Kingstons neue V+200-Serie
Kingstons neue V+200-Serie (Bild: Kingston)

SSDNow V+200 Neue Kingston-SSD mit Sandforce-Controller

Kingston hat eine neue SSD-Serie mit der Sata-6Gb-Schnittstelle auf den Markt gebracht. Die Datenraten der V+200 liegen um die 500 MByte/s und damit deutlich über denen der V+100. Dafür ist etwas Speicher verloren gegangen, der offenbar fürs Wear Leveling benötigt wird.

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Kingston hat die SSDNow-V+-Serie deutlich beschleunigt. Die V+200-SSDs nutzen die Sata-6-Gb-Schnittstelle und einen Sandforce-Controller. Die Vorgängerserie V+100 nutzt noch die Sata-3-Gb-Schnittstelle und einen Toshiba-Controller. Die Werte der V+200-Serie unterscheiden sich ein wenig von denen der teuren KC100-Serie, die vor allem für Unternehmen ist.

Wer eine Sata-Schnittstelle mit 6 GBit/s hat, kann Daten mit bis zu 535 MByte/s lesen. Über die ältere Sata-Schnittstelle (3 GBit/s) reduziert sich das auf 280 MByte/s. Beim Schreiben gibt es zwischen den einzelnen Kapazitäten geringe Unterschiede. Die SSD-Serie wird in den Kapazitäten 60, 90, 120, 240 und 480 GByte angeboten. Das kleinste Modell mit 60 GByte Kapazität schafft das Schreiben mit 460 MByte/s. Sonst sind es 480 MByte/s. Mit alter Sata-Schnittstelle sind es höchstens 260 MByte/s.

Die IOPS-Werte unterscheiden sich dafür deutlich zwischen den einzelnen Modellen. Sie liegen lesend, je nach Situation und Modellkapazität zwischen 12.000 und 85.000. Beim Schreiben sind es 30.000 bis 60.000.

Laut Datenblatt hat die SSD vor allem beim Schreiben von Daten einen hohen Energiebedarf. In dieser Situation liegt die elektrische Leistungsaufnahme bei 3,230 Watt. Lesend sind es 1,795 Watt und in der Ruhe sinkt der Wert auf 0,565 Watt.

Im deutschen Handel sind die SSDs schon verfügbar. 60 GByte kosten dort etwa 90 Euro, für 130 Euro gibt es 90 GByte und 160 Euro kostet das Modell mit 120 GByte Kapazität. Wer mehr Speicher braucht, bekommt für 300 und 620 Euro Modelle mit 240 beziehungsweise 480 GByte.

Weitere Informationen gibt es im englischen Datenblatt der V+200. Das deutsche Datenblatt ist derzeit noch sehr fehlerhaft.


Anonymer Nutzer 21. Jan 2012

Das ist nicht wirklich einen Vergleich wert, da die Einsatzzwecke meist sehr...

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