Action Overflow in der Actionleiste von Android 4.0
Action Overflow in der Actionleiste von Android 4.0 (Bild: Google)

Android Google will den Menüknopf loswerden

Google will den Menüknopf in Android langfristig abschaffen. Android 3.x und Android 4.0 verzichten bereits auf einen Menüknopf - nun sollen die Softwareentwickler nachziehen und ihre Anwendungen anpassen.

Anzeige

Google ruft Softwareentwickler dazu auf, ihre Anwendungen so anzupassen, dass sie auf Geräten mit Android 3.x und Android 4.0 keinen Menüknopf mehr verwenden. In Android 3.x alias Honeycomb und Android 4.x alias Ice Cream Sandwich gibt es den Menüknopf älterer Android-Versionen so nicht mehr.

  • Action Overflow in der Systemnavigationsleiste
  • Action Overflow in der Actionleiste vom Android Market unter Android 4.0
Action Overflow in der Actionleiste vom Android Market unter Android 4.0

Wenn eine Anwendung noch nicht an Android 3.x oder 4.0 angepasst wurde, erscheinen als Ersatz für den bisherigen Menüknopf immer drei Punkte übereinander in der Systemnavigationsleiste - auch wenn die Anwendung keinen Menüknopf unterstützt. Diese drei Punkte nennt Google Action Overflow. In der Systemnavigationsleiste sind die Funktionen enthalten, die mit Android 1.x und 2.x als Knöpfe am Gerät realisiert wurden und die nun per Bildschirmeinblendung umgesetzt sind.

Wenn eine Anwendung an Android 3.x oder 4.0 angepasst ist, befindet sich der Bereich Action Overflow in der Actionleiste und soll eine konsistentere Bedienung als bisher bringen. Diese Actionleiste wurde mit Android 3.0 eingeführt und in Android 4.0 übernommen. Die Actionleiste stellt häufig benötigte Funktionen in Anwendungen zur Verfügung. Im Vergleich zum bisherigen Menüknopf sollen häufig benötigte Funktionen damit schneller erreichbar sein. Seltener benötigte Optionen wandern dann in den Bereich Action Overflow, also quasi die bisherige Menüfunktion.

In einem Blogbeitrag ruft Google Entwickler dazu auf, ihre Anwendungen entsprechend anzupassen. Der Google-Entwickler Tim Bray spricht davon, dass schon bald immer mehr Geräte ein Update auf Android 4.0 erhalten werden. Allerdings wird es noch Wochen und Monate dauern, bis Gerätehersteller die angekündigten Updates auf Android 4.0 für ihre Geräte verteilen werden. Ende Dezember 2011 liefen gerade mal 3,9 Prozent aller Android-Geräte mit Android 3.x oder 4.0. Derzeit ist der Anreiz für Entwickler also nicht besonders groß, dem Wunsch Googles zu folgen, auch wenn der Aufwand für die Anpassungen vergleichsweise gering ist.

Beim letzten großen Android-Update für Smartphones auf Android 2.3 alias Gingerbread hat es ein Jahr gedauert, bis mehr als 50 Prozent der genutzten Geräte mit dieser Version liefen. Bei Android 2.2 alias Froyo hatte es sieben Monate gedauert, bis diese Marke erreicht wurde. Wie lange es dauern wird, bis 50 Prozent aller Android-Geräte mit Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich laufen werden, ist noch nicht abzusehen.


Chevarez 01. Feb 2012

Wegen dir muss Golem bald zu machen. Dankt ACTA kann man sie nämlich wegen gerade...

Vermithrax 31. Jan 2012

Und dabei müssen Sie gar nicht verschwinden. Ice-Cream-Sandwich ist auch mit Hardware...

yeppi1 31. Jan 2012

Ja also das wenige Leute den Suchknopf wollen ist mir klar, einfach aus privaten...

samy 31. Jan 2012

sehe den Vorteil nicht... Was wird als nächstes abgeschafft? Der Home-Button? Der ist bei...

Dragos 30. Jan 2012

dann bin ich ja beruhigt.

Kommentieren



Anzeige

  1. C++ Spezialist (m/w)
    R&D Steuerungstechnik GmbH & Co. KG, Mönchengladbach
  2. SAP Berater/in QM-Prozesse und Lösungen
    Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg
  3. Softwareentwickler (m/w) für Logistik-Projekte
    WITRON Gruppe, Parkstein Raum Weiden / Oberpfalz
  4. Entwicklungsingenieur Hardware-in-the-Loop-Simulat- ion (m/w)
    GIGATRONIK Holding GmbH, Köln

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. Xbox One Tauschaktion: 50-EUR-Gutschein beim Kauf einer ausgewählten Xbox One und Eintausch Ihrer gebrauchten Konsole
  2. TIPP: Samsung Ultra-HD-Monitor U28D590D
    339,00€ inkl. Versand über Redcoon (laut Preisvergleich sonst ab 419,90€ erhältlich)
  3. NUR NOCH HEUTE: Watch Dogs reduziert
    (u. a. Watch Dogs Download 22,97€ u. Season Pass 8,97€)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Sony Alpha 7 II im Test

    Fast ins Schwarze getroffen

  2. Apple

    Homekit will nicht in jedes Smart Home einziehen

  3. Firmware

    Update für Samsungs NX1 verbessert Videofunktionen enorm

  4. Systemkamera

    Olympus kündigt neues Modell im OM-D-System an

  5. Lieferprobleme

    Drogendrohnen in Mexiko und Norddeutschland abgestürzt

  6. Spartan in Windows 10

    Der Internet Explorer wird nicht abgeschafft

  7. Hör-Spiele

    Games ohne Grafik

  8. Technical Preview mit Cortana

    Windows 10 Build 9926 steht zum Download bereit

  9. Google-Chef

    Eric Schmidt sieht schon wieder das Ende des Internets

  10. Hutchison Whampoa

    Exklusive Verkaufsgespräche für O2



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Filmkritik: In Blackhat steht die Welt am Abgrund
Filmkritik
In Blackhat steht die Welt am Abgrund
  1. Cyberwaffe NSA-Tool Regin im Kanzleramt entdeckt
  2. Rocket Kitten Die Geschichte einer Malware-Analyse
  3. Cyberwaffe Attacke auf EU-Kommission wohl mit NSA- und GCHQ-Tool Regin

Touchboard: Die berührungsempfindliche Märchentante
Touchboard
Die berührungsempfindliche Märchentante
  1. Programmieren mit dem Dilduino Der Vibrator für technische Spielereien
  2. Lehrreiche Geschenke Stille Nacht, Bastelnacht
  3. Circuitscribe ausprobiert Stromkreise malen für Teenies

3D-Drucker: Silber statt Kupfer, rund statt eckig und Harz statt Plastik
3D-Drucker
Silber statt Kupfer, rund statt eckig und Harz statt Plastik
  1. 3D-Druck Draken druckt mit einem Beamer
  2. Voxel8 3D-Drucke elektrifiziert
  3. 3Doodler 2.0 Überarbeitete Version des 3D-Malstiftes in Arbeit

    •  / 
    Zum Artikel