Abo
  • Services:
Anzeige
Fourier-Transformation
Fourier-Transformation (Bild: Christine Daniloff/MIT)

Neuer Algorithmus: Schneller als die schnelle Fourier-Transformation

Fourier-Transformation
Fourier-Transformation (Bild: Christine Daniloff/MIT)

Forscher am MIT haben einen Algorithmus für Fourier-Transformationen entwickelt, der in vielen Fällen deutlich schneller sein soll als die schnelle Fourier-Transformation. Das könnte Kompressionsalgorithmen zehnmal schneller machen.

Die Fourier-Transformation gehört zu den wichtigsten Konzepten der Informatik. Die Methode ermöglicht es, "kontinuierliche, aperiodische Signale in ein kontinuierliches Spektrum zu zerlegen". Die Methode wird in der Signalverarbeitung universell eingesetzt, aber auch bei der Kompression von Bildern und Audiodateien verwendet.

Anzeige

Heute wird meist die schnelle Fourier-Transformation (Fast Fourier Transform, FFT) verwendet, ein Mitte der 1960er Jahre entwickelter Algorithmus, mit dem sich Fourier-Transformationen "on-the-fly" berechnen lassen.

Forscher am MIT haben nun einen Algorithmus vorgestellt, der in vielen Fällen besser funktionieren soll als FFT. Unter bestimmten Umständen soll der neue Algorithmus zehnmal schneller sein als FFT. Er soll vor allem zur Bildkompression nützlich sein. Das bedeutet im Umkehrschluss auch, die Leistungsaufnahme von Systemen lässt sich reduzieren. Das ist relevant beispielsweise für Smartphones, die große Videos komprimieren sollen.

Der neue Algorithmus kann wie FFT zur Verarbeitung digitaler Signale eingesetzt werden. Dabei haben einige Frequenzen eine höhere Bedeutung als andere und manche haben eine so geringe Bedeutung, dass sie getrost vernachlässigt werden können. Deshalb ist die Methode so praktisch zur Kompression von Bildern: Ein Block von 8 x 8 Pixeln kann als Signal mit 64 Segmenten betrachtet werden. Den MIT-Forschern zufolge haben aber empirische Studien gezeigt, dass im Schnitt 57 dieser 64 Frequenzen weggelassen werden können, ohne dass sich die Bildqualität nennenswert verschlechtert.

Fourier-Transformationen mit so wenigen Werten bezeichnet man als "sparse" (spärlich). Der neue Algorithmus ermittelt nun die Bedeutung der wichtigsten Frequenzen in einem Signal. Dabei gilt, je spärlicher das Signal, desto größer fällt die Beschleunigung aus. Und das treffe auf die meisten natürlichen Signale zu, sagte Dina Katabi, die den Algorithmus zusammen mit Piotr Indyk und den beiden Studenten Eric Price und Haitham Hassanieh entwickelt hat.

Einige Details zum neuen Algorithmus sind einer Pressemitteilung des MIT zu entnehmen, der eigentliche Aufsatz "Nearly Optimal Sparse Fourier Transform" mit den Details wurde noch nicht veröffentlicht.


eye home zur Startseite
Lala Satalin... 24. Jan 2012

Sollte nur eine Info über die Bitratenverteilung geben und die Gesamtdateigröße, etc...

WhyLee 24. Jan 2012

Richtig und dazu muß man sagen, daß ein neuer Algorithmus den Vorteil haben kann, da...

WhyLee 24. Jan 2012

Du hast hier vermutlich die Definition von Echtzeit in der Informatik nicht ganz im Blut...

LadyDie 24. Jan 2012

Gemeint war die Ladungsdichte. Mit Streuversuchen (also im Wesentlichen Elektronen mit...

Der Kaiser! 23. Jan 2012



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Giesecke & Devrient 3S GmbH, München
  2. AWO München-Stadt, München-Haidhausen
  3. zooplus AG, München
  4. Rundfunk Berlin Brandenburg RBB, Berlin, Köln


Anzeige
Top-Angebote
  1. 0,91€
  2. 94,90€ statt 109,90€
  3. 74,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Keysniffer

    Millionen kabellose Tastaturen senden Daten im Klartext

  2. Here WeGo

    Here Maps kommt mit neuem Namen und neuen Funktionen

  3. Mesuit

    Chinesischer Hersteller bietet Android-Hülle für iPhones an

  4. Pokémon Go

    Pikachu versus Bundeswehr

  5. Smartphones

    Erste Chips mit 10-nm-Technik sind bei den Herstellern

  6. Nintendo

    Wii U findet kaum noch Käufer

  7. BKA-Statistik

    Darknet und Dunkelfelder helfen Cyberkriminellen

  8. Ticwatch 2

    Android-Wear-kompatible Smartwatch in 10 Minuten finanziert

  9. Hardware und Software

    Facebook legt 360-Grad-Kamera offen

  10. Licht

    Osram verkauft sein LED-Geschäft nach China



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Huawei Matebook im Test: Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
Huawei Matebook im Test
Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
  1. Netze Huawei steigert Umsatz stark
  2. Huawei Österreich führt Hybridtechnik ein
  3. Huawei Deutsche Telekom testet LTE-V auf der A9

Nuki Smart Lock im Test: Ausgesperrt statt aufgesperrt
Nuki Smart Lock im Test
Ausgesperrt statt aufgesperrt

Xiaomi Mi Band 2 im Hands on: Fitness-Preisbrecher mit Hack-App
Xiaomi Mi Band 2 im Hands on
Fitness-Preisbrecher mit Hack-App
  1. Xiaomi Hugo Barra verkündet Premium-Smartphone
  2. Redmi 3S Xiaomis neues Smartphone kostet umgerechnet 95 Euro
  3. Mi Band 2 Xiaomis neues Fitness-Armband mit Pulsmesser kostet 20 Euro

  1. Re: Ich sag nur zwei Dinge

    schachbrett | 21:04

  2. Re: Zu meiner Zeit...

    quineloe | 21:04

  3. Re: Pikachu meets Hell March

    FreiGeistler | 21:02

  4. Re: Erst Regionalbahn, dann S-Bahn, dann U-Bahn...

    Niggo372 | 21:00

  5. Sie könnten es auch Özuil nennen. kt

    qwertü | 20:59


  1. 19:16

  2. 17:37

  3. 16:32

  4. 16:13

  5. 15:54

  6. 15:31

  7. 15:14

  8. 14:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel