Rene Schuster "Zusammen wären O2 und E-Plus die Nummer eins"

O2-Deutschland-Chef René Schuster schwärmt wieder über ein Zusammengehen mit E-Plus. Doch konkrete Verhandlungen mit der Tochter der niederländischen KPN gebe es nicht.

Anzeige

Der Chef von O2 Deutschland, René Schuster, hat erneut die Vorzüge einer Fusion der Telefónica-Tochter mit E-Plus herausgestellt. Wie die Rheinische Post berichtet, sagte Schuster in einem Interview: "Jedes Mal wenn ich mit ihnen spreche, sagen sie, sie stehen nicht zum Verkauf - und jedes Mal wenn sie mit uns reden, stehen wir nicht zum Verkauf", schilderte Schuster die Situation. Konkrete Pläne für neue Gespräche gebe es derzeit nicht, so Schuster.

"Wenn wir auf dem deutschen Markt zusammenkämen, wären wir die Nummer eins in Sachen Kunden und hätten auch all das Funkspektrum, das wir uns wünschen", betonte Schuster.

Die Reaktion der Wettbewerbsbehörden sei noch unklar. "Ich kann überhaupt nicht sagen, was die Regulierungsbehörden machen werden, aber anhand aller uns vorliegenden Studien glaube ich, dass sie sich nicht sträuben würden", sagte Schuster.

Am 24. Januar 2012 hatte Eelco Blok, der Chef des E-Plus-Mutterkonzerns KPN, bei Bekanntgabe der Quartalsergebnisse des Telekommunikationskonzerns erklärt, dass es derzeit keine Gespräche mit der spanischen Telefónica über eine Bündelung der Kräfte in Deutschland gibt.

Telefónica Germany und die Deutsche Telekom hatten erst in diesem Monat eine Netzkooperation vereinbart. Wie die Partner am 12. Januar 2012 bekanntgaben, bindet die Telekom in den kommenden Jahren bis zu 2.000 Mobilfunk-Aggregationspunkte des spanischen Konkurrenten in Deutschland über Glasfaser an. Das O2-Mobilfunknetz soll so die Daten schneller und mit höherer Kapazität übertragen können.

E-Plus will 2012 sein Mobilfunknetzwerk ausbauen. Das Unternehmen erklärte, es seien "substanzielle Schritte im Ausbau des Datennetzes" geplant. Sukzessive werde die Geschwindigkeit, da wo es nötig sei, auf bis zu 42 MBit/s erhöht.


Atalanttore 27. Jan 2012

Für Vielnutzer kommen momentan nur die Telekom oder vodafone als Mobilfunkanbieter in...

Atalanttore 27. Jan 2012

Weniger Anbieter sind zwar schlecht für den Kunden, da der Preiskampf nicht so stark ist...

dabbes 26. Jan 2012

Im Endeffekt sind es eh nur wenige Unternehmen am Markt. Auch wenn man uns gerne...

DY 26. Jan 2012

Genau so ist es, sie würden ihre guten Eigenschaften bündeln. Also O2 profitiert von...

beaver 26. Jan 2012

Für mich ist "auf dem Land" etwas anderes als ein paar Kilometer aus einer Großstadt fahren.

Kommentieren




Anzeige

  1. DB2 Senior Consultant (m/w)
    ORDIX AG, Wiesbaden, Köln oder Neu-Ulm
  2. Tagungstechniker/IT Supporter/IT Techniker (m/w)
    BB onsite GmbH, München
  3. Informatiker/in
    Lechwerke AG, Augsburg
  4. Entwicklungsingenieur/in Hands Free Akustik
    Daimler AG, Sindelfingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Vic Gundotra

    Chef von Google Plus verlässt das Unternehmen

  2. Quartalsbericht

    Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn

  3. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  4. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  5. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  6. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  7. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  8. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  9. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  10. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Conversnitch: Die twitternde Abhörlampe
Conversnitch
Die twitternde Abhörlampe

Conversnitch ist eine kleine Lampe, die unauffällig Gesprächsfetzen aus ihrer Umgebung mitschneidet, online eine Spracherkennung durchführt und den Text auf Twitter postet. Die Kunstaktion soll das Bewusstsein für die alltägliche Überwachung wecken.

  1. Menschenrechte Schärfere Exportkontrollen für Spähprogramme gefordert
  2. NSA-Skandal "Europa ist doch keine Kolonie"
  3. Frankreich Geheimdienst greift auf alle Daten von Orange zu

Microsoft: Remote-Desktop-App für Windows Phone
Microsoft
Remote-Desktop-App für Windows Phone

Microsoft hat eine Remote-Desktop-App für Windows Phone veröffentlicht. Damit kann aus der Ferne von einem Smartphone auf einen anderen Windows-Rechner zugegriffen werden, ohne dass auf diesem eine spezielle Software installiert sein muss.

  1. Cortana im Test Gebt Windows Phone eine Stimme
  2. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  3. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone

Palcohol: Der Cocktail in Pulverform
Palcohol
Der Cocktail in Pulverform

Mit kleinem Gepäck unterwegs und trotzdem nicht auf den abendlichen Drink verzichten? Ein US-Unternehmen hat Rum und Wodka in Pulver verwandelt. Zum Trinken einfach mit Wasser aufgießen - zum Schnupfen jedoch nicht geeignet.

  1. OLED Das merkwürdige Bindungsverhalten organischer Halbleiter
  2. Max-Planck-Institut Quantencomputer werden Silizium-Chips ähnlicher
  3. Kognitionswissenschaft Computer erkennt 21 Gesichtsausdrücke

    •  / 
    Zum Artikel