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Satellitenstörungen erwartet: Ausbruch auf der Sonne
Satellitenstörungen erwartet: Ausbruch auf der Sonne (Bild: Nasa)

Sonneneruption Sonnensturm trifft die Erde

Am heutigen Nachmittag wird ein mäßiger bis starker Sonnensturm die Erde erreichen. Er ist das Ergebnis einer Sonneneruption am Montagmorgen. Eine US-Behörde warnt unter anderem vor möglichen GPS-Ausfällen.

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Am frühen Montagmorgen hat es einen starken Ausbruch auf der Sonne gegeben. Das Space Weather Prediction Center (SWPC) des National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), der US-Wetter- und Ozeanographiebehörde, warnt vor einem Sonnensturm am heutigen Nachmittag.

Knapp eine Stunde, von 4:38 Uhr bis 5:34 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ), dauerte der koronale Massenauswurf (KMA) am 23. Januar 2012. Den Höhepunkt erreichte er gegen 5 Uhr. Der Ausbruch des Sonnenflecks 1402 begann mit einem Ausstoß an Röntgenstrahlen. Dann folgte eine riesige Plasmaexplosion, die eine Masse an geladenen Protonen in Richtung Erde sandte.

Der Sonnensturm rast mit einer Geschwindigkeit von etwa 2.250 Kilometern pro Sekunde (8,1 Millionen Kilometer pro Stunde) auf die Erde zu und wird sie am heutigen Nachmittag gegen 15 Uhr (MEZ) erreichen - mit einer möglichen Abweichung von 7 Stunden. Das SWPC prognostiziert einen mäßigen bis starken Sonnensturm (Stufe G2 bis G3).

 
Video: Lights Over Lapland Photo Expedition

Es warnt vor möglichen Ausfällen des Satellitennavigationssystems GPS und weiterer Satelliten. In den höheren Breitengraden könne es zudem zu Störungen im Stromnetz und in der Funkkommunikation kommen, Letzteres vor allem in den Polarregionen. Die Funkausfälle könnten den Flugverkehr beeinträchtigen.

Positive Auswirkungen des Sonnensturms: Wenn die geladenen Partikel auf die Erdatmosphäre treffen, entstehen Polarlichter. Diese werden laut SWPC in Regionen sichtbar sein, in denen sie sonst rar sind.

Der KMA hatte eine Stärke von M8.7 und war damit laut SWPC die stärkste Eruption auf der Sonne seit 2005. Die Eruptionen stehen im Zusammenhang mit den Sonnenflecken, dunklen Stellen auf der Oberfläche der Sonne. Sie treten in Zyklen von etwa elf Jahren auf. Der aktuelle Zyklus wird seinen Höhepunkt 2013 oder 2014 erreichen.


Replay 26. Jan 2012

Ist die Wellenfunktion eines Teilchens komplexwertig? Ja. Und wie ist das dann mit der Me...

hr.bert 25. Jan 2012

Da verwechselt jemand Protonen mit Photonen :-)

Argeman 25. Jan 2012

Optimal wäre wahrscheinlich gewesen, wenn im Artikel gestanden hätte dass es sich um die...

Der Kaiser! 25. Jan 2012

Der war gut. :D

Mace 24. Jan 2012

Um 17:00 Uhr war er da noch nicht zu spät... "... am heutigen Nachmittag gegen 15 Uhr...

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