Neues System gegen Spam und Phishing
Neues System gegen Spam und Phishing (Bild: DMARC)

Spam und Phishing DMARC-Allianz gegen Onlinebetrug

15 große E-Mail- und Technikanbieter, darunter Google, Microsoft, Yahoo und AOL, wollen mit DMARC wirksam gegen Spam und Phishing vorgehen. Dazu haben sie in den vergagenen 18 Monaten eine Spezifikation entwickelt, die jetzt der IETF zur Standardisierung vorgelegt werden soll.

Anzeige

Die DMARC-Allianz umfasst namhafte Unternehmen, die ein Interesse an einem sicheren und vertrauenswürdigen E-Mail-System haben: Neben den großen E-Mail-Providern Google, Microsoft, Yahoo und AOL sind dies die Finanzdienstleister Bank of America, Fidelity Investments und Paypal, die Anbieter sozialer Netzwerke American Greetings, Facebook und Linkedin sowie die E-Mail-Sicherheitsanbieter Agari, Cloudmark, eCert, Return Path und das Trusted Domain Project.

Gemeinsam wollen sie mit DMARC, was für "Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance" steht, Phishing deutlich schwieriger machen. Sie setzen dabei bei Lösungen wie DKIM (Domainkeys Identified Mail) und SPF (Sender Policy Framework) an, die schon vor Jahren entwickelt wurden, deren Verbreitung aber zu gering ist, um Phishing ernsthaft einzugrenzen.

  • DMARC soll Spam und Phishing erschweren
DMARC soll Spam und Phishing erschweren

DMARC soll es einfacher machen zu bestimmen, ob eine Mail wirklich von dem angegebenen Absender stammt und was zu tun ist, wenn dies nicht der Fall ist. So soll es für E-Mail-Empfänger einfacher werden, Spam- und Phishing-E-Mails zu erkennen. Absender können mit DMARC festlegen, dass E-Mails, die angeblich von ihnen stammen, aber nicht authentifiziert werden können, direkt gelöscht oder zumindest in den Spamordner verschoben werden sollen.

DMARC ergänzt DKIM und SPF, ohne die DMARC nicht funktioniert. Denn DMARC stellt eine Möglichkeit für E-Mail-Empfänger zur Verfügung, herauszufinden, ob und wie Absender DKIM und SPF nutzen. Zudem sieht die Spezifikation einen Rückkanal vor, so dass Empfänger ihrerseits Sender mit Berichten versorgen können. So sollen Absender Lücken in ihren Authentifizierungssystemen einfacher finden können.

Im nächsten Schritt wollen die an DMARC beteiligten Unternehmen in einigen Feldtests erste Daten sammeln und ihre Spezifikation dann der IETF zur Standardisierung übergeben. Details zu dem System finden sich unter DMARC.org.


RipClaw 30. Jan 2012

SPF hat den Nachteil das es mit Weiterleitungen nicht zurechtkommt. Aus diesem Grunde hat...

Regenbogenlilli 30. Jan 2012

Ich fand SPF gegenüber DKIM immer etwas umständlich und habe daher da drauf verzichtet...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software-Entwickler (m/w) für Linux-Umgebung
    RIEKE COMPUTERSYSTEME GmbH, Martinsried
  2. Projektleitung (m/w) IT-Bereich
    Robert Bosch Car Multimedia GmbH, Hildesheim
  3. Software-Entwickler (m/w) SAP ABAP / SAP ABAP OO
    AOK Systems GmbH, Frankfurt am Main
  4. Hardwareentwickler (m/w) Schaltplanerstellung
    NumberFour AG, Hamburg

 

Detailsuche


Blu-ray-Angebote
  1. Thor/Thor - The Dark Kingdom [Blu-ray]
    19,99€
  2. 2 TV-Serien auf Blu-ray für 30 EUR
    (u. a. Nonstop Nonsens komplette Serie, Boardwalk Empire 3. Staffel, Transporter 1-3, Fringe)
  3. 3 Blu-rays für 12 EUR
    (u. a. Die Nacht der Jäger, Born to race, Wilder Ozean, Immortal)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. MotionX

    Schweizer Uhrenhersteller gegen Apple

  2. Grafikfehler

    Macbook-Reparaturprogramm jetzt auch in Deutschland

  3. Uber

    Taxi-Dienst wächst in Deutschland nicht weiter

  4. Überwachung

    Apple-Chef Tim Cook fordert mehr Schutz der Privatsphäre

  5. Mountain View

    Google baut neuen Unternehmenssitz

  6. Leonard Nimoys Mr. Spock

    Der außerirdische Nerd

  7. Die Woche im Video

    Abenteurer, Adware und ein fixer Anschluss

  8. Nachruf

    Dif-tor heh smusma, Mr. Spock!

  9. Click

    Beliebige Uhrenarmbänder an der Apple Watch nutzen

  10. VLC-Player 2.2.0

    Rotation, Addons-Verwaltung und digitale Kinofilme



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Freenet: Das anonyme Netzwerk mit der Schmuddelecke
Freenet
Das anonyme Netzwerk mit der Schmuddelecke
  1. Geheimdienstchef Clapper Cyber-Armageddeon ist nicht zu befürchten
  2. U-Bahn Neue Überwachungskameras können schwenken und zoomen
  3. Matthew Garrett Intel erzwingt Entscheidung zwischen Sicherheit und Freiheit

Technical Preview im Test: So fühlt sich Windows 10 für Smartphones an
Technical Preview im Test
So fühlt sich Windows 10 für Smartphones an
  1. Internet Explorer Windows 10 soll asm.js voll unterstützen
  2. Microsoft Windows 10 erhält Anmeldestandard Fido
  3. Mobiles Betriebssystem Technical Preview von Windows 10 für Smartphones ist da

Lifetab P8912 im Test: Viel Rahmen für wenig Geld
Lifetab P8912 im Test
Viel Rahmen für wenig Geld
  1. Medion Lifetab P8912 9-Zoll-Tablet mit Infrarotsender kostet 180 Euro
  2. Medion Life X5001 5-Zoll-Smartphone mit Full-HD-Display für 220 Euro
  3. Lifetab S8311 8-Zoll-Tablet mit UMTS-Modem im Metallgehäuse für 200 Euro

  1. Re: Halbherziger Versuch?

    Sander Cohen | 07:27

  2. Re: Schaut euch das Video von Google an!

    Ovaron | 07:12

  3. Re: UI?

    Tzven | 06:58

  4. Re: Privatsphäre bei Apple?

    Tzven | 06:25

  5. Re: Pedobär...

    LinuxMcBook | 06:01


  1. 15:24

  2. 14:40

  3. 14:33

  4. 13:41

  5. 11:03

  6. 10:47

  7. 09:01

  8. 19:46


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel