Datenschutz O2 übermittelte Mobilfunknummern an Websites

O2 hat in Großbritannien beim mobilen Surfen die Mobilfunknummer des Nutzers an die aufgerufenen Websites übermittelt. Ein Fehler, für den sich das Unternehmen jetzt entschuldigt hat. Es wies aber zugleich darauf hin, dass dies in gewissen Grenzen branchenüblich ist.

Anzeige

In bestimmten Fällen übermittelt O2 die Mobilfunkrufnummer des Nutzers beim mobilen Surfen an den Betreiber der Websites, die dieser aufruft. Genutzt wird dies zur Altersverifikation bei Zugriff auf Inhalte für Erwachsene, zur Abrechnung von Premium-Inhalten durch Drittanbieter und um O2-Kunden zu erkennen. In solchen Fällen würden die Daten an "vertrauenswürdige Partner" weitergegeben, erklärte O2. Das sei durchaus ein branchenübliches Vorgehen.

Nun kam es durch einen Softwarefehler dazu, dass die Telefonnummer nicht nur an solche vertrauenswürdigen Partner weitergegeben wurde, wie Lewis Peckover herausfand. Die Telefonnummern wurden zusammen mit dem User-Agent im Feld "x-up-calling-line-id" der HTTP-Requests an alle Webseiten übermittelt.

Das Problem bestand laut O2 ab dem 10. Januar 2012 und wurde am 25. Januar 2012 um 14 Uhr beseitigt.


Martin F. 10. Feb 2012

Oh, schön, dass Sie sich melden. Ich bin allerdings bei Ihren Kollegen von Netzclub, bei...

C. Stubbe 26. Jan 2012

verklickt

kazhar 26. Jan 2012

das ist Mobilem Internet ohnehin angebracht. Diese bek****e Bildkomprimierung (die zwar...

irgendwersonst 26. Jan 2012

branchenüblich ist die übliche Kacke für "wir wissen daß wir hier Mist bauen, aber die...

Kommentieren




Anzeige
  1. Software-Entwickler Java (m/w)
    AOK Systems GmbH, Bonn
  2. Senior Software Developer (m/w) SOA-Plattform
    Paul Hartmann AG, Heidenheim
  3. Fachinformatiker Anwendungsentwicklung (m/w)
    santix AG, München
  4. Softwareentwickler in den Bereichen PHP, Java, .NET, C#, C++, Objective-C…
    proQrent GmbH, Böblingen (Reisebereitschaft)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       

Meistgelesen
  1. Facebooks Regeln

    Fleischwunde ja, aber bloß keine Brüste

  2. Onlive Desktop Plus

    Der schnellste Browser fürs iPad kann auch Flash

  3. Test PS Vita und Spiele

    Totgeburt oder Ausstattungswunder?

  4. iCloud

    Apple baut Rechenzentrum neben Facebook

  5. Mobile App

    Betrüger bucht bundesweit von 85.000 Konten ab


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 172 | letzter Beitrag 11:37 Uhr

  2. Kommentare: 123 | letzter Beitrag 09:34 Uhr

  3. Kommentare: 106 | letzter Beitrag 22.02. 16:07

  4. Kommentare: 105 | letzter Beitrag 10:11 Uhr

  5. Kommentare: 79 | letzter Beitrag 22.02. 10:28

Mehr


  1. tz-Datenbank

    EFF gewinnt Streit um die Zeitzonen-Datenbank

  2. Mobiles Internet

    Datenrate ist Nutzern zu langsam

  3. Softwaresammlung

    Opensource-DVD 26.0 mit 485 Programmen

  4. iPad-Klage in China

    Apple tritt gegen Bank of China an

  5. Bradley Kuhn

    Streit um Busybox-Alternative beigelegt

  6. Noch mehr Waffen

    Borderlands 2 kommt im September 2012

  7. Kickstarter

    Idee sucht Käufer

  8. ZTE Mimosa X

    Smartphone mit Android 4.0 und Nvidias Tegra 2

  9. Linksys Entertainment Bridge WES610N

    WLAN für Fernseher, Konsolen und Mediaplayer

  10. Onlive Desktop Plus

    Der schnellste Browser fürs iPad kann auch Flash



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Packprogramm: Winzip für Windows mit Cloud-Anbindung
Packprogramm
Winzip für Windows mit Cloud-Anbindung

Das Packprogramm Winzip ist in Version 16 erschienen und mit einer 64-Bit-Engine ausgestattet worden. Zwei Webdienste für E-Mail und soziale Netze sollen den Austausch komprimierter Dateien erleichtern. Darüber hinaus wurde eine iOS-Version von Winzip veröffentlicht.


Head-up-Display: Googles Android-Brille kommt 2012
Head-up-Display
Googles Android-Brille kommt 2012

Die Google-Brille mit Head-up-Display soll Ende 2012 erscheinen und kann über eine Kamera Informationen zur Umgebung des Nutzers einblenden. Google-Gründer Sergey Brin ist führend an der Entwicklung beteiligt.

  1. Stiftung Warentest Googles neue Datenschutzbestimmung ist "angreifbar"
  2. Open-Source-Entwicklung Google ruft zum Summer of Code 2012 auf
  3. Google "Wir sammeln nicht noch mehr Daten über dich"

Suchmaschine: Scroogle ist tot
Suchmaschine
Scroogle ist tot

Daniel Brandt hat seinen Google-Anonymisierer Scroogle abgeschaltet. Der 2003 gestartete Dienst soll nicht wiederkehren.


Zum Artikel