Nintendo Wii-U-Controller mit NFC - auch für Micropayment

Der Touchscreen-Controller der Wii U wird Near Field Communication (NFC) unterstützen. Das soll nicht nur zum kontaktlosen Bezahlen genutzt werden, sondern Objekte mit NFC-Chip zu Spielelementen machen.

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Nintendo-Chef Satoru Iwata hat in dieser Woche nicht nur angekündigt, dass die Wii U rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 2012 in Japan, Australien, den USA und Europa erscheint. Er hat anlässlich eines Nintendo-Finanzberichts auch ein neues Detail zur Hardware der Spielekonsolen genannt - der Wii-U-Controller wird einen NFC-Chip beherbergen.

Mit NFC, dem Nahbereichsfunkstandard Near Field Communication, soll die Wii U in die Nähe des Controllers gehaltene physische Objekte in das Spielerlebnis einbeziehen können. Mit dieser Funktion wird es laut Iwata möglich, "Karten und Figuren zu erzeugen", die Daten per NFC-Funk austauschen. Iwata spricht von einem neuen Spielformat, das sich damit in der Welt der Videospiele verbreite.

Iwata weist darauf hin, dass davon ausgegangen wird, dass NFC in naher Zukunft weltweit zum Einsatz kommen wird. Das sehen auch andere so, in diesem Jahr sind beispielsweise weitere Smartphones mit NFC-Unterstützung zu erwarten, Intel sieht eine NFC-Integration in künftigen Ultrabooks vor und Banken - auch in Deutschland - fangen an, ihre Zahlungskarten NFC-fähig zu machen.

Das will Nintendo nutzen. Iwata dazu: "Die Adoption dieser Funktion wird uns verschiedene andere Möglichkeiten eröffnen, etwa um es für Micropayment-Zahlungen zu nutzen."

Mit dem Wii-U-Controller bringt Nintendo auch in einem anderen Bereich etwas in der Konsolenwelt völlig Neues. Das erste Mal wird ein Controller neben den üblichen Gamepad-Elementen auch einen großen Touchscreen bieten. Spiele, die auf dem Fernseher zu sehen sind, sollen damit zusätzliche Inhalte und Spielelemente anzeigen können. Auch wenn technisch mehrere Wii-U-Controller parallel an der Konsole eingesetzt werden könnten, sieht Nintendo nur einen der Touchscreen-Controller pro Wii U vor. Sie seien zu teuer, um damit mehrere vorm Fernseher sitzende Spieler auszustatten, erklärte Iwata bereits Mitte 2012. Das sollten Entwickler berücksichtigen.

Nintendo wird den aktuellen Entwicklungsstand, Spiele und seine Pläne für die Wii U im Juni auf der E3 2012 präsentieren, wie Iwata nun bestätigte. Vielleicht wird dort dann auch mehr über das Nintendo Network bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um eine Art Xbox Live oder PSN für 3DS und Wii U, über das später auch Vollpreisspiele zum Download angeboten werden sollen.


derKlaus 27. Jan 2012

Mir fallen da eine Menge möglichkeiten ein: Eine technische Alternative zu der für...

Vollstrecker 27. Jan 2012

1) Karten lassen sich leichter und hübscher verschenken. 2) Es ist keine Registrierung...

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