AWS Storage Gateway Amazon stellt Storage-Lösung für Unternehmen vor

Mit dem neuen Dienst AWS Storage Gateway bietet Amazon einen Dienst für nahtloses Cloud-Backup und Disaster-Recovery für lokale Daten an. Lokal gespeicherte Daten werden dabei automatisch in Amazon S3 gesichert.

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Mit dem AWS Storage Gateway bietet Amazon ein Cloud-Backup für Unternehmen an. Die auf Servern im Unternehmen lokal gespeicherten Daten kopiert Amazon dabei automatisch in seinen Cloud-Storage-Dienst S3.

Amazon stellt das AWS Storage Gateway in Form einer virtuellen Maschine zur Verfügung, die auf einem lokalen Server oder im eigenen Rechenzentrum gestartet wird. Mit der AWS Management Console können anschließend Gateway-Speicherdatenträger mit einer Kapazität von bis zu 1 TByte erstellt und als iSCSI-Gerät in bestehende Systeme eingebunden werden.

Daten, die auf diese Gateway-Speicherdatenträger geschrieben werden, speichert die Software in Form von Amazon-EBS-Snapshots asynchron in Amazon S3. Dabei werden die Daten verschlüsselt.

Der Preis für AWS Storage Gateway liegt bei 125 US-Dollar pro installiertem Gateway. Hinzu kommen Gebühren für das Speichern der Snapshots in S3 von 14 Cent pro GByte und Monat. Der Upload der Daten ist kostenlos, für das Herunterladen hingegen berechnet Amazon über das erste GByte pro Monat hinaus Gebühren. Bis zu 10 TByte im Monat sind dies 12 US-Cent pro GByte. Mit steigender Datenmenge sinken die Kosten auf 50 Cent pro GByte.

Amazon bietet einen kostenlosen 60-Tage-Test von AWS Storage Gateway an, der allerdings auf 1 GByte Speicherplatz für EBS-Snapshots und 15 GByte Bandbreite ausgehenden Datenverkehrs über alle AWS-Dienste hinweg beschränkt ist.

Zudem kann mit dem AWS Storage Gateway die On-Demand-Rechnerkapazität von Amazon EC2 genutzt werden, um zusätzliche Kapazitäten während Spitzenzeiten zu schaffen. Dazu können Unternehmen lokale Daten auf Amazons E2-Instanzen spiegeln. Daten, die mit dem AWS Storage Gateway in Form von EBS-Snapshots auf Amazon S3 gespeichert sind, können als EBS-Volume in die E2-Instanzen eingebunden werden. So können die Daten in der Cloud bearbeitet oder berechnet werden.


Rage-Guy 25. Jan 2012

Abgesehen von Ermittlungsbehörden, die - ohne Benachrichtigung - auf die Daten zugreifen...

Realist_X 25. Jan 2012

Die Frage ist doch eher, was Unternehmensdaten in der Cloud zu suchen haben?

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