Mit den Anpassungen für OpenGL ES 2.0 könnte Unity 3D auf mobilen Geräten und Fernsehern laufen.
Mit den Anpassungen für OpenGL ES 2.0 könnte Unity 3D auf mobilen Geräten und Fernsehern laufen. (Bild: Canonical)

Linaro Unity-Desktop für OpenGL ES ist fast fertig

Die Linaro-Entwickler haben die Rahmenbedingungen für den Einsatz des Unity-Desktops für mobile Geräte fast fertiggestellt. Damit läuft Canonicals Desktop in der 3D-Version mit OpenGL ES 2.0.

Anzeige

Die Entwickler bei Linaro haben zahlreiche Komponenten des Unity-Desktops für den Einsatz mit dem Grafikstandard OpenGL ES 2.0 optimiert. Zusammen sollen sie den Einsatz von Canonicals Desktop Unity-3D auch auf mobilen Geräten ohne volle OpenGL-Unterstützung ermöglichen wie etwa Smartphones oder auch Fernsehgeräte und Settop-Boxen.

In einer Twitter-Nachricht teilte der leitende Entwickler Ricardo Salveti mit, dass das OpenGL-basierte Toolkit Nux und Unity bereits angepasst wurden und der Code in die ursprünglichen Projekte eingeflossen sei (Upstream). Nux ist die Bibliothek, die Widgets, Elemente der Benutzeroberfläche und Hintergrundgrafiken für Unity bereitstellt und sie gilt als Erweiterung für das Toolkit Gtk+. Noch fehlt die Anpassung von Compiz für OpenGL ES, teilte Salveti im Tweet mit.

Möglicherweise sind aber alle Komponenten bis zur Veröffentlichung der nächsten Ubuntu-Version 12.04 Ende April 2012 vollständig angepasst. Kurz darauf soll dann eine aktuelle Version des Linaro-Frameworks erscheinen.

Canonical hatte auf der diesjährigen CES bereits eine Vorabversion von Ubuntu für TVs vorgestellt, die von den Anpassungen profitieren können. Außerdem gibt es das Gerücht, der Ubuntu-Entwickler wolle seine Linux-Distribution auch auf mobilen Geräten etablieren. Dort läuft bislang eine 2D-Version basierend auf Qt.

  • Die Benutzeroberfläche von Ubuntu TV
  • Die Benutzeroberfläche von Ubuntu TV
  • Die Benutzeroberfläche von Ubuntu TV
Die Benutzeroberfläche von Ubuntu TV

Das gemeinnützige Linaro-Projekt wurde im Juni 2010 von den Hardwarefirmen ARM, Freescale, IBM, Samsung, ST-Ericsson und Texas Instruments gegründet. Ziel des Unternehmens ist die Entwicklung von Software für Geräte mit ARM-Prozessoren. Mit neuen Techniken wie Mehrkernprozessoren, die Jahre nach der Bereitstellung durch ARM nun unter anderem Qualcomm einsetzen will, HD-Video und OpenGL ES müssen die Entwickler von ARM-Geräten immer schneller auf Trends reagieren. Ziel ist unter anderem, neue Trends bei den Halbleitern schneller für die Software nutzbar zu machen.


kendon 29. Jan 2012

an sich ist es nicht schlecht, die usability leidet aber schon gegenüber dem klassischen...

kendon 29. Jan 2012

wobei der jetzt weder gut noch im screenshot zu sehen war...

Analysator 27. Jan 2012

Könnte es ebenfals heißen ;-) Projektmanagement war eine hilfreiche, lehrreiche...

Kommentieren



Anzeige

  1. Projektleiter/in - Software für webbasierte Fahrzeugdiagnose
    Robert Bosch GmbH, Plochingen
  2. Teilprojektleiter/in Enterprise Architecture Management (EAM)
    Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  3. Professional Services Engineer (m/w)
    NetApp Deutschland GmbH, Neu-Isenburg
  4. Softwaretester (m/w) Thermomanagement und Komfortelektronik
    TKI Automotive GmbH, Gaimersheim, Ingolstadt

 

Detailsuche


Blu-ray-Angebote
  1. Blu-rays für je 5 EUR
    (u. a. Halloween 4, Frozen River, Memory Effect)
  2. Trash-Filme zum Sonderpreis
  3. Chappie / District 9 / Elysium (exklusiv bei amazon.de) [Blu-ray]
    19,99€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Überwachung

    BND-Akten zeigen die Sorglosigkeit deutscher Diplomaten

  2. Management

    Intel-Präsidentin tritt zurück und Mobile-Chef muss gehen

  3. Digital

    Paypal-Käuferschutz auch für Downloads

  4. UI-Framework

    Qt 5.5 vereinfacht 3D-Darstellungen

  5. Security

    Viele VPN-Dienste sind unsicher

  6. Anna's Quest im Test

    Mit Telekinese gegen die böse Hexe

  7. Österreich

    Provider müssen illegale Filmportale sperren

  8. Snapdragon 810 v2.1

    Oneplus' Two nutzt verbesserte Chipsoftware

  9. Musik-Streaming-Dienste

    Apple Music klingt wie alle anderen

  10. Play Store

    Google senkt Preis des Nexus 6 auf 420 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IMHO: DNSSEC ist gescheitert
IMHO
DNSSEC ist gescheitert

Pebble Time im Test: Nicht besonders smart, aber watch
Pebble Time im Test
Nicht besonders smart, aber watch
  1. Smartwatch Pebble Time kostet außerhalb von Kickstarter 250 Euro
  2. Smartwatch Apple gibt iOS-App für die Pebble Time frei
  3. Smartwatch Pebbles iOS-App wird von Apple nicht freigegeben

Radeon R9 Fury X im Test: AMDs Wasserzwerg schlägt Nvidias Titan in 4K
Radeon R9 Fury X im Test
AMDs Wasserzwerg schlägt Nvidias Titan in 4K
  1. Radeon R9 390 im Test AMDs neue alte Grafikkarten bekommen einen Nitro-Boost
  2. Grafikkarte AMDs neue R7- und R9-Modelle sind beschleunigte Vorgänger
  3. Grafikkarte AMD kündigt Radeon R9 Fury X und R9 Nano an

  1. Re: nun ja - Apple Music sehe ich sowieso kritisch

    jo-1 | 18:32

  2. Unöffenbare tür?

    KlugKacka | 18:31

  3. Da fragt man sich schon, für was die so gut...

    berritorre | 18:28

  4. Re: "Wir" haben uns auf gar nichts "geeinigt...

    crazypsycho | 18:26

  5. Re: Und dann Mega-Vectoring und Ultra-Vectoring...

    Opferwurst | 18:24


  1. 17:58

  2. 16:50

  3. 15:30

  4. 15:24

  5. 15:18

  6. 14:00

  7. 12:56

  8. 12:25


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel