Kanzlerin Angela Merkel verschickt SMS.
Kanzlerin Angela Merkel verschickt SMS. (Bild: Tobias Schwarz/Reuters)

Ofcom SMS-Umsatz der Mobilfunkbetreiber in Deutschland sinkt

Die SMS-Umsätze pro Mobilfunkanschluss sind in Deutschland stark rückläufig. So stark, dass davon der Umsatz mit dem mobilen Internet fast aufgefressen wird.

Anzeige

Trotz hoher Zuwachsraten beim SMS-Versand sinken die Umsätze der Netzbetreiber mit SMS massiv. Das geht aus dem International Communications Market Report 2011 der britischen Regulierungsbehörde Ofcom hervor. Zuerst hat das Wirtschaftsmagazin Capital darüber berichtet.

Laut Ofcom hatten die Mobilfunkbetreiber und -provider in Deutschland im Jahr 2005 pro Mobilfunkanschluss monatlich im Durchschnitt noch 4 britische Pfund (4,79 Euro) mit SMS umgesetzt. 2010 war der SMS-Umsatz pro Mobilfunkanschluss auf 2 britische Pfund (2,39 Euro) gesunken - also um 63 Prozent. Auch in Spanien, den Niederlanden, Italien und Großbritannien sanken laut dem Ofcom-Bericht die SMS-Umsätze je Anschluss.

Zugleich gelang laut Ofcom von 2005 bis 2010 den Mobilfunkunternehmen in Deutschland von allen Staaten der höchste Zuwachs mit Datenumsätzen ohne SMS. Der Zuwachs in Deutschland betrug 49 Prozent. Dadurch blieben die Umsätze mit mobilen Daten und SMS zusammengenommen fast gleich. Insgesamt zeigte sich nur ein leichter Umsatzzuwachs.

"SMS-Umsatzrückgang wahrscheinlich"

Im März 2011 gab der IT-Branchenverband Bitkom auf Basis von Angaben der Bundesnetzagentur bekannt: "In diesem Jahr wird die Zahl der SMS voraussichtlich auf rund 46 Milliarden steigen." Der Grund für den Zuwachs laut Bitkom: Viele Kunden nutzen Mobilfunkverträge mit einer SMS-Flatrate. Zudem können SMS netzintern oft kostenlos verschickt werden. So wurden 2009 über zwei Drittel der SMS innerhalb eines Mobilfunknetzes verschickt. Dazu kommt eine wachsende Verbreitung von Instant Messaging über die Datenflatrate der Mobilfunknutzer.

Die Mobilfunkunternehmen machen gegenüber dem Bitkom keine Angaben über die tatsächlich mit SMS erzielten Umsätze. Aus dem Umfeld des Verbandes hat Golem.de erfahren, dass die SMS-Umsätze mit Sicherheit gesunken sind.


sydthe 20. Jan 2012

Erst als die Betreiber gemerkt haben wie gut das die Leute annehmen wurde ein Mondpreis...

janpi3 20. Jan 2012

beides hat nichts mehr mit Qualitätsjournalismus zu tun

Korny 19. Jan 2012

Naja, aber vom Funkmast müssen die Daten auch noch weg bzw. hin. ;) Bei LTE kein zu...

hackCrack 19. Jan 2012

naja, so einfach ist das nicht... 1. dein betreiber will was verdienen und natürlich...

jack-jack-jack 19. Jan 2012

genug Abzocke genug Werbung

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler (m/w) CAx
    Groz-Beckert KG, Albstadt
  2. Pega System Spezialist (m/w)
    Allianz Managed Operations & Services SE, München
  3. Softwareentwickler (m/w) .NET/C#
    SCHEMA Holding GmbH, Nürnberg
  4. Software-Entwickler (m/w) für Automotive Application SW
    Kistler Automotive GmbH, München

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. TOP-TIPP: Amazon-Gutschein im Wert von 40€ kaufen und 10€ geschenkt bekommen
    (Achtung: Anscheinend sind nicht alle User für die Teilnahme berechtigt)
  2. NEU: 100 EUR Rabatt auf das Samsung Galaxy S6/S6 Edge 128GB
    mit dem Gutscheincode 100S6GB128
  3. NEU: Aktion: The Witcher 3: Wild Hunt + Comicbuch

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Security

    Apples App Store als Einfallstor für Schadcode

  2. Soziales Netzwerk

    Neuer Anlauf gegen Klarnamenzwang bei Facebook

  3. Soziale Netze

    Google hebt Google+-Zwang bei Youtube auf

  4. Neues Moto G

    Motorola-Smartphone mit Android 5.1 für 230 Euro

  5. Vorratsdatenspeicherung

    Eco protestiert gegen Speicherpläne, Maas verteidigt sie

  6. Copyrightstreit um Happy Birthday

    Aprikose in Warners Hose

  7. Windows 10 im Upgrade-Test

    Der Umstieg von Windows 7 auf 10 lohnt sich!

  8. Nanotechnologie

    Weißer Laser deckt sichtbares Farbspektrum ab

  9. Mutoh MA5000-S1

    3D-Metalldruck per Schweißgerät

  10. IT-Sicherheit

    Fehler in Android könnte Millionen Geräte gefährden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



In eigener Sache: Preisvergleich bei Golem.de
In eigener Sache
Preisvergleich bei Golem.de
  1. In eigener Sache News von Golem.de bei Xing lesen
  2. In eigener Sache Golem.de erweitert sein Abo um eine Schnupper-Version

Deep-Web-Studie: Wo sich die Cyberkriminellen tummeln
Deep-Web-Studie
Wo sich die Cyberkriminellen tummeln
  1. Identitätsdiebstahl Gesetz zu Datenhehlerei könnte Leaking-Plattformen gefährden

Kepler-452b: Die "zweite Erde", die schon wieder keine ist
Kepler-452b
Die "zweite Erde", die schon wieder keine ist
  1. Weltraumteleskop Kepler entdeckt Supererde in der habitablen Zone

  1. Re: Werbeatext? Der Umstieg lohnt sich nicht...

    Labtecs | 17:23

  2. Re: Verstehe ich nicht.

    corpid | 17:23

  3. Re: Wenn ich so das grauenhafte UI von Windows 10...

    violator | 17:21

  4. Yay...

    corpid | 17:18

  5. mehrwertsteuer?

    t_e_e_k | 17:18


  1. 17:02

  2. 16:39

  3. 16:08

  4. 16:00

  5. 15:28

  6. 13:41

  7. 12:02

  8. 11:54


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel