit einer neuen Bedienoberfläche versehen, sie unterstützt Serientermine und erkennt automatisch die richtige Zeitzone. Die Adressverwaltung unterstützt nun mehrere Adressbücher und ermöglicht es auch, Bilder der Kontakte als Thumbnails hinzuzufügen. Einzelne Adressen oder auch ganze Adressbücher können nun als .vcf-Dateien exportiert werden.

Groupware-Integration und eigener Appstore

Groupware-Lösungen oder Webmail-Oberflächen können über eine "External"-Applikation in die Owncloud-Benutzeroberfläche integriert werden.

Mit dem neu hinzugekommen Application Store soll Owncloud bequem um zusätzliche Anwendungen und Addons erweitert werden können. Entwickler können neue Funktionen und Applikationen bei apps.owncloud.com einstellen.

"Owncloud 3 ist für unser Projekt ein großer Sprung nach vorn - sowohl in Bezug auf den Funktionsumfang der Software als auch hinsichtlich der Beiträge aus der wachsenden Community", sagte Owncloud-Gründer Frank Karlitscheck. "Neben der Erweiterung um viele neue Features haben wir besonderes Augenmerk auf die Verbesserung der Funktionen und Benutzeroberflächen für die Kalender- und Adressverwaltung gelegt."

Privater Onlinespeicher

Derzeit sollen rund 350.000 Anwender die quelloffene und herstellerunabhängige Software einsetzen. Sie dient laut Beschreibung dazu, "unkritische Daten bei kostengünstigen Onlinediensten" zu lagern, "sensible Informationen auf eigener Hardware speichern" und jeweils mit verschiedenen Endgeräten abrufen zu können.

Der Austausch von Dokumenten, Bildern, Videos und Musikdateien erfolgt über WebDAV oder mittels Webinterface. Bookmarks, Kontakt- und Kalenderdaten können über verschiedene Endgeräte hinweg konsistent bearbeitet werden. Das Teilen von Terminen erfolgt über das CalDAV-Protokoll. Der seit der Owncloud 2 integrierte Streaming-Server Ampache kann online gespeicherte Musik über das Netzwerk in Mediaplayern wie Amarok oder Tomahawk abspielen.

Owncloud 3 steht unter www.owncloud.org zum Download zur Verfügung. Die unter der AGPL 3 lizensierte Open-Source-Software basiert auf LAMP (Linux, Apache, MySQL, PHP). Ein im Dezember 2011 gegründetes Unternehmen, die Owncloud Inc., soll Anwendern voraussichtlich ab dem ersten Quartal 2012 professionellen technischen Support bieten.


bugmenot 30. Jan 2012

also carddav und caldav sync tools gibts genug. das native webdav von windows synct...

bugmenot 30. Jan 2012

onwcloud hat eine card/caldav server android kann sich damit syncen (dafür gibts apps...

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