Facebook Timeline in Umfrage mehrheitlich abgelehnt

Eine nicht repräsentative Studie von Sophos unter Nutzern, die sich überdurchschnittlich für IT-Sicherheit interessieren, hat eine klare Ablehnung von Facebooks Timeline ergeben. Nur acht Prozent gaben an, dass ihnen Timeline gefalle.

Anzeige

Bei einer Umfrage des Sicherheitsunternehmens Sophos hat sich die Mehrheit klar gegen Timeline ausgesprochen. Das gab Sophos in Naked Security, einem Blog des Unternehmens, bekannt. Von 4.110 Befragten sagten 51 Prozent, dass ihnen Timeline "Sorgen bereite". 32 Prozent erklärten, sie wüssten gar nicht, warum sie noch immer einen Facebook-Account hätten. Nur acht Prozent gaben an, dass ihnen Timeline gefalle. Und weitere acht Prozent meinten, sie würden "sich daran gewöhnen".

Laut Sophos war die Umfrage nicht repräsentativ, weil die Teilnehmer sich mehr für IT-Sicherheitsfragen interessierten als die große Mehrheit der Facebook-Nutzer.

Die Timeline, zu Deutsch Chronik, wird in den nächsten Wochen für alle Nutzer aktiviert. Eine Facebook-Sprecherin sagte: "Die Chronik wird in den nächsten Wochen für alle Nutzer weltweit verfügbar sein. Dieser Rollout wird einige Wochen dauern. Es gibt keinen festen Termin, wann alle deutschen Facebook-Nutzer die Chronik erhalten." Vor Aktivierung der Facebook-Timeline erhielten Nutzer am oberen Rand auf ihrer Startseite einen Hinweis. Anschließend blieben sieben Tage Zeit um zu überprüfen, was auf der eigenen Chronik zu sehen sein, versteckt oder gelöscht werden soll, was man vielleicht hervorheben möchte und wer was sehen darf.

"Facebook hofft, dass der Nutzer sogar Informationen über sein Leben, bevor er bei Facebook aktiv wurde, einfügen wird", so Senior Technology Consultant Graham Cluley in dem Sophos-Blog.

Cluley weiter: "Facebook ermutigt die Nutzer so, noch mehr Angaben über sich selbst und ihr Leben zu machen und es wird für andere einfacher, diese Informationen einzusehen." Nutzer sollten die Einführung von Timeline wenigstens zum Anlass nehmen, ihre Sicherheitseinstellungen zu überprüfen und klar festzulegen, wer welche Angaben sehen dürfe.


Der Kaiser! 31. Jan 2012

Gern geschehen. :)

Ingrid Zippelwiese 30. Jan 2012

Nein normalerweise nicht. Denn die diversen Anbieter habe garkeinen Zugriff auf deine...

Moldmaker 30. Jan 2012

... die sich nicht freiwillig der Willkür und Profitgier eines ungezogenen US-Bengels...

Rapmaster 3000 30. Jan 2012

Stell dir vor, ich hab die Timeline und ignoriere einfach die Funktionen die mich nicht...

Replay 30. Jan 2012

Das unterschreibe ich direkt. Vor allem der letzte Satz spricht Bände.

Kommentieren




Anzeige
  1. Fachexperte (m/w) SAP-Basis
    über Invenimus Personalberatung GmbH, Großraum Leipzig
  2. Web-Entwickler / Frontend-Entwickler (m/w)
    Affinitas GmbH, Berlin
  3. Fachinformatiker Multimedia (m/w)
    CT Creative Technology GmbH & Co. KG, Nürtingen
  4. Softwareentwickler / Softwareentwicklerin
    BBF GmbH, München und Dresden

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Xbox One

    Big Brother im Wohnzimmer

  2. Brian Krzanich

    Neuer Intel-Chef will Entwicklung persönlich kontrollieren

  3. Klarmobil Allnet-Starter

    Freiminuten, Gratis-SMS und Datenflatrate für 10 Euro

  4. Helios

    Fahrradlenker mit Blinker, Licht und GPS

  5. vCloud Hybrid Service

    VMware startet eigene Public-Cloud

  6. Google-Smartphone

    Galaxy S4 mit purem Android wird nur in den USA verkauft

  7. Google

    Chrome 27 lädt Webseiten schneller

  8. Curvace

    Künstliches Insektenauge mit 180-Grad-Sicht

  9. Agent

    Neue Smartwatch wird drahtlos geladen

  10. Xbox One

    Forza 5 und Halo-Serie von Spielberg kommen für Xbox One



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Briefkastenfirmen: Apple ist "einer der größten Steuervermeider" der USA
Briefkastenfirmen
Apple ist "einer der größten Steuervermeider" der USA

Heute wird Apple-Chef Cook vor dem US-Senat zu dem Netzwerk aus Briefkastenfirmen befragt, mit dem der Konzern Auslandsgewinne verstecken soll.

  1. Apple-Patentantrag Blitzen im sozialen iPhone-Verbund
  2. Apple-Patent Mac und iPad hören es kratzen und klopfen
  3. Urteil Apples Datenschutzklauseln für rechtswidrig erklärt

Samsung: Galaxy-S4-Funktionen für das Galaxy S3
Samsung
Galaxy-S4-Funktionen für das Galaxy S3

Samsung wird einige der Funktionen des Galaxy S4 per Firmware-Update auf das Galaxy S3 bringen. Das enthüllt eine Vorabversion von Android 4.2.2 für das Galaxy S3. Die neuen Möglichkeiten der Galaxy-S4-Kamera sind nicht dabei.

  1. Samsung Mehr als 10 Millionen Galaxy S4 in Rekordzeit verkauft
  2. Samsung Galaxy Core Neues Android-Smartphone mit Dual-SIM
  3. Android-ROM Cyanogenmod fürs Samsung Galaxy S4 ist in Arbeit

Tallinn-Manual: Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern
Tallinn-Manual
Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern

Das Tallinn-Manual der Nato, das im Cyberwar das Töten von Hackern erlaubt, beschäftigt jetzt auch die Bundesregierung. "Es obliegt nicht der Bundesregierung, eine breite gesellschaftliche Debatte über die Regeln zu führen", heißt es trocken.

  1. Cyberwar Experten halten Stuxnet-Einsatz für Gewaltanwendung
  2. Cyberwar BND errichtet Abteilung zur Abwehr von Hackerangriffen
  3. Cyber Defense Nato-Papier gibt Hacker zum Abschuss frei

Zum Artikel