Neuer Algorithmus bezieht Seitenlayout mit ein.
Neuer Algorithmus bezieht Seitenlayout mit ein. (Bild: Google)

Neuer Algorithmus Google straft Seiten mit zu viel Werbung ab

Die Suchmaschine Google bezieht bei der Ermittlung der relevantesten Suchergebnisse künftig auch das Layout einer Webseite mit ein. Seiten, auf denen der eigentliche Inhalt vor lauter Werbung kaum gefunden werden kann, werden herabgestuft.

Anzeige

Manchmal ist es schwer, auf einer mit Hilfe von Google gefundenen Webseite den eigentlich gesuchten Inhalt zwischen der Werbung zu finden, weshalb sich so mancher bei Google beschwert. Statt erst durch lange Listen von Anzeigen zu scrollen, wollen Nutzer den gesuchten Inhalt direkt sehen.

Das soll dank eines neuen Algorithmus, der das Seitenlayout berücksichtigt, künftig möglich sein: Seiten, die "above-the-fold", also im sofort sichtbaren Bereich, kaum Inhalte anzeigen, könnten in den Suchergebnissen künftig nach hinten rutschen. Denn, erklärte Google, Seiten, die auf den ersten Blick große Teile des Bildschirms für Werbung nutzen, bescheren dem Besucher kein gutes Nutzungserlebnis und würden daher künftig eventuell schlechter ranken.

Es geht dabei nicht darum, gegen Werbung oberhalb des eigentlichen Inhalts grundsätzlich vorzugehen, denn auch Google weiß, dass solche Anzeigen oft sehr gut funktionieren und daher helfen, Inhalte zu finanzieren. Daher soll der neue Algorithmus nicht auf alle Seiten Auswirkungen haben, die Werbung im sofort sichtbaren Bereich anzeigen. Nur Seiten, die übertreiben und es dem Nutzer schwermachen, den eigentlichen Inhalt zu finden, sind Ziel des neuen Algorithmus.

Wird das Layout einer Seite geändert, soll dies der Algorithmus automatisch erfassen. Auf normalen Webseiten kann es aber einige Wochen dauern, bis Google ausreichend viele Seiten im neuen Layout erfasst hat und der Algorithmus die Layoutänderung erkennt.

Letztendlich soll sich die Änderung nur auf etwa 1 Prozent aller Suchanfragen auswirken. Google bietet Websitebetreibern unter anderem mit Browsersize ein Werkzeug an, mit dem sie sich ansehen können, welche Teile ihrer Website bei welcher Auflösung im sofort sichtbaren Bereich liegen.

Ganz grundsätzlich rät Google allen Websitebetreibern, sich darauf zu konzentrieren, ihren Benutzern ein möglichst gutes Nutzungserlebnis zu bieten, statt sich auf bestimmte Eigenschaften von Googles Algorithmen zu konzentrieren. Die jetzt angekündigte Änderung ist nämlich nur eine von über 500, die Google für 2012 plant.


Gu4rdi4n 24. Jan 2012

wenn du auf deiner seite zich tausend adsense banner hast und dadurch der inhalt nicht...

__destruct() 20. Jan 2012

Viel mehr stört es mich, wenn diese Vergleichsportale gar nicht das günstige Angebot...

Eckstein 20. Jan 2012

:-D

ffx2010 20. Jan 2012

Finde ich gut, sehe aber bisher keine Auswirkungen. Gibt es dafür einige Beispiele?

chuck 20. Jan 2012

Lol und wäh. ;-)

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Software Developer (m/w)
    econda GmbH, Karlsruhe
  2. Verifikationsingenieur (m/w) System on Chip Design
    DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, Traunreut
  3. Software-Entwickler/-in Kombiinstrumente
    Robert Bosch GmbH, Leonberg
  4. System Engineer Audio / Media (GPU) (m/w)
    Harman Becker Automotive Systems GmbH, Karlsbad (Raum Karlsruhe/Stuttgart)

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. Wolfenstein: The New Order kaufen und Gutschrift für Wolfenstein: The Old Blood sichern
  2. Homeworld Remastered Collection - [PC]
    29,99€ (Release 7.5.)
  3. Mittelerde: Mordors Schatten - [PlayStation 4]
    25,97€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Smithsonian

    Museum restauriert die Enterprise NCC-1701

  2. Cyberkrieg

    Pentagon will Angreifer mit harten Gegenschlägen abschrecken

  3. Weißes Haus

    Hacker konnten offenbar Obamas E-Mails lesen

  4. Unzulässige NSA-Selektoren

    Kanzleramt soll Warnungen des BND ignoriert haben

  5. Android-Tablet

    Google stellt Nexus 7 offenbar ein

  6. Aerofoils

    Formel-1-Technik macht Supermarkt-Kühlregale effizienter

  7. Force Touch

    Apples Trackpad könnte künftig verschiedene Oberflächen simulieren

  8. Bodyprint

    Yahoo-Software verwandelt Touchscreen in Ohr-Scanner

  9. BKA

    Ab Herbst 2015 soll der Bundestrojaner einsetzbar sein

  10. Die Woche im Video

    Computerspiele, Whatsapp und Fire TV Stick



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



The Ocean Cleanup: Ein Müllfänger für die Meere
The Ocean Cleanup
Ein Müllfänger für die Meere
  1. Vorbild Tintenfisch Tarnmaterial ändert seine Farbe
  2. Keine Science-Fiction Mit dem Laser gegen Weltraumschrott
  3. Maglev Magnetschwebebahn erreicht in Japan 590 km/h

GTA 5 im Technik-Test: So sieht eine famose PC-Umsetzung aus
GTA 5 im Technik-Test
So sieht eine famose PC-Umsetzung aus
  1. GTA 5 auf dem PC Erst beschränkter Zugriff, dann mehr Freiheit
  2. GTA 5 PC Rockstar Games gibt Systemanforderungen für Ultra-HD bekannt
  3. GTA 5 PC angespielt Los Santos ohne Staubschleier

Hello Firefox OS: Einfacher Einstieg in die App-Entwicklung mit Firefox OS
Hello Firefox OS
Einfacher Einstieg in die App-Entwicklung mit Firefox OS
  1. Biicode Abhängigkeitsverwaltung für C/C++ ist Open Source
  2. Freie Bürosoftware Libreoffice liegt im Rennen gegen Openoffice weit vorne
  3. ARM-SoC Allwinner verschleiert Lizenzverletzungen noch weiter

  1. Re: Ein gutes Urteil

    theonlyone | 02:48

  2. Re: Damals gabs zumindest noch sinnvolle Gesetze..

    theonlyone | 02:43

  3. Re: Nicht Aktien- sondern Devisenmarkt!

    Aralender | 02:03

  4. Re: harte gegenschläge sind immer ne gute idee

    x2k | 01:46

  5. Re: US-Botnet

    x2k | 01:38


  1. 15:49

  2. 14:25

  3. 13:02

  4. 11:44

  5. 09:56

  6. 15:17

  7. 10:05

  8. 09:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel