Kill Hollywood Y Combinator sucht Startups für Kampf gegen US-Filmindustrie
Y Combinator, der wohl bekannteste und in den vergangenen Jahren erfolgreichste Startup-Inkubator in den USA, will in neue Unternehmen investieren, um der US-Filmindustrie zu einem schnelleren Ende zu verhelfen.
Die US-Gesetzesinitiative Sopa macht deutlich, dass Hollywood stirbt, erklären die Macher des US-Inkubators Y Combinator um Paul Graham. Der Prozess könnte sich aber noch lange hinziehen. Die Führenden der US-Filmbranche seien außerdem so erbärmlich und politisch so vernetzt, dass sie auf dem Weg nach unten den bürgerlichen Freiheiten und der Weltwirtschaft noch großen Schaden zuführen könnten, heißt es in dem mit "Kill Hollywood" übertitelten "Request for Startups 9" von Y Combinator. Daher wäre es gut, wenn die Konkurrenz ihren Niedergang beschleunigen würde. Y Combinator sucht deshalb Startups, die sich mit Film und Fernsehen anlegen.
Dabei geht es Y Combinator nicht um neue Lösungen zum Filesharing, denn nach Ansicht von Graham und seinen Kollegen ist dies nicht der Grund für den Untergang der US-Film- und Fernsehindustrie. Es geht Y Combinator um "bessere Wege, Menschen zu unterhalten". Daher müsse die zentrale Frage lauten: "Was werden Menschen in 20 Jahren machen, um sich zu unterhalten?"
Nach Ansicht von Y Combinator gibt es dazu verschiedene Ansätze, von neuen Wegen zur Produktion und Verteilung von Sendungen über neue Medien wie Spiele, die ähnlich aussehen wie Fernsehsendungen, aber interaktiv sind, bis hin zu sozialen Websites oder Apps, die mit Film und Fernsehen zwar wenig zu tun haben, mit diesen aber um die Aufmerksamkeit des Publikums kämpfen.
Einige der besten Ideen könnten auf den ersten Blick sogar wirken, als würden sie der Film- und Fernsehindustrie helfen, heißt es unter Verweis auf Microsoft. Das Unternehmen sei anfangs auch als Techniklieferant für IBM aufgetreten, bevor es IBM den Markt weggeschnappt habe. Auch Google habe etwas Ähnliches mit Yahoo gemacht.
Y Combinator bevorzugt Ideen, bei denen die Leute mehr Sport treiben oder Zeit mit ihren Freunden und Familien verbringen statt Fernsehsendungen zu schauen.
Der 2005 von Paul Graham gegründete Inkubator Y Combinator investiert zweimal eine kleine Summe Geld in eine Vielzahl von Unternehmen, die ins Silicon Valley ziehen und dort intensiv unterstützt werden, um ihre Idee zu verbessern und das Unternehmen in möglichst guter Form zum Abschluss, am sogenannten Demo Day, Investoren zu präsentieren. Zuletzt wurden in 63 Unternehmen jeweils rund 18.000 US-Dollar investiert. Darüber hinaus steht Y Combinator seinen Alumnis zur Seite.
Seit der Gründung hat Y Combinator mehr als 300 Startups unterstützt, zu den bekanntesten zählen Reddit, Scribd, Disqus, Dropbox, Justin.tv, Heroku, Posterous, Airbnb, Cloudkick, Wepay und Hipmunk.






Stars. Nicht Schauspieler, Stars. Ein großer Batzen Budget geht heute für das Anheuern...
So wenig das letztendlich bedeuten mag, aber meinen Segen haben sie :)
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