Lumia Nokia hat 1,3 Millionen Windows-Phone-Smartphones verkauft

Mit dem Wechsel auf Microsofts Smartphoneplattform Windows Phone will Nokia die Krise des Unternehmens überwinden. Nun wurden erstmals Verkaufszahlen der Lumia-Geräte bekannt, wonach Nokia mit den Windows-Phone-Smartphones keinen guten Start hingelegt hat.

Anzeige

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hat 22 Analysten zu den Verkaufszahlen von Nokias Lumia-Smartphones befragt. Die Analysten sollten abschätzen, wie gut sich das Lumia 800 seit November 2011 und das Lumia 710 seit Dezember 2011 bis Jahresende verkauft hatten. Die Mehrzahl der Analysten sahen Verkaufszahlen zwischen 1 und 2 Millionen Geräten. Nur einer der 22 Analysten ging von nur 800.000 verkauften Lumia-Geräten aus. Im Durchschnitt ermittelte Bloomberg Verkaufszahlen von 1,3 Millionen Windows-Phone-Smartphones von Nokia.

Bedeutung der Lumia-Verkaufszahlen im Vergleich

Damit würden die Lumia-Geräte voraussichtlich nur einen vergleichsweise geringen Anteil an den von Nokia verkauften Smartphones im vierten Quartal 2012 haben. Bisher gibt es dazu noch kein Zahlenmaterial. Zuletzt hatte Nokia im dritten Quartal 2011 insgesamt 16,8 Millionen Smartphones verkauft. Zu dem Zeitpunkt waren die Lumia-Modelle noch nicht auf dem Markt. Bis Ende 2011 gab es die ersten beiden Lumia-Smartphones von Nokia nur in einigen Ländern, so dass so mancher mögliche Käufer nicht zuschlagen konnte.

Zudem waren die Lumia-Geräte teilweise nur wenige Wochen im Verkauf - dafür allerdings in der verkaufsstarken Vorweihnachtszeit. Wenn die Verkaufszahlen auf das gesamte Quartal hochgerechnet würden, ergäben sich trotzdem nur vergleichsweise schwache Verkaufszahlen von knapp 4 Millionen. Zum Vergleich: Es wird erwartet, dass Apple vom iPhone 4S im vierten Quartal 2011 rund 30 Millionen Geräte verkauft hat. Falls Nokia also die anhaltende Krise mit der Windows-Phone-Plattform hinter sich bringen will, hat der Hersteller noch viel zu tun.

Innerhalb der Windows-Phone-Hersteller könnte Nokia mit diesen Verkaufszahlen immerhin die Führung übernehmen. Aktuelle Zahlen zu Windows-Phone-Smartphone-Verkaufszahlen geben die Marktforscher nicht mehr heraus. Stattdessen werden die Zahlen von Windows-Phone- und Windows-Mobile-Smartphones zusammengefasst. Zuletzt lag diese Zahl im dritten Quartal 2011 bei 1,7 Millionen Geräten und entsprach einem Marktanteil von 1,5 Prozent. Welchen Anteil davon die Windows-Phone-Plattform hat, ist nicht bekannt.

Nokias N9 hat sich 1,4 Millionen Mal verkauft

Parallel zu den Lumia-Geräten kam auch das Meego-Smartphone N9 auf den Markt, das aber in vielen Regionen nicht offiziell von Nokia vermarktet wurde. Dazu gehört auch Deutschland. Nach Analystenerhebungen verkaufte sich das N9 besser als alle Lumia-Geräte zusammen. Von dem Meego-Smartphone konnte Nokia demnach 1,4 Millionen bis Ende 2011 verkaufen. Nokia will sich derzeit nicht dazu äußern, was der Hersteller weiter mit der Meego-Plattform vorhat.


MistelMistel 28. Jan 2012

Ja, da gebe ich Dir recht. Allerdings befürworte ich das auslaufen lassen der Symbian...

redex 25. Jan 2012

Naja, aber gänzlich aus dem wachstumgsmarkt "smartphones" auszusteigen wäre meiner...

Hilmy 24. Jan 2012

@ggggggg Denke mal du meinst den Artikel von Heise. Oder ;-) Ich verstehe diesen Artikel...

Bankai 24. Jan 2012

Also doppelt so lange (auf das Quartal bezogen)!

Bankai 24. Jan 2012

Lies dir doch den Artikel nochmal durch und du wirst feststellen, dass der letzte Absatz...

Kommentieren




Anzeige
  1. Ingenieur/in für den Bereich Softwarelogistik Automotive
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München
  2. Verfahrensmanger/-in für IT-Verfahren im Bildungswesen
    Dataport, Altenholz bei Kiel oder Hamburg
  3. Software-Entwickler / Java-Architekten (m/w)
    AKDB Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern, München, Nürnberg, Regensburg und Chemnitz
  4. Datenbank Entwickler - MS SQL (m/w)
    Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland, Köln

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Filesharing

    Schweiz will Internetsperren auf das Urheberrecht ausweiten

  2. Oslic und Oscad

    Ratgeber für freie Lizenzen

  3. Datenschutz-Grundverordnung

    Chaos Computer Club fürchtet Datenschutzauflösung durch EU

  4. 3M

    Quantenpunkte sollen LCDs farbiger machen

  5. Solar Impulse

    Solarflugzeug fliegt nach Dallas

  6. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung gestartet

  7. Linuxtag 2013

    Univention Absolventenpreis für Stauvermeidung

  8. Smartphones

    Kritik an Samsungs "rabiater Vorherrschaft"

  9. Steve Wilhite

    Ehrung für den Erfinder des "Jif"-Formates

  10. Seagate

    4-TByte-Festplatte für DVR und Videoüberwachung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Tallinn-Manual: Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern
Tallinn-Manual
Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern

Das Tallinn-Manual der Nato, das im Cyberwar das Töten von Hackern erlaubt, beschäftigt jetzt auch die Bundesregierung. "Es obliegt nicht der Bundesregierung, eine breite gesellschaftliche Debatte über die Regeln zu führen", heißt es trocken.

  1. Cyberwar Experten halten Stuxnet-Einsatz für Gewaltanwendung
  2. Cyberwar BND errichtet Abteilung zur Abwehr von Hackerangriffen
  3. Cyber Defense Nato-Papier gibt Hacker zum Abschuss frei

Ruckus Wireless: Telefonzellen werden zu Gratis-Hotspots
Ruckus Wireless
Telefonzellen werden zu Gratis-Hotspots

Über 3.000 Telefonzellen stattet Ruckus Wireless als kostenlose WLAN-Hotspots aus. Das maximale tägliche Datenübertragungsvolumen liegt pro Nutzer bei 1 GByte.

  1. Projekt Millilink Fraunhofer-Institut überträgt 40 GBit/s über Richtfunk
  2. Metageek InSSIDer 3 mit Linkscore fürs Heim-WLAN
  3. Kabel Deutschland Kostenloses Berliner WLAN-Netz 250.000-mal genutzt

Zum Artikel