In Cinnamon 1.2 wurde unter anderem das Menü angepasst.
In Cinnamon 1.2 wurde unter anderem das Menü angepasst. (Bild: Clement Lefebvre)

Retro-Gnome Cinnamon 1.2 stabilisiert API und Desktop

Im Gnome-3-Fork Cinnamon 1.2 sind sowohl das API als auch der gesamte Desktop stabilisiert worden. Ein Applet-API soll das Programmieren von Erweiterungen erleichtern. Der Mutter-Fork Muffin ist für die Fensterverwaltung zuständig.

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Der Linux-Mint-Initiator Clement Lefebvre hat Cinnamon 1.2 freigegeben. Der Gnome-3-Fork ist nach insgesamt einmonatiger Entwicklungszeit und zwei Zwischenversionen mit einem stabilen API und robusten Desktop ausgestattet worden. Der Cinnamon-Desktop soll Gnome 3 mit der klassischen Benutzeroberfläche von Gnome 2.3 vereinen. Cinnamon soll möglicherweise als Standarddesktop in Linux Mint verwendet werden. Die Anpassungen an die Eigenentwicklung Linux-Mint-Menü für Cinnamon sind fast abgeschlossen.

  • Die Applet-Verwaltung
  • Die Arbeitsfläche mit geteiltem Menü
  • Die Einstellungen für die Effekte
  • Der klassische Desktop mit dem Menü am oberen Rand
  • Die Theme-Verwaltung in dem Konfigurationsmenü
  • Die Arbeitsfläche mit der Menüleiste am unteren Rand
  • Die in Cinnamon implementierten Übergänge
Die Applet-Verwaltung

Cinnamon 1.2 erhält dazu eine eigene Fensterverwaltung namens Muffin. Muffin ist ein Fork des Window Managers Mutter von Gnome 3, in den Elemente von Metacity übernommen wurden, um die Kompatibilität zu Gnome 2.3 herzustellen. Deshalb lassen sich unter Cinnamon 1.2 künftig keine Gnome-Shell-Themes mehr nutzen, außer sie werden explizit an Cinnamon angepasst.

Für die Cinnamon-Entwickler ging es in der aktuellen Version vor allem um die Verwendung von Applets in dem Gnome-3-Fork. Dazu wurde ein eigenes API implementiert, das es möglichst einfach machen soll, Erweiterungen für den Desktop zu entwickeln. Damit sollen Applets konsistente und herkömmliche Funktionen erhalten, was unter Gnome 3 mit der Gnome-Shell nicht der Fall ist. Cinnamon 1.2 erhält bereits fünf Applets, die unter anderem für die Verwaltung von externen Laufwerken, den Papierkorb und die Bildschirmeinstellungen genutzt werden können.

Mit den Cinnamon-Settings lässt sich die Benutzeroberfläche konfigurieren. Die Eigenentwicklung berücksichtigt die Konfigurationsmöglichkeiten, die speziell für den Gnome-3-Fork entwickelt wurden und werden sollen. Bereits umgesetzt haben die Entwickler optische Übergänge und die Skalierung von Fenstern, die vormals unter Gnome 2.x mit Compiz und Metacity zur Verfügung standen. Außerdem lässt sich die Menüleiste entweder oben oder unten platzieren oder so aufteilen, dass sie am oberen und am unteren Rand der Arbeitsfläche erscheint.

Cinnamon 1.2 lässt sich unter Linux Mint 12 direkt aus dessen Repositories installieren. Der Paketname lautet "cinnamon-session". Die Gnome-3-Alternative steht auch für andere Linux-Distributionen zur Installation bereit: Für Ubuntu 11.10 steht ein entsprechendes PPA-Repository zur Verfügung. Für Fedora 16, Opensuse 12.1, Arch Linux sowie Gentoo gibt es ebenfalls eigene Paketquellen. Der Quellcode des Desktops steht unter github zum Download bereit.


Programie 26. Jan 2012

Ist besser als Gnome 3 bzw Unity. Ausserdem wollen die nur das Aussehen von Gnome 2...

Programie 26. Jan 2012

Hab auf meinem PC an meinem Arbeitsplatz Ubuntu 11.10 installiert und bin dann spaeter...

c0de 25. Jan 2012

http://scr3.golem.de/screenshots/1201/cinnamon12/thumb620/effects.png wenn ich sowas...

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